Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

Zurück zur Liste

Mosbach

Mosbach

(1) M. befindet sich am Ausgang des Elztales, wenige Kilometer von der Einmündung der Elz in den Neckar entfernt. Umgeben von dünn besiedelten Gebieten (Odenwald, Bauland, Neckartal, Kraichgau) liegt M. zwischen Würzburg und Worms sowie den Städten Heidelberg und Heilbronn etwas abseits der großen Verkehrsachsen.

Um 825/826 wird erstmals eine Abtei erwähnt, deren Entstehung in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts wohl im Zusammenhang der karolingischen Politik der Einbindung des alemannischen und ostfränkischen Raums an das Frankenreich zu sehen ist. Dafür spricht die frühe Übertragung als Reichsabtei an den König Durch Schenkung Kaiser Ottos II. an Bischof Anno von Worms 976 wurde die Reichsabtei zum bfl.en Eigenkloster. Mit der Ausübung der 1011 erworbenen Gft.srechte in der Wingarteiba genannten Landschaft (in etwa zwischen Neckar und Tauber) belehnten die Bischöfe verschiedene weltliche Herren, bis sie zwischen 1212 und 1220 in die Hand der Staufer kamen. 1193 ist ein Aufenthalt Kaiser Heinrichs IV. in M. belegt, das in der Folge zum Sitz staufischer Ministerialen ausgebaut und - nach nicht exakt datierbarer Beendigung der Wormser Lehenshoheit - zur Reichsstadt wurde (erwähnt im Reichssteuerverzeichnis 1241). Nach dem Ende der Staufer ab 1297 mehrfach verpfändet, kam M. 1329 ebenfalls als Pfand an Pfalzgraf Rudolf II. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gelang es den Pfalzgrafen, die Stadt in ihr Territorium einzugliedern.

Nach einer letzten Verpfändung an die verwitwete Markgräfin Mechtild von Baden 1401-1411 übernahm infolge der Erbteilung des pfälzischen Territoriums unter dessen vier Söhnen der Jüngste, Otto I., 1410 die neu entstehende Grafschaft Pfalz-M., die durch den sofort einsetzenden Erwerb weiterer Güter und die Einbindung des einheimischen Adels arrondiert wurde. Otto I. ließ die Burg zum Residenzschloss ausbauen, in das er von Heidelberg mit seinem Hof um 1415 umzog. Eine Zäsur trat mit Erbfall der wesentlich größeren Grafschaft Pfalz-Neumarkt ab 1448 ein. Otto I. und sein Sohn Otto II. residierten nun dort, M. wurde Nebenresidenz, die sie zunehmend seltener besuchten. Nach dem Tod des unvermählten Otto II. 1499 fiel das Gebiet aufgrund von ab 1479 geschlossenen Verträgen an die Kurpfalz.

Von nun an war die Stadt für über drei Jh.e Verwaltungssitz eines großen kurpfälzischen Oberamtes mit einem adligen Faut (Vogt, Oberamtmann) an der Spitze, mithin als Amtsstadt zu verstehen. Faktisch hielten sich die Fauten oft, zunehmend länger am Heidelberger Hof auf und ließen sich vor Ort durch einen bürgerlichen Oberamtsschultheißen vertreten, der auch als Zentgraf der seit 1297 nachgewiesenen und bis 1815 bestehenden Zent M. fungierte. Kurzzeitig fanden in den Pestjahren 1563/64 und 1596/97 Teile der kurpfälzischen Verwaltung in Heidelberg ein Refugium in M. Der Oberamtsschultheiß hatte seinen Sitz im schlichten »Neuen Schloß«, während das »Alte Schloß« zunehmend verfiel.

Mit der Auflösung des Alten Reichs kam M. 1802/03 an das neue Fürstentum Leiningen, nach dessen Mediatisierung 1806 an das ebenfalls neugeschaffene Ghzm. Baden.

(2) Archäologisch ist eine Besiedlung des Elzmündungsraums in vor- und frühgeschichtlicher Zeit belegt, antik-römische Spuren einer Siedlung und des Limes sind im heutigen M.er Ortsteil Diedesheim zu finden.

