Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Breda

Breda

(1) B. entstand an einer Grenze von Geest und Marsch, wo zwei kleine, aus dem Süden kommende Flüsse, die Aa und die Mark, zusammentrafen und ein kleines Delta bildeten. Die Mark geht über in die Dintel, die letztlich in die Oosterschelde mündet; bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war dadurch der Gezeitenwechsel bis nach B. spürbar.

Seit dem 12. Jahrhundert hatte der Ort B. eigene Herren über sich, die Lehnsmannen der Herzöge von Brabant waren. Den Anfang machen die Herren Van Schoten (aus der Nähe Antwerpens), denen 1290 die aus Flandern kommende Familie Van Gavere-Liedekercke nachfolgte. Diese blieb bis 1327 im Besitz B.s. 1350 kam B. in die Hände der holländischen Van Polanen; diese waren die ersten, die nachweisbar in der Stadt wohnten. 1404 heiratete die Erbtochter Johanna den aus dem Rheinland kommenden Graf Engelbert I. von Nassau-Dillenburg. Bis zu Wilhelm von Oranien (1533-1584) wohnten die Oranien-Nassau in B. Mit Herrschaftsantritt Graf Engelbrechts II. 1475 wurden die niederländischen Besitzungen als Linie Nassau-B. bezeichnet. Der Titel »Prins van Oranje« (dt. Fürst zu Orange) kam durch die 1515 geschlossene Ehe Heinrichs III. von Nassau-B. mit Claude de Chalon hinzu, da ihr gemeinsamer Sohn René seinen Onkel Philibert (Bruder der Claude de Chalon) 1530 beerbte. Während des Aufstands der Niederlande (1568-1648) wechselte B. mehrmals die besitzende Herrschaft, kam 1637 definitiv in ständische Hände, bis es durch den Westfälischen Frieden endgültig an die Republik der Vereinigten Niederlande kam. B. wurde direkt durch die Generalstände (»Staten-Generaal«) regiert, es gehörte zu den »Generaliteitslanden«.

B. war Hauptstadt eines Gebiets, das später als »Land« oder »Baronie van B.« bezeichnet wurde. In diesem Gebiet verfügten die Herren von B. über ausgedehnte Besitzungen, Herrschaftsrechte und Lehnsmannen. Für letztere gab es in B. eine »Hoofd-« oder »Leenbank«, die bis zur Französischen Besetzung 1795 aktiv war. Zur Verwaltung des Grundbesitzes gab es den »Nassause Domeinraad«, der zunächst in B., später in Den Haag saß.

(2) B. hatte um den Wechsel zum 15. Jahrhundert ca. 4500 Einwohner. Diese Zahl stieg auf 8000 zu Beginn des 16. Jahrhunderts, sank darauf auf ca. 6500 im 17. Jahrhundert Um 1800 zählte B. wieder 8000 Einwohner. Ab etwa 1250 war ein Teil der Einwohner durch einen Wall mit Toren geschützt, zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde eine erweiterte, ringförmige Stadtmauer errichtet, die über vier Tore verfügte (Brugse Poort, Gevangenis Poort, Ginnekens Poort und Gasthuis oder Eyndsche Poort), im Norden schloss die Burg direkt an. Ein Teil der Einwohnerschaft lebte außerhalb der Mauern entlang der Hauptverkehrswege nach Antwerpen, ’s-Hertogenbosch und Hoogstraten. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadtmauer mit Bastionen und Bollwerken deutlich erweitert, wodurch nun die gesamte Einwohnerschaft umschlossen wurde. Im frühen 17. Jahrhundert galt B. als uneinnehmbare Festung, was der Belagerung durch Spinola 1625 europaweite Aufmerksamkeit sicherte. Nach einer einjährigen Belagerung fiel die Stadt doch den Spaniern in die Hände.

