Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Runkel

Runkel

(1) Die am Mittellauf der Lahn, etwa sechs Kilometer östlich Limburgs gelegene Siedlung R. erscheint in der urkundlichen Überlieferung erstmal um die Mitte des 12. Jahrhunderts Sie entstand an einer Lahnfurt (Steinbrücke um 1440), die den Verkehr von Weilburg zum Goldenen Grund (Bad Camberg) gewährleistete, einer besonders fruchtbaren Landschaft, durch die zudem die alte Handelsstraße Frankfurt-Köln führte. Zum Schutz der Lahnfurt wurde vor 1159 oberhalb auf einem Bergsporn die Burg R. erbaut. Die sich nach dieser Burg nennenden Herren von R. vermochten durch geschickte Heiratspolitik und Pfandnahme ihre Stellung zu behaupten. Die frühe verfassungsrechtliche Stellung der Herrschaft R. ist unklar, genauer fassbar werden die Verhältnisse erst mit Siegfried III. von R. (1183-1226). Seit dem beginnenden 13. Jahrhundert verfügten die Herren von R. mit der Westerburg im Oberwesterwald über einen zweiten Herrschaftsmittelpunkt.

Auf der der Burg R. gegenüberliegenden Lahnseite entstand im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Siegfried V. von (R.-)Westerburg (1263-1288) und dem von ihm aus R. vertriebenen Vetter Heinrich I. vor 1288 die Burg Schadeck. Die Herren von R. erbten nach dem Aussterben des (zweiten) Hauses der Grafen von Wied 1462 deren kleines Herrschaftsgebiet mit Besitzschwerpunkten im Vorderen Westerwald (Dierdorf) und am Nordrand des Neuwieder Beckens (Braunsberg, Altwied). Friedrich IV. von Runkel (1462-1487) übernahm den ranghöheren Titel der Wieder Grafen und begründete so das (dritte und noch heute bestehende) Haus der Grafen von Wied. Dessen jüngerer Sohn Johann III. von Wied (1485-1533) konnte das durch dynastische Teilungen alsbald zersplitterte Territorium 1505 erneut in einer Hand vereinigen. Nach weiteren Teilungen entstanden 1595 (bestätigt 1613) zwei eigenständige Territorien, die Obergft. Wied mit dem Amt Dierdorf im Vorderen Westerwald und der Herrschaft R. (Wied-R.), und die Niedergft. Wied mit dem Herrschaftsmittelpunkt Altwied (ab 1653 der neuen Stadt Neuwied, ab dann Wied-Neuwied).

R. blieb Herrschaftsmittelpunkt der Obergft. Seit dem frühen 16. Jahrhundert hatten sich in R. Strukturen einer landesherrlichen Verwaltung herausgebildet, seit 1582 sind Räte und Sekretäre nachweisbar. Bis auf eine kurze Unterbrechung 1669-1674 befand sich der Regierungssitz in R., ehe er 1762 nach Dierdorf verlegt wurde; Konsistorium, Rentmeister und Archiv verblieben jedoch in R. 1791 wurden die Grafen von Wied-R. in den Reichsfürstenstand erhoben (die Grafen von Wied-Neuwied bereits 1784).

(2) Als Annex zu der exponiert auf einem Bergsporn gelegenen Burg bildete der Ort eine klassische Talsiedlung, die im Spätmittelalter in das Befestigungssystem der Burg miteinbezogen wurde, sich in der Folgezeit jedoch nicht zu einer Stadt im rechtlichen Sinn entwickeln konnte. Den Kern des Ortes dürfte eine Burgmannensiedlung im Umfeld der Burg gebildet haben. Als Inhaber von Burglehen lassen sich im 14./15. Jahrhundert u.a. Mitglieder der Familien Grauesel, Ahlbach, Rode, Elkerhausen, Ellar, Cramberg, Hunsbach, Hohenstein, Koppenrode, Bergen, Pfaffendorf, Waldmannshausen, Runkel, Holzhausen, Sottenbach und Koblenz nachweisen. 1270 wird eine an der Lahn gelegene Mühle erwähnt.

Eine Stadtrechtsurkunde ist nicht überliefert. Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit wird die Talsiedlung als Flecken bezeichnet, erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts findet sich die Benennung als Stadt, nachdem Graf Johann Ludwig Adolf von Wied-R. (1705-1762), den Ort als Sitz der Landesregierung, des Konsistoriums und der Rentkammer ausgebaut hat. Ein von den Herren von R. ernannter Schultheiß ist erstmals 1396 gemeinsam mit den Schöffen nachweisbar. In der Flecken- und Landesordnung von 1596 ist von zwei für drei Jahre zu wählenden Bürgermeistern sowie dem Rathaus die Rede. 1775 oblag die Verwaltung einem Stadtvorstand, dem ein Bürgermeister, zwei Vorsteher und zwei Deputierte vorstanden.