M.s älterer Siedlungskern war der von Bächen umflossene Kloster- und spätere Stiftsbezirk. Vermutlich hatte sich schon vor 1000 eine Marktsiedlung gebildet, die unter den Staufern zur Stadt erhoben und 1291 als Oppidum bezeichnet wurde. Sie umgab im ausgebauten Zustand eine doppelte Ringmauer mit Obertor, Untertor und weiteren Durchlässen an der Außen-, vier hohen Türmen (darunter der Schlossturm) an der Innenmauer sowie drei Stadtgräben. Unmittelbar nach dem Dreißigjährigen Krieg erneuert, wurden die Befestigungen v.a. im 19. Jahrhundert bis auf ein Schalentürmchen abgebrochen.

Bis ins 19. Jahrhundert blieben Landwirtschaft, Handwerk und Handel die Haupterwerbszweige. Im Hochmittelalter war der Weinbau im Umland von hoher Bedeutung, ging im 18. Jahrhundert jedoch zurück. Mehrere seit dem 14. Jahrhundert bezeugte Mühlen an der Elz und am Kandel lagen innerhalb und außerhalb der Stadtmauern. Im Handwerk waren vom 15. Jahrhundert an die Messer- und Degenschmiede sowie die Wollweber stark vertreten. Erhaltene Straßennamen wie Farbgasse, Kesslergasse oder Harnischgasse deuten auf alte Gewerbe. Seit dem 15. Jahrhundert sind sechs Zünfte bekannt: Wollweber, Weingärtner, Funkenhauer, Bäcker und Müller, Gerber und Schuhmacher, Metzger. Jede Zunft hatte einen gewählten Zunftschultheißen. Obwohl am Handelsweg Nürnberg-Speyer gelegen und mit einer kurpfälzischen Landzollstätte sowie mit gegenseitigen Zollbefreiungen mit anderen Handelsstädten ausgestattet, entwickelte sich der überregionale Handel nur mäßig.

Der Dreißigjährige Krieg bedeutete einen ökonomischen und demographischen Einbruch. Neue Einwohner, u.a. aus der Schweiz, wurden angeworben. Der Versuch, am Hardberg ab 1652 ein Eisenbergwerk zu betreiben, blieb unrentabel.

Die kurfürstliche Wirtschaftspolitik betrieb mit dem Ausbau der 1755/56 in den Elz-Auen entdeckten Salzquelle eine Saline, die aber bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder einging. Kurfürst Carl Theodor hatte 1770 auch eine Fayence-Manufaktur gegründet, die das gewonnene Salz für die Herstellung der Zinnglasur nutzte. Die Produktion von Geschirr, anfänglich auch künstlerischer Keramik, wurde subventioniert und als Monopol für die rechtsrheinische Kurpfalz organisiert (1836 wegen unzureichender Qualität von Ton und Salz und der Konkurrenz des Porzellans eingegangen).

Einwohnerzahlen lassen sich anhand des ältesten Steuerverzeichnisses von 1439 ermitteln, das auf ungefähr 250 Haushalte mit über 1000 Einwohnern schließen lässt. Für eine Bevölkerungszunahme spricht, dass das Steuerverzeichnis von 1463 mehr als 300 Namen aufführt. Um 1570 erreichte M. mit rund 1800 Bewohnern vermutlich einen Höhepunkt. Schon vor dem Dreißigjährigen Krieg und verschärft durch diesen ist ein Bevölkerungsrückgang um etwa die Hälfte anzunehmen. 1671 lebten wieder rund 1240 Bewohner in M., 1802 2061.