Verwaltung und Rechtsprechung lag in Händen eines Schöffenkollegiums, wobei das B.er Stadtrecht vom Antwerpener abgeleitet war. Die B.er Schöffen fungierten als Oberhof für die Dörfer und die ländlichen Schöffenstühle der Baronie. Außerdem hatten die B.er Schöffen das alleinige Recht zur Halsgerichtsbarkeit in der Baronie mit Ausnahme der Dörfer Roosendaal und Oosterhout. In ihr Amt eingesetzt wurden die Schöffen durch den Herrn von B. Der Herr kontrollierte zudem die Stadtrechnungen, seine Amtsträger waren zudem bei Sitzungen des Stadtrats anwesend. Über den »Domeinraad« übten die Grafen von Nassau bis 1800 großen Einfluss auf die Stadt aus. Der Domänenrat entschied über die Verleihung selbst kleinerer Ämter, von Schöffen und Predigern bis hin zu Gärtnern und Lehrern.

Adlige Familien, die mit den Grafen von Nassau zusammenarbeiteten, und hochrangige Amtleute besaßen ihre großzügigen Hofanlagen im Zentrum der Stadt. Diese Familien kannten ein enges Konnubium, beisetzen ließen sie sich in der Grote Kerk.

Die Handwerker waren in Gilden organisiert, wirtschaftlich bedeutende Gewerbe waren vor allem die Textilherstellung und die Bierbrauerei. Im 17. Jahrhundert wurden 10% des gesamten holländischen Biers in B. gebraut, was für eine Stadt mit ca. 6500 Einwohnern eine besondere Leistung darstellt. Als Heizstoff diente der in der Nähe B.s abgebaute Brenntorf. Die Anwesenheit des nassauischen Hofs sorgte für den Zuzug von Kunstmalern, Bildhauern und von Gold- und Silberschmieden. Einige der Gilden hatten auch militärische Funktionen. Daneben gab es die Schützengilden als gesellschaftliche Einrichtungen, aber auch zur Verteidigung der Stadt.

Der Jahrmarkt fand montags nach Pfingsten statt. Nur Bürger der Stadt durften ihre Waren anbieten. Zugleich fungierte er als Fest, bei dem Komödianten und Seiltänzer auftraten. Abgehalten wurde er auf dem »Grote Markt« im Zentrum der Stadt. Weiter gab es besondere Märkte für Vieh, Fisch, Holz und Gartenbaufrüchte.

(3) Hauptkirche war die »Onze Lieve Vrouw-Kerk«. Archäologisch ist ein hölzerner Vorgängerbau aus der Zeit um 1100 nachgewiesen. Für 1269 ist belegt, dass dieser Bau durch ein Gebäude aus Stein ersetzt worden war. Der romanische Bau wurde unter Graf Engelbrecht I. ab ca. 1410 von einem deutlich größeren gotischen Bau ersetzt, der erst im 16. Jahrhundert vollendet wurde. Patrozinium war die Mutter Gottes. 1303 wurde die Pfarrkirche durch den Herrn von B. zur Kollegiatkirche erhoben und ein Kanonikerkollegium eingerichtet. Die Kirche diente als Grabstätte für die Van Polanen, die ihre Grabkapelle auf der Nordseite des Chores anbauen ließen. Die nachfolgenden Grafen von Nassau ließen sie vergrößern und verschönern, insbesondere 1520-1525 wurde sie unter Graf Heinrich als repräsentative Fürstenkapelle umgebaut, auch ließen sie einen Grabkeller anlegen. Hervorhebenswert ist das Prachtgrab, das Graf Heinrich von Nassau 1530 für seinen 1504 verstorbenen Onkel Engelbrecht II. errichten ließ. 1558 wurde Anna van Buren, die erste Ehefrau Wilhelms von Oranien-Nassau, als letzte beigesetzt, wegen der Besetzung B.s durch die Spanier diente hinfort Delft als Begräbnisstätte. Auch fanden hochrangige Amtsträger hier ihre letzte Ruhe, zu nennen sind Frederik van Renesse und Drost Adam van Nispen, deren herausragende Grabdenkmäler ebenfalls noch zu würdigen sind. Graf Johann IV. von Nassau-Dillenburg ließ 1449 die Hl. Blut-Wunder-Hostie aus der Kirche zu Niervaert (20 km nordwestlich B.s) nach B. überführen, womit auch die hostienverehrenden Pilger nach B. gezogen wurden; politisch-dynastisch abgesichert war dies dadurch, dass Johann IV. eine Schwester des Lütticher Fbf.s Johann von Heinsberg, Maria von Loon-Heinsberg, geheiratet hatte.