Angaben zur Bevölkerungsgröße liegen mit einem Feuerstättenverzeichnis von 1617 vor, in dem 76 Haushaltungen aufgeführt werden, was auf ca. 3-400 Einwohner schließen lässt. Nach der Zerstörung von Burg und Ort 1634 wurden 1636 16 Haushalte gezählt. 1740 waren 150 Familien ansässig, 1777 113. 1806 lebten in R. 665 Personen.

Der 1596 erwähnte Jahrmarkt zu Anfang August fand auf dem Platz vor dem Schloss statt, wo sich bis 1634 auch das Rathaus befand. 1767 werden überdies wöchentlich abgehaltene Frucht- und Viktualienmärkte genannt.

Prägend war vor allem die Landwirtschaft und der 1270 bezeugte Weinbau. Mit Jakob Schmidt aus Isenburg ist 1633 ein Wirt nachweisbar. 1680 waren Johann Jakob Ersfeld als Hofmedikus und 1679 Wilhelm Rumpel als Wundarzt in dem Ort tätig. In das Jahr 1774 datiert das Privileg für die Apotheke des Johann Georg Kraft aus Ostheim. 1778 war der Textilfabrikant J. Walter ansässig. Als Abnehmer landwirtschaftlicher und gewerblicher Produkte fungierte neben der örtlichen Bevölkerung vornehmlich die herrschaftliche Haushaltung auf dem Schloss. Bedingt durch Konkurrenz der in der Nähe gelegenen nassauischen Residenzstädten Hadamar und Weilburg sowie zu der bereits im 13. Jahrhundert als Stadt (Oppidum) bezeichneten Stiftsstadt Limburg konnte sich der Flecken R. wirtschaftlich kaum entfalten.

Der erste, aus dem 14. Jahrhundert stammende Befestigungsring umfasste lediglich eine kleine Erweiterung des Burgareals, die einen unregelmäßigen, annähernd elipsenförmigen Grundriss um die Burg besaß. Bis heute markieren Schlossplatz und Burgstraße das kleine Areal der spätmittelalterlichen Talsiedlung. Nordöstlich der Burg haben sich Teile der Ortsbefestigung mit einem um 1700 zu einem Glockenturm umgestalteten Flankenturm erhalten. Unmittelbar nordöstlich der Burg befindet sich die etwas erhöht über der Burgstraße gelegene, 1511 errichtete Pfarrkirche. Um 1400 erfolgte eine Erweiterung der Talsiedlung, in Urkunden von 1395 und 1461 ist von dem neuen Tal (»Nuwendal«) die Rede. Etwa zur gleichen Zeit wurde auch die Burg erweitert. Der Ort wuchs um das Zwei- bis Dreifache seiner ursprünglichen Größe. Die neue Ortsbefestigung begann am Lahnufer am Linsenberg und zog sich über den Doktorsberg hinter der Burgstraße bis zum Mühlengraben. Die steinerne Lahnbrücke wurde 1440 errichtet, auf der gegenüberliegenden Lahnseite war sie mit einem Brückenturm gesichert (1815 niedergelegt). Auf dem im Westen vor dem äußeren Tor der Burg gelegenen Schlossplatz befand sich bis zur Zerstörung des Ortes 1634 das Rathaus, an dessen Stelle Graf Johann Ernst von Wied-R. (1632-1664) das Amtshaus mit der Wohnung des Amtmanns errichten ließ. Von dort führte die Obertorstraße in westlicher Richtung zum Obertor.

(3) Kirchlich gehörte R. zum Kirchspiel Dietkirchen, Hauptort des gleichnamigen Dekanats in der Erzdiözese Trier. 1220 wird ein Kaplan erwähnt, der jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach der Burgkapelle zuzuordnen ist. Bei der unmittelbar nordwestlich neben der Burg gelegenen Pfarrkirche handelt es sich um einen 1511 aufgeführten Neubau, der 1634 zerstört wurde (1640 wiederaufgebaut). Unter dem Chor befindet sich die 1824 geschlossene Gruft der Grafen bzw. Fürsten von Wied-R., die noch elf Ruhestätten der Familie enthält. Als erster, dem lutherischen Bekenntnis verpflichteter Geistlicher ist 1553 Engelbert von Odendal nachweisbar. 1556 führte Graf Johann IV. (1534-1581) die Reformation ein, bestärkt durch seinen Onkel, den Kölner Erzbischof Hermann von Wied, der 1546 wegen seines Reformationsversuchs seines Amtes enthoben worden war. Ob bereits unter Johanns IV. Regentschaft die calvinistische Lehre verbreitet war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Für eine Einführung des reformierten Bekenntnisses in R. spricht die Berufung Eberhard Blyttershagens zum Inspektor und Pfarrer durch Graf Johann VI. 1568. 1586 nahmen an der Synode im nassauischen Herborn wiedische Theologen teil.