Erste Hinweise auf eine städtische Verfassung gibt es aus dem frühen 13. Jahrhundert Das älteste erhaltene Stadtsiegel mit dem Reichsadler im Schild (1290) erwähnt ein Schöffen- bzw. Richtergremium. Bürgermeister und Rat erscheinen ab 1309. Im 14. Jahrhundert ließ sich die Stadt ihre Rechte und Freiheiten mehrfach bestätigen. In einer Machtbalance setzte sich bis in die Residenzzeit im 15. Jahrhundert das Ratskollegium paritätisch aus zwölf auf Lebenszeit ernannten Richtern und zwölf gewählten Vertretern der Gemeinde zusammen, die aus ihrer Mitte jährlich je einen Bürgermeister wählten. Den Richtern war die Gerichtsbarkeit vorbehalten, für den Verwaltungsbereich mit Finanzen, Bauwesen, öffentliche Ordnung und Gemeindediensten waren alle 24 Ratsangehörige gleichberechtigt. An der Spitze stand der herrschaftliche Schultheiß aus dem Niederadel oder aus einer angesehenen Bürgerfamilie.

Anlässlich von Streitigkeiten konnte Pfalzgraf Otto I. 1435 eine Verkleinerung des Stadtregiments auf zwölf Richter durchsetzen, ließ aber das jährlich wechselnde Amt von zwei Bürgermeistern bestehen: der Ratsbürgermeister wurde weiter von den Ratsangehörigen gewählt, der Gemeindebürgermeister von den Zunftvertretern. Die Landesherren sicherten sich weiterhin eine zunehmende Kontrolle, ohne dass Konflikte überliefert sind. Bereits im 15. Jahrhundert nahm die Zahl der stadtansässigen Adelsfamilien ab, doch gab es eine Oberschicht ratsfähiger Familien ohne scharfe Trennlinie zu den Zünften. Das Steuerverzeichnis von 1475 weist bei rund 300 Namen 17 sehr wohlhabende Bürger mit einem Schatzungskapital von 400 bis 900 fl. aus.

(3) Das Benediktinerkloster in M. fiel als wenig bedeutsame Reichsabtei 976 an das Bistum Worms. Um 1000 wurde es in ein Kollegiatstift umgewandelt. Die mehrfach aus- und umgebaute Stiftskirche stand wohl spätestens seit dem 10. Jahrhundert unter dem Patrozinium von St. Juliana. Zur Zeit der Pfalzgrafschaft bestanden fünf bis acht Chorherren-Stellen, für 1406 sind als örtliche Vertretungen 16 Vikarien nachgewiesen. Ihre Rechte und Pflichten regelte eine 1466 zwischen Pfalzgraf Otto II. und Dekan Johannes von Hembach vereinbarte Ordnung. Zu Beginn seiner Regentschaft hatte Pfalzgraf Otto I. mit dem Neubau der Stiftskirche begonnen, die auch als Grablege für die Pfalzgrafen dienen sollte. Pfalzgräfin Johanna (†1444) wurde hier beigesetzt. Das Kollegiatstift wurde 1564 aufgehoben. Kurz zuvor wurde die Stiftskirche mit der Reformation in der Kurpfalz 1556 zur Pfarrkirche.

Die erstmals 1291 erwähnte Pfarrkirche St. Cäcilia, ebenfalls am Marktplatz, hatte der Kurfürst an die Gemeinde übergeben, um sie ab 1558 zu einem markanten Rathaus umzubauen. Überreste des ehemaligen Kirchturms bilden die Basis des 34 m hohen Rathausturms.

Im 15. bis ins beginnende 16. Jahrhundert gab es mehrere Bruderschaften, u.a. der Jungfrau Maria und der Hl. Anna. Aus dem 15. Jahrhundert stammen zudem Zeugnisse zweier sozialer Einrichtungen unter Oberaufsicht des Stadtrates. Ein älteres Spital für Arme und Kranke wurde mit einem großen Gebäude aus der Zeit ab 1450 zu einer Stiftung weiterentwickelt, die umfangreiche Dotationen erhielt. Die außerhalb der Stadtmauern in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Gutleutkapelle stand neben den Vorläufern der im 16. Jahrhundert errichteten Gutleuthaus-Anlage mit Leprosen- und Elendenhaus und dem später dorthin ausgelagerten Friedhof.

Die Einführung der Reformation in der Kurpfalz 1556 bedeutete für M. die Aufgabe der Pfarrkirche St. Cäcilia und bald auch des Kollegiatstifts sowie die Einführung des reformierten Bekenntnisses in der nun zur Pfarrkirche bestimmten Stiftskirche. Dies galt - mit einer kurzen lutherischen Unterbrechung 1576-1583 und den Wirren des Dreißigjährigen Krieges - für die folgenden 120 Jahre.

