Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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NASSAU

C. Weilburg

I.

Castellum Wilinaburc (906), Wilinaburg (912), Schloß (1361). W. erhebt sich in Spornlage über einer Lahnschleife im Oberlahngau an der Grenze zum Niederlahngau. Es war seit 1355 Hauptres. der Gft.→ Nassau-W. (bis 1739/40 und nochmals 1801-1816). Das Gebiet der Gft. umfaßte im 16. Jh. drei Ämter mit den Städten W. und Merenberg, 38 Dörfern und sechs Burgen. W. war Amtssitz.

II.

W. liegt auf einem Ausläufer des Taunus am Südufer der Lahn an der alten Straße von Koblenz über Wetzlar nach Hessen und Thüringen. Der Fluß umschließt die Stadt auf drei Seiten. An Stelle einer Furt entstand später eine Brücke, die nach Zerstörung durch Eis und Hochwasser 1359 in Stein neu gebaut wurde. Der Bergsporn bot sich zur Beherrschung des Flußübergangs, des Tales wie auch der näheren Umgebung an.

W. entstand vermutlich aus einem befestigten Wirtschaftshof der Merowinger. Im 9./10. Jh. war W. Zentrum der Herrschaft des fränkischen Hzg.sgeschlechts der Konradiner. Die urkundliche Überlieferung setzt 906 ein, als erstmals ein castellum auf dem Bergsporn erwähnt wird, in dessen Kirche Hzg. Konrad d.Ä. nach seinem Tod in der Schlacht bei Fritzlar beigesetzt wurde. 913 wird die Siedlung erstmals als civitas bezeichnet. Über die frühe Besiedlung und die Konradinerburg ist nichts bekannt, da bisher keine archäologischen Grabungen stattfanden. Vermutlich handelte es sich um eine befestigte Siedlung, die den gesamten Bergsporn einnahm und innerhalb derer nahe dem von Kg. Konrad I. 912 gegr., der Hl. Walpurgis geweihten Kollegiatstift (an Stelle der Stadt- und Schloßkirche) sich der Herrschaftssitz (curtis) befand. Ein Bau im Sinne einer hochma. Adelsburg existierte noch nicht.

Kg. Konrad starb 918 in W., nachdem er im Kampf um die Krone gegen seine sächsischen Widersacher eine tödliche Verwundung erlitten hatte. Die Konradiner verloren im Lauf des 10. Jh.s die Herrschaft über ihren Hauptort mit der Grundherrschaft an Lahn und Dill an die Sachsenks., die das Kg.sgut 993 an das Bm. Worms schenkten. W. wurde durch Vögte verwaltet. Nach 1124 erscheinen als solche die Gf.en von Laurenburg bzw. → Nassau. Ihnen wurde 1195 ausdrücklich der Bau eines befestigten Hauses (domum castrensem) in W. untersagt, da Worms die Entfremdung des Gebiets durch seine Vögte fürchtete. 1255 verpfändete Worms allerdings seinen Weilburger Besitz an Gf. Walram II. von → Nassau. Mit der Teilung der Gft. 1255 wurde W. Hauptort der walramischen Linie. 1294 erwarb Gf. Adolf von Nassau (1277-1298), seit 1292 römisch-dt. Kg., W. von Worms und erhob den Ort 1295 zur Stadt. Evtl. ließ er oberhalb des Lahnübergangs eine erste Burg bauen.

Kirchlich gehörte W. zum trierischen Dietkircher Archipresbyterat Wetzlar und war Dekanat.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren bescheiden. Eine wichtige Rolle spielte die seit dem 10. Jh. nachgewiesene Eisenverhüttung und Eisenverarbeitung (u. a. Audenschmiede im Weiltal) und der Abbau von Lahnmarmor in Schupbach. Haupterwerbszweig war die Landwirtschaft.

Mit der Teilung des walramischen Gebiets 1355 in die Gft.en → Nassau-Idstein und → Nassau-W. wurde W. Res. Gf. Johanns I. (1355-1371). Er führte eine expansive Politik zur Vergrößerung seines Territoriums und ließ W. mit Mauern und Türmen befestigen. Wahrscheinlich wurde im Zuge dieser Maßnahmen eine ältere Burg Kg.s Adolfs (?) 1359 ausgebaut oder aber die Burg erst jetzt als Hauptwohnsitz für Gf. Johann errichtet (sie wird als Schloß erstmals 1361 erwähnt). Der Burgneubau ist eng im Zusammenhang mit der Burgenpolitik Johanns zu sehen, der u. a. Langenau, Kirberg und Hohlenfels errichten ließ, um seine Herrschaft zu sichern.

