(1) B. liegt im Tal der unteren Blies, einem rechten Nebenfluss der Saar, in verkehrsoffener Lage des Bliesgaues und an der alten Verbindungsstraße durch das Bliestal von Saargemünd nach Homburg. Hier besteht die Anbindung an die große Verkehrsachse vom Pariser Becken zum Rhein. Die Blies war nicht schiffbar, erlaubte jedoch die Flößerei, die - wie der Güterverkehr - über Saar und Mosel zum Rhein führte.
Auf dem heutigen Schlossberg wurde wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert ein Castrum angelegt, das 1098 erstmals erwähnt wird. Die später dabei entstandene Burgsiedlung übernahm den Namen »Castris«, dann »Castel«. Der Name »Bliescastel« ist erstmals 1466 belegt. Die Burg war im Hochmittelalter Zentrum der ausgedehnten Bliesgaugft., dann im Mittelalter Hauptsitz der Grafen von Castel bzw. Blieskastel. Nach deren Aussterben 1237 konnten die Grafen von Salm den jahrzehntelangen Erbfolgestreit für sich entscheiden, doch schon 1284 verkauften sie die Grafschaft an den Bischof von Metz, der sie in den nachfolgenden Jahrzehnten mehrfach verpfändete. Dies, die Lage fernab des Kernterritoriums und fehlende Förderung ließen den Ort verkümmern. 1339 konnte der Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg die Grafschaft an sich bringen. 1356-1444 besaßen die Grafen von Veldenz sie als kurtrierisches Lehen. 1553-1634 war das B.er Amt an Nassau-Saarbrücken verpfändet. Kurtrier verkaufte es 1660 der Familie der Freiherrn, seit 1711 Grafen von der Leyen, die das Territorium bis zur Französischen Revolution als kurtrierisches Lehen innehatte.
Mit dem Neubau des Schlosses auf dem Burgberg seit 1663 wurde B. leyensche Nebenresidenz des Damian Hartard von der Leyen, des späteren Kurfürsten von Mainz (†1678) und Bruders des Trierer Kurfürsten Karl Kaspar von der Leyen (†1676). In der Reunionszeit (1680-1697) erlebte der Ort offenbar einen Modernisierungsschub, der wahrscheinlich vor 1700 Pläne reifen ließ, die leyensche (Haupt-)Residenz von Koblenz nach B. zu verlegen. Unter dem Neffen der Kurfürsten, Graf Friedrich Ferdinand (†1760), war der Ort wiederum von 1733-1739 kleine Nebenresidenz. Der Plan der Residenzverlegung wurde 1773 verwirklicht. Damit begann der Aufstieg des Orts vom Flecken zur Residenzstadt, der Gf.in Marianne von der Leyen geb. von Dalberg (†1804) »Wachstum, Schönheit und Würde« angedeihen lassen wollte. Die Französische Revolution brachte 1793 das abrupte Ende.
B. war Hauptort eines Amtes, seit 1775 eines Oberamtes für die Lande an der Blies und in der Nachbarschaft, vor allem aber mit seinen zahlreichen Zentralbehörden Regierungssitz der weitverstreuten von der Leyenschen Territorien in der Pfalz und an Mosel, Ober-, Mittel- und Niederrhein. Der Flecken war mindestens seit der Mitte des 18. Jahrhunderts Vorort der »Landschaft«.