1276 wurde ein Beginenhof angelegt, der in der Nähe der Burg lag. Kurz vor der Stadt wurde ein »Gasthaus«, ein Hospital für Pilger und Reisende, eingerichtet, genannt »De Beyerd«. 1295 wurde das Norbertinerinnen- bzw. Prämonstratenserinnenkloster Catharinadal vor den Toren der Stadt gegründet, das zunächst bei dem Ort Wouw, 31 km westsüdwestlich B.s (in der Nähe Roosendaals), lag. Anfänglich sollte das Kloster zum Pilgerhospital gehören, doch erhielt es später ein eigenes Gebäude an der Südseite der Stadt.

Maria von Loon, die Ehefrau Graf Johanns IV. von Nassau-Dillenburg, stiftete 1476 ein Augustinerinnenkloster in der Nähe der Stadt, Vredenberg. Dieses gehörte zur Windesheimer Kongregation. Im selben Jahr stiftete sie einen Beginenkonvent der Grauschwestern am Beginenhof. 1455 gründete der Kuriale Anselmus Fabri ein Apostelhaus, d.h. eine klosterähnliche Gemeinschaft, am Haagdijk, in welchem acht alte Männer Obdach finden konnten. All diese Lebensgemeinschaften standen im Zusammenhang mit der Reformbewegung der Devotio moderna, an der Graf Johann IV. und seine Frau Maria aktiv beteiligt waren. Sie sorgten auch für die Einführung des geschlossenen Lebens im Kloster Catharinadal 1458-1461. 1500 wurde an der Molenstraat ein Kloster der Schwarzen Schwestern für die Verpflegung von Pestkranken eingerichtet. Bemerkenswerterweise entstanden in B. keine Männerklöster. Wahrscheinlich gab es gegen deren Gründung Widerstand seitens des Kanonikerstifts und der Priester der Pfarrkirche, da sie Konkurrenz um die bei Begräbnissen und Bittgebeten anfallenden Gebühren fürchteten. Karmeliter, Augustiner, Minderbrüder und Dominikaner mussten sich mit Termineien begnügen, in denen sie unterkamen, wenn sie in B. Predigten hielten.

Während des Aufstandes wechselte B. mehrmals zwischen Spanien und der Republik hin und her, seit 1637 verblieb es schließlich auf ständischer Seite. Die Stadtverwaltung war seitdem Mitgliedern der Reformierten Kirche vorbehalten. Die Katholiken hatten zugleich ihr Gotteshaus verloren und wichen für ihre Gottesdienste auf Schlupfkirchen aus. Dennoch blieben überraschenderweise der Beginenhof und das Kloster Catharinadal bestehen; entscheidend war der Schutz durch die Grafen von Nassau. Alle anderen Klosterinsassen wie Kapuziner und Jesuiten mussten die Stadt verlassen. Auch blieben einige katholische Familien in B., die durch ihren Reichtum und ihre sozialen Verbindungen von Bedeutung waren wie bspw. die Familie De Wyse, die sich auf Bier- und Seifenherstellung spezialisiert hatte.

1646 wurde eine Hohe Schule, die »Illustre School« gegründet für die Ausbildung von Predikanten und zur Vorbereitung junger Adliger für den Verwaltungs- oder Kriegsdienst. Aus diesem Ansatz hätte eine Universität werden können, doch wurde die Schule wegen Erfolglosigkeit bereits 1669 wieder geschlossen.