Unter der katholischen Linie aus dem Haus Pfalz-Neuburg setzte 1685 in der Kurpfalz formal eine Gleichstellungspolitik der drei christlichen Konfessionen ein. Die vormalige Stiftskirche wurde zur Simultankirche, die zunächst zeitlich, dann räumlich geteilt wurde. Ab 1706 nutzten die Reformierten das Langhaus, die Katholiken den Chor. Die 1708 errichtete Scheidemauer besteht bis heute, seit 2007/08 mit einer Tür. Die Lutheraner konnten 1685 eine eigene Gemeinde gründen, die von 1697 bis zur evangelischen Kirchenunion 1821 eine kleine Kirche in der Badgasse hatte. Um den Katholizismus zu fördern, wurde zwischen 1686 und 1698 ein Franziskanerkloster erbaut, das bis zur Säkularisierung 1808 bestand.

Im 13. Jahrhundert lebten Juden in M., die unter den Pogromen 1298, 1343 und während der Pest 1348/49 schwer litten. 1381 wird ein Jude unter dem Schutz des Pfalzgrafen, 1471 werden zwei jüdische Einwohner genannt. Die neuzeitliche jüdische Gemeinde entstand nach der Residenzzeit mit einem eigenen Friedhof 1559, einem merklichen Wachstum vor allem im 18. Jahrhundert und einer Synagoge 1802.

(4) Die Stiftskirche war in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes von Stiftsherrenhöfen, dem Stiftsprediger-Haus, einer Stiftskelter und einem Fruchtspeicher umgeben. Pfalzgraf Otto I. baute die leicht erhöht gelegene staufische Burg zum Residenzschloss aus. Dazu erwarb er Gärten, eine Mühle, vier Hofstätten und mindestens fünf Häuser, die bis etwa 1450 zu einem Torhaus, einer Kanzlei und weiteren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden umgebaut wurden. Vom »Alten Schloß« hat sich über die Jh.e seit der Residenzzeit wenig erhalten. 1669 wurde es als baufällig beschrieben. Um 1790 muss es zur partiellen Renovierung gekommen sein. Andere Gebäudeteile verfielen, wohl auch der 1771 noch vorhandene Turm. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude umgebaut und in seinen heutigen Zustand als Privatvilla versetzt.

Dagegen erinnert eine aufwändig gestaltete Grabplatte mit Bronzerelief im Chor der Stiftskirche an die 1444 dort beigesetzte Pfalzgräfin Johanna. In der Gutleutkapelle weisen die Schlusssteine im Chorgewölbe auf eine Stiftung durch sie hin. Bräuche wie das Läuten des »Lumpenglöckle« in Erinnerung an die verirrte Pfalzgräfin, die der Sage nach durch das Geläut der Glocken den Weg in die Residenz gefunden haben soll, oder die 1945 wieder eingeführte »Ratsherrenweckfeier« im Gedenken an ein Vermächtnis des Pfalzgrafen haben bis heute eine memoriale Funktion.

Charakteristisch für M. sind zahlreiche, vor allem zwischen dem Ende des 15. und dem Beginn des 17. Jahrhunderts erbaute Fachwerkhäuser. Das reich verzierte »Palmsche Haus« (1610) am Marktplatz gilt als einer der schönsten Fachwerkbauten Süddeutschlands. Ältestes erhaltenes Fachwerkhaus ist das Salzhaus von 1495. Sie zeugen von einem wirtschaftlichen und kulturellen Höhepunkt der Stadtentwicklung zur Residenzzeit und unmittelbar danach.

Ein Merian-Stich von 1645 bietet eine detaillierte Ansicht M.s. Seit der Residenzzeit um 1450 waren vor allem mehrere Wohngebäude und das ab 1558 neu erbaute Rathaus mit seinem hohen Turm hinzugekommen.