(2) Der erste sichere Beleg für die Existenz einer Siedlung bei der Burg B. datiert in das Jahr 1275, doch war sie wohl älter. Ihre damalige Benennung als urbs Castris ist ein deutlicher Hinweis auf ihre herausgehobene Stellung. Bischof Burkhard von Metz bekräftigte dies 1286 mit der Verleihung eines Freiheitsbriefs. Der Ort lag damals an der überregional bedeutsamen Straße, die Belgien und die Niederlande mit dem Elsass verband. Der älteste Teil dürfte die Bergsiedlung unmittelbar westlich der Burg gewesen sein, die später wüst fiel. Hier stand auch die erste Gemeindekirche (Liebfrauenkapelle, 1292 erstmals erwähnt). Die Siedlung unterhalb der Burg beschränkte sich im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit auf eine schmale Talbebauung. Ein einzelner Beleg von 1343 nennt B. »Stadt« (die burg, stat und dail zu Castele). 1346 bestätigte König Karl IV. das 1332 Erzbischof Balduin gewährte Sammelprivileg (auch B. erwähnend). Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts und noch in der ersten Residenzzeit wird die »Freiheit« B. als »Flecken« bezeichnet, vereinzelt auch als »Tal«. Erst nach 1773 wuchs der Ort zu einer Vollstadt heran. Mitte der 1780er Jahre wird B. »Stadt« genannt.
B. war nur einfach befestigt, eine Mauer mit Türmen bestand zu keiner Zeit, jedoch gab es drei Tore. Beginnend in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Stadtgrundriss wesentlich nach Osten hin in die Bliesaue erweitert. Dazu wurde der Mühlgraben mehrfach verlegt; er hatte den Charakter eines kleinen Nebenflusses der weiter östlich fließenden Blies. Das neue Ortsviertel erhielt in der Residenzzeit einen noblen zentralen Platz (Paradeplatz) mit einem imposanten Verwaltungsgebäude, und an der zum Schloss führenden Straße wurden repräsentative »Hofratshäuser« errichtet. Das Vorbild der Nachbarresidenzen Zweibrücken und Saarbrücken ist unverkennbar. Dort wirkende Architekten waren auch in B. tätig. Die ältere Bebauung zeigt stadttrierische Einflüsse.
B. zählte nach dem Dreißigjährigen Krieg nicht einmal 100 Personen; 1698 waren es 231 Einwohner, 1722 etwa 480. Für 1768 kann man bei 142 Herdstätten etwa 750 Personen annehmen. In der Residenzzeit ab 1773 erlebte die Stadt ein beträchtliches Wachstum, sogleich zu Beginn durch die Zuwanderung von Beamten und Bediensteten aus Koblenz. 1785 wurden 1416 Einwohner erfasst, darunter ca. 160 Knechte und Mägde und 50 Juden. Bis zum Ende der leyenschen Herrschaft 1793 wuchs die Bevölkerung weiter deutlich an auf zuletzt ca. 1680 Einwohner. Untersuchungen zur Herkunft der Bevölkerung etwa aus dem näheren Umland fehlen.
Der B.er Stadtwerdungsprozess wurde durch die Verleihung des bfl.-metzischen Freiheitsbriefs 1286 eingeleitet. Die Einwohner waren frei von Leibeigenschaft, ein Vermächtnis, das bis zur Französischen Revolution galt. Meier und Schöffen wurden durch den Stadtherrn eingesetzt. Sie wählten unter Mitwirkung der Bürger Geschworene. Erst wieder für die Zeit seit der Mitte des 16. Jahrhunderts haben wir Hinweise auf die Stadtverwaltung: An ihrer Spitze standen ein Amtmann und Schöffenkolleg (vier Sitze), seit Ende des 17. Jahrhunderts waren es Schultheiß (zuletzt Oberschultheiß) und Schöffen. Genannt werden Mitte des 16. Jahrhunderts ferner zwei Baumeister und ein Lebensmittelbeschauer. Die Verfassung B.s wich nicht von derjenigen der anderen kleinen Städte des Saarraumes ab: In den Jahrzehnten vor und nach 1700 ist das Gremium der Sechser belegt, offenbar nach dem Vorbild des kurtrierischen St. Wendel, ferner das Amt des Bürgermeisters. Dieser stand zuletzt wohl auf der Stufe eines Heimmeiers (Zenders), dem Vorsteher einer Landgemeinde. 1784 wurde eine Stadtordnung erlassen, und 1785 wurde die Verwaltung um vier Deputierte erweitert, gewählt von der Bürgerschaft. Ihnen wurden Ressorts zugewiesen. Sie stellten die Nachrücker in das Schöffenamt (zwei Sitze). Diese Aufwertung der Verwaltung war offenbar der letzte Schritt zur Stadtwerdung B.s; einer ausdrücklichen landesherrlichen Erhebung bedurfte es nicht mehr. Die Hochgerichtsbarkeit lag seit altersher in der Hand der Herrschaft. Das B.er Schöffengericht war Vorinstanz des benachbarten »B.er Hochgerichts« der »Sieben Höfe«. Ein gfl.es B.er »Gerichtsinsiegel« ist für das Jahr 1719 nachgewiesen.