(4) Die Stadt wurde geprägt durch die im 15./16. Jh, errichtete relativ große Kirche, die daher ihre Bezeichnung als »Grote Kerk« hat, und die im Norden der Stadt liegende Burg, die ab 1350 von den Van Polanen errichtet und von deren Nachfolgern kontinuierlich erweitert wurde. Um 1530 ließ Graf Heinrich von Nassau-B. die Burg zum großen Teil abbrechen und durch einen Renaissancepalast nach spanischem und italienischem Vorbild ersetzen (als Rat Kaiser Karls V. hatte er diesen nach Spanien begleitet, wo er die von dort stammende Adlige Mencia de Mendoza ehelichte), doch blieb der Bau unvollendet. Erst Ende des 17. Jahrhunderts gab Statthalter Wilhelm III. den Auftrag zum Abschluss des Vorhabens. Philipp Wilhelm (als Herr von B. 1584-1618) und Moritz (als Herr von B. 1618-1625) ließen nördlich der Stadt einen Park anlegen mit einem Spielhaus bzw. Jagdschloss und einer »Maliebaan«, einem Feld für das Malie genannte Ballspiel. Die Kirche beherrscht mit ihrem 97 Meter hohen Turm (errichtet 1468-1509) die Silhouette der Stadt. Um den Chor und weiter südwärts erstreckt sich der längliche »Grote Markt« als zentraler Platz der Stadt, der eine Fläche von ca. 6000 m2 umfasst. Am Markt befand sich auch das Rathaus, das vermutlich auf ein erstes Gebäude aus dem 14. Jahrhundert zurückgeht. 1534 brannte es ab, woraufhin ein Neubau errichtet wurde. Dieser erhielt im 18. Jahrhundert eine neue Fassade, die ein aufgekauftes Nachbarhaus mit einbezog. Parallel zum Großen Markt führen die »Torenstraat« und die »Karrestraat«, die zusammen einen leiterartigen, bis zum »Houtmarkt« an der südlichen Mauer reichenden Stadtgrundriss ergeben, welcher auf eine gezielte Anlage der Stadt schließen lässt.

In B. fand der Feierliche Einzug zum Herrschaftsantritt der Herren von B. statt, bei welchem die Huldigung der Einwohnerschaft geschworen wurde.

Das ca. 1520 angefertigte Panoramabild eines unbekannten Malers der Stadt (2013 vom Stedelijke Museum B. angekauft) gilt als die älteste Stadtdarstellung der Niederlande, wichtige Gebäude und Häuser (Burg, Grote Kerk) lassen sich erkennen.

Undeutlich ist B. im Hintergrund des berühmten Gemäldes »Die Übergabe von B. 1625« von Diego Velázquez (1634/35) zu sehen. Den Zustand aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erkennt man an dem Plan im Atlaswerk von Willem und Jan Blaeu »Toonneel der steden« 1652. In etwa entsprechen die Ausmaße auch dem Zustand des 18. Jahrhunderts, wie er im Kupferstich von B.F. Immink von1743 gezeigt wird, der sich im Werk Thomas Ernst van Goor (1688-1756) »Beschryving der Stadt en Lande van B.« (1744) findet. Dort gibt es einen weiteren Kupferstich, der die Mauer, die Tore, die Lage der wichtigsten Gebäude und die Straßen zu Mitte des 14. Jahrhunderts wiedergibt.

(5) B. war nicht nur formell Hauptstadt des »Land van B.«, sondern hatte auch eine wichtige ökonomische Funktion für die Region. Der B.er Jahrmarkt diente als Versorgungsmarkt der ländlichen Umgebung mit städtischen und von weither bezogenen Waren. Bemerkenswert war der Bierexport, vor allem im 17. Jahrhundert Begünstigt wurde die Produktion durch den Abbau von Torf in der Umgebung als günstigem Brennstoff. Um die Stadt lagen viele Jagdgebiete der Herren von B.

B. gehörte nicht zu den brabantischen Landständen, auch war die Stadt kein Mitglied von Städtebünden.

(6) Die Familie Oranje-Nassau herschte als Herren von B. zwischen 1404 und 1795 über die Stadt. Als Stadtherren ernannten sie die Schöffen, wodurch sie einen Zugriff auf die städtische Rechtsprechung hatte, die in Händen ihnen genehmer Personen lag. Dieses galt auch für die umliegenden Dörfer. Außerdem wuden sowohl die Priester als auch nach der Reformation die Predikanten faktisch durch die Stadtherren ernannt. Mithilfe des »Nassause Domeinraad« nutzten die Nassaus ihre zahreichen Besitzungen in der Stadt und in deren Umland. Ein Großteil der Einkünfte der Familie stammte aus dem »Land von B«.

