Akademientag 2017

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Ein Programm für die Neuordnung der EU

Vortrag von Hans Werner Sinn in der Reihe „VARIETIES OF EUROPE“

GÖTTINGEN. Nach dem Brexit muss die Europäische Union (EU) neu geordnet werden, denn zu viel gerät durch den Austritt aus dem Lot. Vorstellungen davon, wie dies aussehen könnte, wird Hans Werner Sinn, emeritierter Präsident am ifo Institut und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, am 5. Juli 2017 um 18:15 Uhr im Adam-von Trott-Saal, Alte Mensa, Wilhelmsplatz, Göttingen vermitteln. Sein öffentlicher Vortrag „Ein Programm für die Neuordnung der EU“ ist Teil der Reihe VARIETIES OF EUROPE, mit der die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen den Diskussionsprozess um das Thema „Europa“ begleitet.

Prof. Sinn gibt den Briten in zentralen Forderungen Recht. Er fordert von Deutschland, sich in aller Intensität der Frage zu stellen, wie die neue EU samt der Eurozone gestaltet werden solle, zumal nun auch der französische Präsident Emmanuel Macron eine Neuformulierung der EU-Verträge verlangt und Frau Merkel bereits Vertragsverhandlungen zugestimmt habe. Nach dem Vortrag wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.

Prof. Hans-Werner Sinn (*1948) war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2016 Präsident des ifo Instituts, Direktor des Center for Economic Studies (CES) und Geschäftsführer der CESifo GmbH. Er hatte zehn Jahre lang an der Ludwig-Maximilians-Universität in München den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Versicherungswissenschaft inne und wechselte danach auf den Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft in derselben Fakultät. Seit 1989 ist Prof. Sinn Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Der breiten Öffentlichkeit ist er durch seine wirtschaftspolitischen Sachbücher, Vorträge und Auftritte in den Medien bekannt.

Im Rahmen der Vortragsreihe VARIETIES OF EUROPE organisieren Akademiemitglieder öffentliche Veranstaltungen, bei denen Experten diverser Fachrichtungen aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven Denkanstöße zur Weiterentwicklung der EU geben. Darüber hinaus wird auch die Akademiewoche im September dem Thema „Europa“ gewidmet sein.



Kontakt

Pressereferentin
Adrienne Lochte
Tel.: +49 551 39-5338
E-Mail: alochte1@gwdg.de


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