Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Kaster

Kaster

(1) Die Siedlung K. dürfte sich aus der Vorburg der gleichnamigen, vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts bestehenden, dann 1273 bezeugten Burg gebildet haben; 1361 werden Stadt, Burg und Amt erstmalig gemeinsam genannt (dat lant van Caster, burch ind stat). 1941 erhielt K. die Genehmigung, sich Stadt K. zu nennen. K. liegt westlich von Köln in der Jülicher Bördenlandschaft an der Erft an einer Stelle, an der sich inmitten einer sumpfigen Niederung das Flusstal verengte, und wo drei Holzbrücken errichtet werden konnten (neben Bergheim und Grevenbroich der wichtigste Erftübergang). Bereits vor dem 13. Jahrhundert trafen hier überregional bedeutsame Straßen zusammen, etwa die von Köln nach Roermond sowie nach Jülich bzw. die von Zülpich nach Neuss.

Die älteren Herren von K., Jülicher Lehnsleute, starben 1190 aus, woraufhin der Ort an die Grafen von Jülich fiel, die fortan auch den Titel der Herren von K. führten. 1273 trugen sie die Burg dem Römischen König zu Lehn auf und erhielten sie im Gegenzug zurück, was wohl als politischer Schutz gegen Expansionsbestrebungen des Ebf.s von Köln zu verstehen ist. Unter Gerhard VI. (reg. 1297-1328) wurde die Burg zu K. nach Jülich zu einem der Hauptsitze der Grafen (1336 zu Markgrafen, 1356 zu Hzg.en erhoben), zugleich wurde um 1318 das Amt K. geschaffen. 1315 wird eine Zollstelle erwähnt. Nach Gerhards Tod fungierte K. bis 1357 als Witwensitz für seine Frau. 1355-1361 war K. an den Herrn von Schönau verpfändet. K. spielte im 15. und 16. Jahrhundert immer wieder eine Rolle als Hauptresidenz (so bis 1402), als Nebenresidenz und als Witwensitz, u.a. ab 1511 für Hzg.witwe Sibylle von Brandenburg (†1524). In den Jahren der jülich-geldrischen Vereinigung 1377-1423 wurde der Jülicher Landesteil von K. aus verwaltet, auf der Burg das Archiv zusammengezogen, zudem hatte 1400-1430 der Jülicher Landrentmeister seinen Amtssitz in K. Die Erbfolge des Hzg.s von Kleve führte zu einer Verschiebung der politischen Interessenssphären, wodurch Burg und Flecken K. in eine Randlage gerieten, aber ihre Bedeutung als Sitz des Amts behielten. Seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts kam es nur noch zu gelegentlichen Besuchen der regierenden Fürsten Mit der Sprengung der Burg durch kaiserliche Truppen 1648 endeten die Aufenthalte. Mit dem Dynastiewechsel 1614/66 kam das Herzogtum Jülich-Berg und damit K. an das Haus Wittelsbach, zunächst an die Pfalz-Neuburger Linie, dann seit 1777 an die kfl.-bayerische Linie.

(2) Ob es eine Vorgängersiedlung gegeben hat oder der Flecken erst mit dem Ausbau der Burg im frühen 14. Jahrhundert einherging, lässt sich nicht entscheiden; eventuell knüpfte man an einen älteren Siedlungskomplex an, der sich (vom Flecken K. aus gesehen) auf dem Gelände hinter der Burg in Richtung des Ortes Omagen befand, auf dem später der Tiergarten angelegt wurde. Der Ortsgrundriss, der ein unregelmäßiges Fünfeck mit Diagonalen von ca. 200 bzw. 250 m bildete, war durch die Hauptstraße geprägt, die die beiden, vom Herzog als Lehen ausgegebenen Tore (Erft- und Agathator) verband (aber nicht auf Burg/Schloss ausgerichtet war).

Eine Verleihung eines Stadtrechts ist nicht bekannt und hat es vielleicht auch nicht gegeben. Jedoch wurde K. in einer Urkunde 1336 als Stadt bezeichnet, 1312 und 1315 hingegen noch nicht, so dass eventuell eine Rechtsverleihung als Förderung des Orts unter Graf Gerhard VI. in Betracht zu ziehen ist. Andererseits erscheint K. 1368 in den Quellen nochmals als Dorf. Für das erste Drittel des 14. Jahrhunderts werden ca. 80 Hausstellen angenommen, was auf 200-350 Einwohner schließen lässt, eine Zahl, die bis Ende des 18. Jahrhunderts gegolten haben dürfte, so dass K. in der Regel als Flecken angesprochen wird. Eine soziale Segregation ist nicht erkennbar, abgesehen von dem Umstand, dass höhergestellte Personen (Burggraf, Landrentmeister, Kellner und Vogt sowie Schöffen) ihr Haus an der Hauptstraße hatten. Vereinzelt stehen Belege, die darauf hinweisen, dass niedere Hofangehörige (Köche, Jäger) und Hofhandwerker (Goldschmiede) im Ort wohnten bzw. dass Ortsbewohner niedere Hoftätigkeiten ausübten. Eine besondere Gruppe machten die Inhaber der hzl.en Burglehen aus, die als Adlige wie Bürgerliche für die Nutzung von Ländereien bzw. Güter Wachdienst auf der Burg oder den Stadttoren bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts hinein taten. Wirtschaftlich war K. weitgehend von der Landwirtschaft geprägt (innerörtliche Gehöfte), die üblichen Handwerke waren vorhanden, bildeten jedoch keine Zünfte aus.