Die Stadt erhielt unter der Herrschaft der Nassau eine großstädtisch-adlige Anmutung durch den Renaissancepalast und der großen gotischen Kirche. Ein Jagdschloss in der Nähe und die Jagdgebete im weiteren Umland unterstützten dies weiter. Die Grafen von Nassau-B. orientierten sich dabei vielfach an Brüssel, sie achteten auf eine ähnliche Wirkung ihres eigenen Hofes, wovon B. als Reidenzstadt profitierte.

(7) Als wichtige Archive sind zu nennen das Stadsarchief Breda (https://stadsarchief.breda.nl), das Nassause Domeinraadarchief, sofern es im Nationaal Archief zu Den Haag (https://www.nationaalarchief.nl) überliefert ist, und das Brabants Historisch Informatiecentrum (BHIC) in ’s-Hertogenbosch, insbesondere für das Archiv des Klosters Catharinadal (https://www.bhic.nl).

Goor, Thomas Ernst van: Beschryving der stadt en lande van Breda, Den Haag 1744, als Digitalisat im Internet unter https://books.google.nl/books?id=gqxMAAAAcAAJ (letzter Zugriff 28. April 2021) [trotz seines Alters weitgehend verlässlich, vor allem wegen der Wiedergabe älterer Quellen].

Bezemer, Willem: Oude rechtsbronnen der stad Breda, Den Haag 1892 (Werken der Vereeniging tot Uitgaaf der Bronnen van het Oudvaderlandsche Recht, reeks 1, 14). - Erens, Ambrosius: De Oorkonden van het Norbertinessenklooster St. Catharinadal te Breda-Oosterhout, Tongerloo 1928-1929 (Analecta Praemonstratensia, Supplement 8). - Cerutti, Felix Franciscus Xaverius, und Brekelmans, Franciscus Antonius: Middeleeuwse rechtsbronnen van stad en heerlijkheid Breda, 3 Bd.e, Utrecht, Bussum, Zutphen 1956-1990 (Werken der vereeniging tot uitgaaf der bronnen van het oud-vaderlandsche recht, reeks 3, 17, 1-2 und 3, 19).

(8)Cuvelier, Joseph: Les origines de la fortune de la maison d’Orange-Nassau. Contribution à l’histoire du capitalisme au Moyen Age, Brüssel 1922. - Cerutti, Felix Franciscus Xaverius, u.a.: Geschiedenis van Breda, Teil 1: De middeleeuwen, Schiedam 1976. - Beerman, V.A.M., u.a.: Geschiedenis van Breda, Teil 2: Aspecten van de stedelijke historie 1568-1795, Schiedam 1977. - Wezel, G.W.C. van: Het paleis van Hendrik III graaf van Nassau te Breda, Zwolle, Zeist 1999, als Digitalisat im Internet unter https://www.dbnl.org/tekst/weze009pale01_01/index.php. - Wezel, G.W.C. van: De Onze-Lieve-Vrouwekerk en de grafkapel voor Oranje-Nassau te Breda, Zwolle, Zeist 2002, als Digitalisat im Internet unter https://www.dbnl.org/tekst/weze009onze01_01/index.php. - Huppertz, Wim M.H.: Het geheugen van een straat: Achthonderd jaar wonen in de Visserstraat te Breda, Phil. Diss. Tilburg, Utrecht 2004, als Digitalisat im Internet unter https://research.tilburguniversity.edu/en/publications/het-geheugen-van-een-straat-achthonderd-jaar-wonen-in-de-visserst. - Meij, Otto van der: Tussen Oranje en Spanje. De leefwereld van Bredase regenten 1550-1700, Phil. Diss. Leiden 2012, als Digitalisat im Internet unter https://openaccess.leidenuniv.nl/handle/1887/20034. - Vink, Esther: Machtig en dienstbaar. De Bredase elite tussen 1350 en 1550, Utrecht, 2015. - Gooskens, Frans: Idealen en macht. Het kerkelijke netwerk van Anselmus Fabri van Breda in de vijftiende eeuw en de stichting van apostelhuizen, Phil. Diss. Tilburg 2016, als Digitalisat im Internet unter https://research.tilburguniversity.edu/en/publications/idealen-en-macht-het-kerkelijk-netwerk-van-anselmus-fabri-van-bre).

Frans Gooskens