Schon im Jahr des Freiheitsbriefs von 1286 war B. Marktort. Beim Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden 1657 zwei ältere Jahrmärkte wiederbelebt (an Ostermontag und Bartholomäus). Die leyensche Jahrmarktsordnung von 1725 sah vier Jahrmärkte vor; sie wurden 1772 erneuert. 1784 fanden sie zusammen mit den Viehmärkten statt. Ein Getreidemarkt bestand seit 1734. 1786 folgte eine Wochenmarktordnung. Damals wurde auch ein wöchentlicher Fruchtmarkt abgehalten.
Die älteste bekannte Zunftordnung für das Amt B. datiert in das Jahr 1667 (St. Crispian-Zunft der Schuhmacher und Rothgerber); 1679/80 erscheint die St. Elogius-Zunft der »Feuerarbeiter«, so die alte Sammelbezeichnung für alle Gewerke, die mit Feuer zu tun hatten. Das älteste erhaltene Zunftsiegel stammt aus dem Jahr 1695. Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erscheinen Gewerbe mit Bezug zum Hof: In der Zunft der Feuerarbeiter, bestätigt 1734, waren neben den Schmieden auch Waffen-, Büchsen- und Goldschmiede vereinigt, ferner Schlosser, Kannengießer und Uhrmacher. Mit der Erhebung zur Residenz 1773 erscheinen bis zur Revolution neben den üblichen Zünften - darunter vor allem die Weberzunft - zahlreiche, für den Hof und ihren gehobenen Bedarf arbeitende Gewerbe; in einigen waren Hofhandwerker vertreten. Die Zünfte unterstanden der strengen Aufsicht der Obrigkeit.
Schon vor der Residenzzeit war die leyensche Herrschaft bemüht, durch Heimarbeit (Baumwollspinnereien) und neue Fabriken Beschäftigung und Einkünfte zu mehren. Erfolgreich waren diese Bemühungen nur in der Nachbarstadt St. Ingbert (Kohlenbergbau, Eisen- und Glashütte, Waldnutzung) und in Rilchingen (Saline), während die Gründungen in der Residenzstadt und in deren Nähe (Siamoise-, Fayence-, Unschlittlichter-, Wollhut-, Tabakfabrik etc.) meist nur kurze Zeit aktiv waren.
Nach dem Freiheitsbrief von 1286 hatten die Einwohner B.s dem bfl.en Stadtherrn jährlich zwei Schillinge Metzer Pfennige zu zahlen. Diese Steuer verschwand zu einem unbekannten Zeitpunkt. Die Einnahmen aus dem Ungeld standen wie andernorts der Gemeinde zu, die damit »Weg, Steg, Tor und Mauer« zu unterhalten hatte. Von großer Bedeutung war der 1680 geschlossene Vertrag zwischen Herrschaft und Flecken, der von allen nachfolgenden Regenten bestätigt wurde. Danach hatte sich von der Leyen das Wein- und Salzmonopol in der Stadt gesichert. Die Gemeinde erhielt jährlich acht Tage vor St. Sebastian eine Ungeld-Pauschale von 15 Gulden. Das Ungeld aus dem Bier- und Branntweinzapf verblieb bei ihr. Zu ihren Einnahmen gehörten auch die üblichen Eintrittsgelder in die Bürgerschaft. Die Gemeinde zog auch Abgaben der Juden ein. Die Herrschaft erhielt von ihr - wie auch von einigen Nachbarorten - jährlich vier Gulden »Wächtergeld«.