Ein Hinweis auf jüdische Bürger liegt für das frühe 14. Jahrhundert vor. 1315 verlieh König Ludwig »der Bayer« Dietrich von R. das Recht, vier Juden zu halten, die ihre Reichssteuer an Dietrich entrichten sollten. In der Kirchenordnung der Gf.in Sophia Florentina von 1708 werden erneut Angehörige des jüdischen Glaubens erwähnt. 1783 gab es 18 jüdische Familien.

(4) Das Ortsbild wird maßgeblich durch die sich auf einem steilen Bergsporn erhebende Burg bestimmt. Zu den ältesten Bauteilen gehört die Oberburg. Um 1400 wurde die Anlage um die im Westen vorgelagerte untere Burg (Unteres Schloss) erweitert, die ihrerseits über eine Vorburg verfügte. Nach der Zerstörung R.s 1634 blieb die Oberburg Ruine, während die Untere Burg ab 1641 wiederaufgebaut wurde. Weitere bauliche Veränderungen erfolgten in den 1670er Jahren. Etwa zur gleichen Zeit wie in Dierdorf fanden ab 1701 auch in R. umfangreiche Baumaßnahmen statt. Westlich des Oberburgfelsens wurde der Südflügel aufgeführt (bis heute Wohnsitz von Mitgliedern des Fürstenhauses Wied). Zum Umfeld des Schlosses gehörte u.a. der barocke Lustgarten nordwestlich der Burg, der über ein eigenes Orangeriegebäude verfügte (1803 Witwensitz der Charlotte Sophie Auguste Gf.in von Sayn-Wittgenstein-Sayn [1741-1803], der Mutter des 1791 in den Fürstenstand erhobenen Ludwig Friedrich Alexander zu Wied-R. [1763-1824]). Als Erweiterung zum Südflügel entstand 1779/80 ein neuer zweigeschossiger Archivbau, später Kelterhaus.

Eine Rekonstruktion des Residenzortes während der Barockzeit erlaubt der 1779 im Hochgräflich Wied-Runkel und Kriechingischen Staats- und Hauskalender veröffentlichte Kupferstich von P.H. Donnhäuser nach einer Zeichnung des Baumeisters J.G. Zeyher. Zur Randbebauung des Schlossplatzes gehörten die Regierungskanzlei sowie die herrschaftliche Scheune. Am Ortsausgang an der Straße nach Limburg waren in einem zweigeschossigen Gebäude Fruchtmagazin und Kelterhaus untergebracht. Dem Kanzleidirektor diente der vormals Schütz von Holzhausensche Burgmannensitz als Wohnung. Darüber hinaus waren die bei Hofe bediensteten Personen in zwei Häusern im Ort untergebracht. 1779 war die Stadtmauer bereits zu großen Teilen niedergelegt worden. Die Ansicht zeigt lediglich den als Glockenturm der Kirche genutzten Flankenturm mit einem Stück Stadtmauer sowie die Lahnbrücke mit dem Brückenturm. Nach der Brandzerstörung des Rathauses 1634 erfolgten die Zusammenkünfte des Stadtrats im Gemeindebackhaus in der Lahngasse. Der gräfliche Kanzleidirektor Mühlmann thematisierte 1764 in einer Denkschrift an den Landesherrn u.a. einen Rathausneubau, zu einer Ausführung kam es nicht. Die Gemeinderatssitzungen fanden weiterhin in einem angekauften Bürgerhaus statt. In der Burgstraße 31 liegt der einzige erhaltene Burgmannensitz, der dendrochronologisch auf 1560 zu datieren ist. Bis 1718 befand er sich im Besitz der Schütz von Holzhausen. Im 18. Jahrhundert beherbergte er zeitweise eine Kaserne. An das Hauptgebäude schlossen sich Nebengebäude an, so auch ein ummauerter Vorhof.

(5) Überörtliche Bedeutung hatte R. bereits im 13. Jahrhundert als Sitz eines Vogtes, dessen Zuständigkeit zunächst den Burgfriedensbezirk umfasste, aber auch für den grundherrlichen Streubesitz der Herren von R. galt. Seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert war R. zudem Sitz eines Amtmanns. Von eigenen Besitzungen des Fleckens im direkten Umland verlautet nichts, über eine Einbindung in den Regional- oder Fernhandel ist nichts bekannt, ebenso wenig über eine landständische Vertretung.

(6) Der wohl zusammen mit der Burg im 12. Jahrhundert entstandene Ort R. gehört zu den im Lahngebiet sowie den angrenzenden Landschaften Westerwald und Taunus häufig anzutreffenden Talsiedlungen, die der Gruppe der Minderstädte zuzurechnen sind. Im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit wird R. zumeist als »Freiheit« oder »Flecken« bezeichnet. R. diente fast durchgehend als Sitz der Herren von R. bzw. der Grafen von Wied, ehe im 18. Jahrhundert Dierdorf bevorzugt wurde. Über die Verflechtung von Hof und Gemeinde ist nichts bekannt.