1526 führte Gf. Philipp III. (1523-1559) die Reformation in W. ein, die mit der Aufhebung des Stifts und dessen Übernahme in landesherrliche Verwaltung 1554 ihren Abschluß fand. Schon 1542 wurde die Stiftsschule in eine Lateinschule umgewandelt (seit 1764 Gymnasium).

Neben der Stiftskirche existierte seit 1508 noch eine Pfarrkirche St. Martin, die damals mit der Stiftskirche zusammengebaut wurde. 1555 wurden die beiden Gotteshäuser als Schloß- und Stadtpfarrkirche zu einem Gottesdienstraum vereinigt. Diese Kirche diente seit alters als Grablege der Gf.en. Als solche dient die Stadt- und Schloßkirche W. bis heute den Großhzg.en von Luxemburg.

Unter Gf. Ludwig II. (1593-1627) kam es nochmals zur Vereinigung aller walramischen Lande in einer Hand. Die Verwaltung wurde allerdings von W. nach Saarbrücken verlegt. Mit einer erneuten Teilung 1629 unter Gf. Ernst Kasimir (1627-1655) wurde W. wieder Hauptres. Wg. seines Bündnisses mit Gustav Adolf von Schweden wurden dem Gf.en 1635 alle Besitzungen entzogen, W. an den Fs.en → Lobkowitz vergeben. Erst 1648 kam es zur Rückgabe. Unter Gf. Friedrich (1655-1675) erfolgten der Wiederaufbau des verheerten Landes und auch die Erneuerung des Res.schlosses.

III.

Schloß W. besteht aus dem Kernschloß auf einem Felsen über der Lahn am höchsten Punkt der Stadt und den, allerdings erst im 18. Jh. entstandenen, Erweiterungen um den Viehhof und die Obere Orangerie. Seine Wirkung bestimmen im wesentlichen die zahlr. Giebel, Erker und die Spitzen der beiden Treppentürme. Die Anlage gilt als einer der ersten großen und innovativen Bauten der Renaissance in Hessen.

Der Garten ist schon seit dem 16. Jh. nachgewiesen und erstreckt sich über mehrere Terrassen auf der Südseite des Kernschlosses oberhalb der Lahn.

Vermutlich entstand der Vorgänger des heutigen Schlosses unter Kg. Adolf Ende des 13. Jh.s, spätestens unter Gf. Johann I. ab 1355 nach der Teilung des walramischen Gebiets. Von einem Wohnbau (wohl 14. Jh.) blieben im nördlichen Abschnitt des Ostflügels umfangr. Teile bis unter das Dach erhalten. Ab 1421 überliefern die Kellereirechnungen verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen, u. a. am Brunnen (1450: borne). Ein Inventar von 1528 gewährt einen annähernden Einblick in den Baubestand der Burg. Neben diversen Wohnräumen, einer Hofstube, Badstube, Pfortenhaus, Viehstallungen, Schmiede und Bandhaus existierte eine Kanzlei.

Gf. Philipp III. entschied sich 1534 zu einer umfassenden Modernisierung der alten Burg, die lt. der Quellen sehr heruntergekommen war, und ließ 1534-1539, vermutlich durch Nikolaus Schickedanz, den Ostflügel aus- und umbauen. Um 1560 wurde der Erker der Hofstube auf seiner Südseite angefügt. Das aufwendige Portal unter dem südlichen Hoferker entstand im selben Jahr als Zugang zur Hofstube.

Ab 1540 wurden nach Plänen Balthasar Wolffs Süd- und Westflügel errichtet. Damals stand im NW noch der alte runde Bergfried, ein Butterfaßturm. Er wurde unter Gf. Albrecht 1570 durch Ludwig Kempf abgebrochen, um Platz für die Erweiterung des Schlosses gegen N zu machen. Als Ersatz entstand vor dem Westflügel 1567/68-1572 der achteckige Stadtpfeiferturm mit Wendelstein.

Der Nordflügel wurde 1567-1572 errichtet und erhielt 1572/73 durch Georg Robin eine Arkadenfront mit offener Loggia im Obergeschoß, die schon 1590 mit Fenstern geschlossen wurde. Die Fassade wurde 1662 durch Adolf Schröder marmoriert und durch den Bildhauer Heinrich Wend aus Bremen um manieristische Holzmasken an den oberen Postamenten bereichert.

Als letzter Flügel entstand zwischen Ost- und Nordflügel 1580/90 der Küchenstubenbau.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam es unter Gf. Friedrich zu einer Erneuerung des Schlosses. Der Ostflügel wurde auf der Lahnseite durch August Rumpf 1661/62 um ein Stockwerk erhöht. Seine Zwerchhäuser wurden aus statischen Gründen in Fachwerk erneuert. Der Küchenstubenbau wurde fast vollständig neu aufgeführt.