(3) Wie andernorts wurde auch in B. die Burgsiedlung in das ältere bestehende Pfarrnetz eingegliedert (Bm. Metz). Bis 1787 gehörte B. zur Pfarrei des Nachbarortes Blickweiler, die in das nahegelegene Wilhelmitenkloster Gräfinthal inkorporiert war. Seit etwa der Mitte des 16. Jahrhunderts residierte der Pfarrer in B. Der älteste kirchliche Mittelpunkt des Fleckens, die Liebfrauenkapelle in der Oberstadt, wurde 1669/70 abgebrochen, nachdem im Unterort die Filialkirche St. Sebastian errichtet worden war. Nach Umwandlung des Klosters Gräfinthal in ein weltliches Stift wurde St. Sebastian 1787 auch Stiftskirche. Ihr Chor war lange Begräbnisort führender Männer des kirchlichen, herrschaftlichen und städtischen Lebens gewesen, 1775 auch für Graf Franz Karl von der Leyen. Ein repräsentativer Kirchenneubau am nördlichen Stadtrand blieb unvollendet.
Zur Verbesserung der kirchlichen und schulischen Verhältnisse förderte die Herrschaft 1775 die Gründung einer Franziskanerniederlassung. Die Kirche war zugleich Hofkirche. Durch die aufwendige Gestaltung der Westfassade, die Einrichtung eines »Grafenstuhls« und einer herrschaftlichen Gruft wurde diese Funktion hervorgehoben. Der Konvent unterhielt eine fünfklassige Lateinschule, später erweitert um einen Philosophiekurs.
Die B.er Zünfte hatten in St. Sebastian einen der beiden Seitenaltäre gestiftet, den Antoniusaltar.
Bei der 1682/83 erbauten Hl. Kreuz-Kapelle nördlich der Stadt auf dem »Han«, einer Anhöhe vor der Stadt, bestand seit 1685 eine Bruderschaft. Die Mitglieder, insbesondere herrschaftliche Diener, kamen auch aus den weitverstreuten leyenschen Besitzungen an Mosel und Rhein, so dass man in der Kapelle ein geistliches Zentrum der Leyenlande sehen kann.
1775 stifteten die Grafen von Leyen ein Waisenhaus am Paradeplatz. Der stattliche Bau beherbergte auch die städtische Verwaltung und Teile der leyenschen Administration; er war zugleich Kaserne und Kaufhalle (heute Rathaus). Die herrschaftliche Initiative wurde durch die Gestaltung der Südfassade als Hauptschauseite hervorgehoben (Wappen, Inschrift).
Das kurtrierische Lehen B. war der katholischen Konfession verpflichtet. In verschiedenen leyenschen Besitzungen (kurpfälzische und zweibrückiche Lehen) gab es auch protestantische Untertanen. Vor allem in der Residenzzeit wurden aus wirtschaftlichen Gründen Protestanten angeworben und geduldet.
Im Amt B. konnten sich schon früh Juden in beschränkter Zahl niederlassen. In B. bestand ein Judenfriedhof. 1775 erhielten die Juden das Recht, etwas Grundbesitz zu erwerben und jährlich zwanzig Stück Großvieh zu schlachten.
