Akademiewoche 2016

Meere und Ozeane. Forschen mit Tiefgang. 26. bis 29. September 2016. Mehr...

Wissenschaftsministerium fördert Forschungsprojekt zur neueren Geschichte der Göttinger Akademie

Präsident: „Wir werden das Vorhaben nach Kräften unterstützen“

GÖTTINGEN. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur wird das Projekt „Zwischen elitärer Selbstbeschreibung und politischer Positionierung. Die Göttinger Akademie der Wissenschaften vom Ersten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre“ im Rahmen des Programms Pro Niedersachsen 2016 mit rund 250.000 € fördern. Das Vorhaben ist aus einer Forschungskommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hervorgegangen, die von Dirk Schumann, Professor am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen und Ordentlichem Mitglied der Göttinger Akademie, geleitet wird. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der Göttinger Akademie während der NS-Zeit auseinandersetzen. Dabei werden auch die Voraussetzungen vor 1933 und der Umgang mit der NS-Zeit nach 1945 untersucht.

Der Präsident der Göttinger Akademie, Prof. Andreas Gardt, äußerte sich erfreut über die Entscheidung der niedersächsischen Wissenschaftsministerin: „Ich freue mich sehr über die Förderung. Es war uns ein wichtiges Anliegen, dass dieses Projekt durchgeführt wird, und wir werden das Vorhaben nach Kräften unterstützen“. Darüber hinaus würdigte er das bisherige große Engagement der Forschungskommission und verwies auf die speziellen Möglichkeiten der Akademie für solchen Vorhaben: „Mitglieder ganz unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich unter dem Dach der Göttinger Akademie zusammengefunden und das Projekt entwickelt.“   Weitere Informationen finden Sie unter https://adw-goe.de/forschung/forschungskommissionen/die-goettinger-akademie-und-die-ns-zeit/



Kontakt

Pressereferentin
Adrienne Lochte
Tel.: +49 551 39-5338
E-Mail: alochte1@gwdg.de


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