Das Schloß bildet eine Anlage mit fünf Flügeln um einen geschlossenen Hof. Auf der Ostseite erhebt sich direkt über der Lahn der Ostflügel, in dem sich noch Teile eines spätma. Wohnbaus erhalten haben. Vor die Mitte seiner Hoffront ist ein viereckiger Treppenturm mit einem vorgelagerten Altan gestellt. Im Erdgeschoß befindet sich die bis ins 18. Jh. genutzte Schloßküche, vor dem Umbau wohl der 1528 erwähnte Große Saal, von dem aus die Kapelle zugänglich war. Gleich neben der Küche liegt die rippengewölbte Alte Hofstube, die beim Umbau 1534-1539 eingerichtet wurde. Zwischen beiden Räumen sitzt in der Wandstärke der kleine Raum der ehem. Burgkapelle, die 1442 erstmals erwähnt wird und dem Hl. Philipp geweiht war (sancti Philippi vicarie in castro). Erhalten blieben Ausmalungsreste des 15. Jh.s mit einem Kruzifixus und darunter tanzendem Tod. Die Kapelle wurde spätestens nach 1534 aufgegeben, zumal an Stelle der alten Doppelkirche von Stift und Stadtpfarrei ein Neubau entstand, der auch als Hofkirche diente.

Im Obergeschoß des Ostflügels blieben in zwei Räumen Wandmalereien des Malers Ewald (Eobald) erhalten, die u. a. Jagdszenen und die Geschichte von Pyramus und Thispe zeigen. Sie entstanden um 1570 und zeigen, daß zumindest ein Teil der Räume reich ausgemalt war.

Nördlich an den Ostflügel stößt, in den Hof vorgesetzt, der Küchenstubenbau. Die Nordseite des Hofes besetzt der Nordflügel mit seinen Arkaden. Im Erdgeschoß enthält er die rippengewölbte Neue Hofstube, die vornehmlich als Gerichtsort diente. Daneben lagen die Kanzlei, ausgezeichnet durch ein Rippengewölbe mit zentralem hängenden Schlußstein, und das feuersicher gewölbte Archiv, das im 18. Jh. zum Bad umgebaut wurde. Neben der landesherrlichen Verwaltung existierte auch eine durch Inventare des 16. Jh.s nachgewiesene Rüstkammer im Schloß. Ihre Lage ist ebenso unklar, wie die 1551 in einem Inventar erstmals erwähnte Newe Badstuben, die nicht mit dem später eingerichteten Bad identisch ist.

Im ersten Obergeschoß befanden sich spätestens seit dem späten 17. Jh. die Appartements von Gf. und Gf.in.

Vor dem Ostflügel erhebt sich der hohe achteckige Stadtpfeiferturm, der nicht nur als Wendelstein, sondern auch als Wachtturm diente. Er beherbergte überdies das Gefängnis.

Zur Stadtseite springt neben dem Schloßtor ein halbrunder, als Rondell bezeichneter Turm vor, der im Erdgeschoß die Wächterstube aufnahm. Über sonstige Befestigungen verfügte das Schloß nicht. Evtl. trennte ursprgl. ein Graben das Schloß von der Stadt.

Im Erdgeschoß des Westflügels befand sich bis ins 18. Jh. der Marstall. Die Nutzung des Obergeschosses im 16./17. Jh. ist unklar. U. a. befand sich hier wohl die Schloßbibliothek, die im Inventar von 1679 erscheint und in der u. a. sämtliche Topographiebände von Zeiller und Merian vorhanden waren.

Der Südflügel nahm im ersten Obergeschoß den großen Saal auf, der durch Umbauten im 18. Jh. mehrfach verändert wurde. Ursprgl. war der Saal über eine Außentreppe auf der Hofseite zugänglich (vermauerte Tür- und Heizöffnung für den Ofen noch sichtbar). Er besaß zwei offene Kamine und einen Ofen.

Südlich des Schlosses erstreckt sich über mehrere Terrassen der Garten, der schon unter Philipp III. an Stelle des alten Friedhofs angelegt wurde und 1551 erstmals erwähnt wird (Hoffgarten). Er wurde unter Gf. Albrecht in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s, u. a. von einem ital. Gärtner, weiter ausgestaltet. Der Garten endete ursprgl. an der Unteren Orangerie und war reich mit Brunnen, Figuren und Grotten ausgestattet.

Die Brunnenanlagen im Garten wie auch das Schloß wurden durch Leitungen von außerhalb mit Wasser versorgt. So diente der Kirchturm seit 1550 zugl. als Wasserturm. Das Wasser wurde mittels eines Pumpwerks ursprgl. aus der Lahn herauf befördert, seit spätestens 1658 über Leitungen aus dem Westerwald herangeführt.

Quellen

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