Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Imperium und Barbaricum: Römische Expansion und Präsenz im rechtsrheinischen Germanien

Akademientag 2017

Umburch, Aufbruch, Vielfalt: Die Reformation und ihre Wirkungen. Mehr

Legionärsdolche und Münzen der Drusus-Phase
aus dem Lager und Umkreis von Hedemünden.
Foto: Dr. Klaus Grothe

Die Kommission "Imperium und Barbaricum: Römische Expansion und Präsenz im rechtsrheinischen Germanien" wurde im Jahr 2000 von Mitgliedern der Akademie gebildet. Ihre Aufgabe ist es, die Ausgrabungen auf dem römisch-germanischen Kampfplatz von Kalkriese (nördlich von Osnabrück) sowie auch auf anderen Fundplätzen der augusteisch-frühkaiserzeitlichen Epoche in Nordwestdeutschland wissenschaftlich zu begleiten. Dabei arbeitet die Kommission eng mit Wissenschaftlern des Faches Alte Geschichte an der Universität Osnabrück zusammen. 2004 wurde von der Kommission die internationale Tagung "Rom, Germanien und die Ausgrabungen von Kalkriese" durchgeführt; der Tagungsband erschien 2007 in den Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. 2009 fand ein internationales Kolloquium zum Thema "Fines imperii - imperium sine fine? - Römische Grenz- und Okkupationspolitik im frühen Principat" statt; der Tagungsband ist 2011 in den Osnabrücker Forschungen zu Altertum und Antiken-Rezeption, Band 14, erschienen. Der Band zu der Tagung von 2012, "Über die Alpen und über den Rhein - Beiträge zu den Anfängen und dem Verlauf der römischen Expansion nach Mitteleuropa" wird 2015 in den Abhandlungen der Akademie erscheinen. Die Kommission wird sich auch in Zukunft mit Kalkriese sowie bedeutenden archäologischen Neufunden (z.B. das Römerlager Hachelbich in Thüringen) beschäftigen.

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