(5) Weder als Reichsabtei noch als Reichsstadt besaß M. eine überregional bedeutsame Position. Die kurze Phase als Residenzstadt im 15. Jahrhundert stärkte die zentralörtlichen Funktionen M.s in der neugeschaffenen Pfalzgrafschaft, die von Otto I. sofort um Gebiete in Obrigheim, Neckarelz, Diedesheim, Neckarburken, Lohrbach, Dallau und Auerbach vergrößert wurde. Neben M. gab es die Ämter Steinberg und Lauda. Die Zentralitätsfunktion hatte positive Rückwirkungen auf die örtliche Wirtschaft durch die Hofhaltung, die auch nach der eigentlichen Residenzzeit weiterwirkten. Zu den drei eingeführten Jahrmärkten mit regionaler Ausstrahlung kam 1560 ein weiterer hinzu, die Wochenmärkte und die städtische Gewerbestruktur waren vor allem für den umliegenden Nahbereich wichtig. In administrativer Hinsicht war M. nach der Residenzzeit erst Sitz eines großen kurpfälzischen Oberamts, später eines umfangreichen badischen Bezirksamts. M. entwickelte sich zum Mittelpunkt der Region im Nordosten Badens.

(6) Die Phase als Residenz und Nebenresidenz umfasste nur knapp 100 Jahre. Als oft verpfändete Reichsstadt mit einer wohlhabenden bürgerlichen Oberschicht gab es ein klares, aber selten konfrontatives Bewusstsein der Rechte und Freiheiten, als M. zur Residenz wurde. Gemeinsam mit einer eher konziliant auftretenden Pfgf.enfamilie, die an ihrer Vormachtstellung keinen Zweifel ließ, aber wohl zunächst ein pragmatisches Interesse am Aufbau einer repräsentativen Residenz, dann am Funktionieren einer blühenden Nebenresidenz hatte, brachte die kurze Residenzzeit der Stadt einen Entwicklungsschub ohne gravierende Konfliktsituationen.

(7) Zahlreiche Quellen sind vor allem im Generallandesarchiv Karlsruhe und im Stadtarchiv Mosbach überliefert.

Renz, Jakob: Chronik der Stadt Mosbach, Mosbach 1935. - Mosbacher Urkundenbuch. Stadt und Stift im Mittelalter, bearb. von Konrad Krimm unter Mitarbeit von Hans Schadek, Elztal-Dallau 1986 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg).

(8)Wirth, Hermann: Die Stadt Mosbach, historisch, topographisch und statistisch geschildert, in: Badenia 3 (1884) S. 88-175. - Oechelhäuser, Adolf von: Die Kunstdenkmäler der Amtsbezirke Mosbach und Eberbach, Tübingen 1906 (Die Kunstdenkmäler des Großherzogtums Baden, 4, 4). - Albert, Peter Paul: Die ältesten Nachrichten über Stift und Stadt Mosbach, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 62 (1908) S. 593-639. - Wüst, Günter: Pfalz-Mosbach 1410-1499. Geschichte einer pfälzischen Seitenlinie des 15. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Territorialpolitik, Heidelberg 1976. - Brüche, Ernst und Dorothee: Das Mosbach-Buch, Elztal-Dallau 1978. - König, Bruno: Mosbacher Zünfte und Zunftfahnen, Mosbach 1979. - Meszmer, Franz: Burg und Schloß zu Mosbach, Mosbach 1985 (Mosbacher Museumshefte, 4). - Ernst, Albrecht, Schaab, Meinrad: Mosbach, in: Der Neckar-Odenwald-Kreis, Bd. 2, Sigmaringen 1992, S. 72-207 (Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg). - Rödel, Volker: Die Städtegründungen zur Stauferzeit und die Stadtwerdung Mosbachs, in: Mosbacher Jahresheft 2 (1992) S. 23-39. - Wüst, Günther: Mosbach und die Pfalzgrafen, in: Mosbacher Jahresheft 2 (1992) S. 68-87. - Merk, Jan: Art. »Mosbach«, in: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer, Ostfildern 2003 (Residenzenforschung, 15, 1), S. 389-390. - Grasberger, Marco: Die Zent Mosbach, in: Mosbacher Jahresheft 10 (2000) S. 34-74.

Jan Merk