(4) Im ehemaligen Burgbezirk auf der Höhe über der Stadt wurde seit 1663 durch die neuen Landesherren, die Freiherren, später Grafen von der Leyen ein repräsentatives, vierflügeliges Schloss errichtet. Die Herrschaft besaß in der Schlossbergstraße (Nr. 48) ein 1777 errichtetes Stadthaus (»Schlößchen«); zuletzt diente es - nach Verlegung von Dienststellen aus dem Schloss - als Verwaltungsgebäude (Dikasterialbau). Den erwähnten, von der Herrschaft erbauten großen Mehrzweckbau am Paradeplatz überließ sie der »Landschaft«. Die Kommune B. war Eigentümerin der drei Stadttore, sodann eines Schulhauses in der Schlossbergstraße, erbaut zu Beginn des 18. Jahrhunderts, das auch Domizil des städtischen Gerichts und damit der Stadtverwaltung war. 1779 und 1785 wurden Veduten geschaffen, die B. von Osten her mit dem über der Bliesaue hochaufragenden Schloss und der Stadtfront zeigen.
(5) Bis 1783 bewirtschaftete die Herrschaft in der Stadt einen Hof. Auf dem Schloss wurde weitere Vieh- und Landwirtschaft betrieben. Bemerkenswert ist die Abgabe herrschaftlichen Landes auf dem Han in Erb- und Zeitpacht an die Bürger schon seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Einen städtischen Waldbesitz gab es nicht. B. konnte jedoch Bann und Wald der Nachbargemeinde Lautzkirchen nutzen, wie diese Gemeinde auch den B.er Bann. Im Tal südlich des Schlosses bestand ein Tiergarten, und in der Residenzzeit wurden auf dem Han und bei der Hl. Kreuz-Kapelle mehrere herrschaftliche Lustgärten angelegt.
Hervorzuheben ist der Anteil des B.er Landes am Holländerholzhandel im 17. /18. Jahrhundert Zu nennen ist ferner die Verbindung mit dem leyenschen Weinort Burrweiler an der pfälzischen Weinstraße: Die von dort stammenden Weine wurden in der Zeit vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Französischen Revolution in B. und seinem Umland vermarktet.
(6) B. hat seit der Verleihung des Freiheitsbriefs 1286 seine hervorgehobene Stellung und seine Selbstverwaltung kaum behaupten und entwickeln können. Der Flecken und dann die Stadt waren eingebunden in die obrigkeitliche Amtsverwaltung. 1785 erhielt die Bürgerschaft ein bescheidenes, indirektes Mitspracherecht bei der Besetzung des Schöffenkollegs durch die Entsendung von Deputierten in die Verwaltung. Ohne Zweifel hat B. jedoch in vieler Hinsicht von der Anwesenheit des Hofs und der leyenschen Landesregierung profitiert. Erst in der letzten Residenzzeit ist die Stadt zu einem ansehnlichen Gemeinwesen herangewachsen.
(7)Archivalien befinden sich zunächst im Stadtarchiv Blieskastel. Hervozuheben ist der Teilbestand von der Leyen, ferner sind vorhanden Pläne des 18. Jahrhunderts, Bannbücher, Kirchenbücher. Aus der dominierenden Stellung des Landesherrn auch in städtischen Angelegenheiten folgt, dass viele einschlägige Archivalien im von der Leyenschen Archiv überliefert sind. Das ehedem am Familiensitz in Waal/Bayern verwahrte Gesamtarchiv wurde 1995 aufgeteilt und an verschiedene staatliche Archive verkauft. Die hier infrage kommenden Teile liegen im Landesarchiv Saarbrücken (Teil »Saarpfalz«, Depositum des Saarpfalz-Kreises), Landeshauptarchiv Koblenz (Teile Zentralverwaltung und Mosel/Rhein), Landesarchiv Stuttgart (Teil Hohengeroldseck). Zu nennen ist ferner der früher bereits in das Landesarchiv Speyer gekommene umfangreiche Bestand von der Leyen.
Marichal, Paul: Cartulaire de l’Éveché de Metz, Paris 1903/05 (Mettensia, 4), Nr. 217, S. 490-492 (Urkunde von 1286).