(7) Archivalien befinden sich im Fürstlich wiedischen Archiv auf Schloss Neuwied. Weitere Teile der Überlieferung liegen in Wiesbaden, Hessisches Hauptstaatsarchiv, und in Marburg, Staatsarchiv, daneben in Koblenz, Landeshauptarchiv. Die Überlieferung zu der vormals Wied-Runkelschen Reichsgrafschaft Kriechingen wurde 1907 und 1911 nach Metz abgegeben und befindet sich heute im Archiv des französischen Departements Moselle in Metz. Um dieselbe Zeit erfolgte die Abgabe von Akten und Urkunden aus dem Fürstlich Wiedischen Archiv Neuwied an die damaligen preußischen Staatsarchive in Wiesbaden und Koblenz. Als Findmittel ist zu nennen: Fürstlich Wiedisches Archiv zu Neuwied. Urkundenregesten und Akteninventar, hg. von der Fürstlich Wiedische Rentkammer zu Neuwied, Neuwied 1911.

(8)Reck, Johann Stephan: Geschichte der gräflichen und fürstlichen Häuser Isenburg, Runkel, Wied, Weimar 1825. - Lotz, Wilhelm: Die Baudenkmäler im Regierungsbezirk Wiesbaden, Berlin 1880, S. 389-392. - Die Bau- und Kunstdenkmäler des Lahngebietes. Oberlahnkreis - Kreis Limburg - Unterlahnkreis, bearb. von Ferdinand Luthmer, Frankfurt a.M. 1907 (Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirks Wiesbaden III. Band: Lahngebiet). - Gerhardt, August: Runkel. Sein Gesicht und seine Geschichte und anderes mehr. Ein Heimatbuch, Runkel a.d. Lahn (o.J.) [1952]. - Gensicke, Hellmuth: Landesgeschichte des Westerwaldes, Wiesbaden 1958 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, 13), S. 181-184 und S. 250-262. - Schneider, Konrad: Das Münzwesen der Grafschaft Wied-Neuwied und Wied-Runkel, Frankfurt a.M. 1975. - Brommer, Peter: Kleine Territorien, Herrschaften und Teile auswärtiger Territorien. Nordteil, in: Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz, hg. von Franz-Josef Heyen, Würzburg 1981, S. 67-75, hier S. 72-73 (Wied). - Gondorf, Bernhard: Die Fürsten zu Wied-Runkel, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Neuwied (1992) S. 60-64. - Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Limburg-Weilburg, Bd. II: Mengerskirchen bis Weinbach, bearb. von Falko Lehmann, Wiesbaden 1994. - Friedhoff, Jens: »daß ich … an der vurgenannten burg eyn stait … sul machen«. Talsiedlungen und Burgstädte im Westerwald, in: Burgen und Schlösser im Westerwald. Historische Wehr- und Wohnbauten zwischen Sieg, Lahn, Dill und Rhein, Hachenburg 1999, S. 19-26. - Krüger, Hans-Jürgen: Das Fürstliche Haus Wied, Grafen zu Isenburg, Herren zu Runkel und Neuwied, Werl 2005. - Thon, Alexander, Ulrich, Stefan, Friedhoff, Jens: »Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen …«. Burgen an der Lahn, Regensburg 2008, S. 131-135. - Schlüter, Roland: Calvinismus am Mittelrhein. Reformierte Kirchenzucht in der Grafschaft Wied-Neuwied 1648-1806, Köln/Weimar/Wien 2010 (Rechtsgeschichtliche Schriften, 26). - Thon, Alexander: »… und bemannte das Schloß mit trefflichen Rittern und Knechten«. Burgen in und um Limburg an der Lahn, in: Limburg im Fluss der Zeit 2. Vorträge zur Stadtgeschichte, hg. vom Magistrat der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn, Limburg a.d. Lahn 2013 (Beiträge zur Geschichte der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn, 2), S. 29-104, hier insbesondere S. 61-65 (Runkel). - Eiler, Klaus: Herrschaften an der Lahn, in: Ritter, Grafen und Fürsten - weltliche Herrschaften im hessischen Raum, ca. 900-1806, hg. von Winfried Speitkamp, Marburg 2014 (Handbuch der hessischen Geschichte, 3), S. 103-127, hier insbesondere S. 114-118. - Friedhoff, Jens: Lustgarten - Archivbau - Orangerie. Die bauliche Unterhaltung des Schlosses Runkel an der Lahn 1700-1800, in: Nassauische Annalen 130 (2019) S. 117-144.

Jens Friedhoff