(8)Lohmeyer, Karl: Barocke Baukunst in Blieskastel, in: Saarkalender 2, 1924, S. 70-75. - Gayot, Jacques: Histoire de la Seigneurie de Bliescastel, in: Bulletin de la Société des Amis des Pays de la Sarre 2 (1925) S. 59-344. - Pöhlmann, Karl: Der Freiheitsbrief des Bischofs von Metz für Blieskastel vom 23. September 1286, in: Pfälzisches Museum 47 (1930) S. 294f. - Das Amt Blieskastel nach dem Bericht des kurtrierischen Amtmannes Hans Sulger vom Jahr 1553, hg. von Wolfgang Krämer, Saarbrücken 1933. - Eid, Ludwig: Reichsgräfin Marianne von der Leyen, geb. von Dalberg. Leben, Staat, Wirken. Aufgrund archivalischer Quellen dargestellt von Ludwig Eid. Nach dem Tode des Verfassers hg. von Wolfgang Krämer, Saarbrücken 1937 (Neudruck 1980). - Blieskastel, in: Gemeinde- und Ortslexikon, Saarbrücken 1956, S. 37-43 (Einzelschriften zur Statistik des Saarlandes, 18). - Barth, Hermann Peter: Zwanzig Jahre Residenz Blieskastel, Zweibrücken 1959 (Blieskasteler Schriftenreihe, 1). - Barth, Hermann Peter: Burg und Schloß Blieskastel, Zweibrücken 1960 (Blieskasteler Schriftenreihe, 2). - Blieskastel, in: Städtebuch Rheinland-Pfalz/Saarland, hg. v. Erich Keyser, Stuttgart 1964, S. 15-18. - Much, Franz: Blieskastel, Blieskastel 1975. - Spies, Heinz: Burg, Schloß und Amt Blieskastel, insbesondere im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Homburg 1977. - Blieskastel, in: Rheinland-Pfalz und Saarland, bearb. von Hans Caspary u.a., Stuttgart 21984, S. 122-127 (Georg Dehio. Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler). - Die Grafen von der Leyen und das Amt Blieskastel. Ausstellung der Stadt Blieskastel. Blieskastel »Orangerie«. 28. September-1. Dezember 1991 (Katalog), Blieskastel 1991, hierin: Hans-Walter Herrmann: Von Mosel und Rhein an die Blies. Gedanken zum sozialen Aufstieg und zur Residenzverlegung der Familie von der Leyen, S. 17-26. - Lamla, Michael und Gertraud: Das Franziskanerkloster Blieskastel 1775-1802, Saarbrücken 1994. - Lamla, Michael und Gertraud: Beiträge zur Geschichte der Pfarrei St. Sebastian in Blieskastel, in: Saarpfalz (1995) H. 4, S. 40-62. - Vonhof-Habermayr, Margit: Das Schloß zu Blieskastel. Ein Werk der kapuzinischen Profanbaukunst im Dienste des Trierer Kurfürsten Karl Kaspar von der Leyen (1652-1676), Saarbrücken 1996 (Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, 37). - Herrmann, Hans-Walter: Gedanken zur Zentralität von Blieskastel im Mittelalter und [in] der frühen Neuzeit, in: Saarpfalz 1998, H. 4, S. 5-16. - Legrum, Kurt: Der Tier- und Baumgarten, die herrschaftlichen Lustgärten auf dem Han und die Gartenhäuschen des barocken Blieskastel, in: … die Mutter Erde schmüket… Gärten, Parks und Naturdenkmäler in der Saarpfalz, hg. von Bernhard Becker, Merzig 2010, S. 123-135. - Stadt und Herrschaft Blieskastel unter den Grafen von der Leyen und unter französischer Hoheit (1660-1793/94-1815). Gesammelte Beiträge von Wolfgang Laufer, hg. von Heinz Quasten, Saarbrücken 2015 (Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, 50). - Laufer, Wolfgang: Wann wurde Blieskastel Stadt? Beobachtungen beim Gang durch die Blieskasteler Stadtgeschichte bis zur Französischen Revolution, [o.O.] 2019 (Saarpfalz. Blätter für Geschichte und Volkskunde, Sonderheft).