1332 wurden erstmals Schöffen genannt, 1405 erscheinen burgimagistri scabini et communitas, also (zwei) Bürgermeister, Schöffen und Gemeinde. In den folgenden Jahrzehnten dürfte der Rat - vermutlich in Personalunion mit den Schöffen - entstanden sein; quellenmäßig ist er erst 1560 belegt. Das Rathaus wird 1571 erwähnt.

Das vermutlich aus sieben Schöffen und dem Vogt als Vorsitzendem bestehende Gericht übte die niedere und höhere Gerichtsbarkeit aus; es war auch für mehrere benachbarte Ortschaften zuständig. Das Gericht unterstand der Aufsicht des landesherrlichen Amtmanns, der die obersten Kompetenzen im Amt K. besaß. Bei der Steuereinziehung (auch der im Ort erhobenen Bier- und Weinakzise) unterstützte ihn der Kellner (Rentmeister), der zugleich als Zöllner des am Erfttor eingezogenen Wegezolls agierte. Akzise und Wegezoll dienten der Finanzierung des Hofs (wie der jährlich von jedem Grundstück zu liefernde Kapaun). Die Akzise fiel im 15. Jahrhundert weg, außerdem war der Ort K. von der Mai- und Herbstschatzung befreit, was die einzigen herrschaftlichen Bevorzugungen darstellte.

(3) Zu Mitte des 14. Jahrhunderts gab es eine (vom Jülicher Herzog gestiftete?) Kapelle, die der Aufsicht der Kirche zu Lipp (anderthalb Kilometer südwestlich von K.) unterstand. Die Kapelle war nicht siedlungsbildend. 1365 stifteten Herzog Wilhelm II. und seine Ehefrau Maria von Geldern einen Altar zu Ehren der Jungfrau Maria und der Hl. Märtyrer Georg und Erasmus. Die im Geldrischen Krieg 1542 durch Brand zerstörte Kapelle wurde nach 1551 in größerer Form wieder aufgebaut und zwischen 1560 und 1582 von der Mutterkirche losgelöst. 1554 stiftete der Herzog ein Fenster mit seinem Bild. Die Altäre (1560 vier) wurden durch Stiftungen adliger und bürgerlicher Familien sowie durch die Gemeinde unterhalten. Kollation und Unterhalt der Kirche waren Mitte des 16. Jahrhunderts zwischen Herzog, der Mutterkirche und dem Deutschen Orden umstritten. Später präsentierte der Herzog den Pfarrer. Die Kirchengemeinde trug die hauptsächliche Baulast, teils die Bürgergemeinde für Turm und Friedhofsmauer. 1589 übertrug der Herzog die Vikarstelle dem Jülicher Stift, um die dortige Schlosskapelle zu bedienen. 1783-1785 hat man die Kirche mit Ausnahme des Turmes wegen Einsturzgefahr abgetragen und in schlichter Ausführung neu errichtet.

Bei der Kirchenvisitation 1583 wurde eine vor dem Stadthaus der adligen Familie Nolden-Harff stehende Kapelle genannt. Vermutlich 1673 wurde auf dem Weg nach Harff eine weitere Kapelle zur Ehre des Hl. Rochus errichtet. Ein Hospital gab es in K. nicht. Es bestanden vier Bruderschaften: St.-Sebastianus- (1438), und St. Antonius-Bruderschaft (1560 genannt), Unsere Liebe Frau-Bruderschaft (1559/60 genannt), sowie schließlich die Todesangst Christi-Bruderschaft und die Bruderschaft von der christlichen Lehre (1754 genannt). In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts kamen durch sogenannte Hubertus- bzw. St.-Antons-Botschaften von Klöstern in den Ardennen und aus Köln Reliquien nach K. 1510 erhielten Wallfahrer der Aachener Heiltumsfahrt bei der Durchreise seitens der landesherrlichen Verwaltung Speisen gereicht. Die um Mitte und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts tätigen Geistlichen wurden von protestantischen Einflüssen berührt, zumal sich im unmittelbar benachbarten Bedburg seit Ende der 1560er Jahre eine Hochburg reformierter Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden bildete, die vereinzelte Ableger in den umliegenden Dörfern, darunter auch in K., besaß. Beides blieb aber Episode, es setzte sich die von Herzog Wolfgang Wilhelm strikt vertretene katholische Konfession durch.

1470 wird eine Schule, 1483 ein Schulmeister erwähnt. Um 1700 gab es eine vierklassige Lateinschule, in der mindestens 30, auch aus der Umgebung stammende Schüler unterrichtet wurden.

Älter als die Ortskirche war die Kapelle der Burg: 1423/24 werden sogar zwei Burgkapellen erwähnt. Nach Aufhebung der Residenz wurden die Einkünfte der Vikarsstelle dem Düsseldorfer Gymnasium übereignet und gingen 1676 an das dortige Jesuitenkolleg über. Im sogenannten Tiergarten hinter der Burg befand sich eine mit der Schlosskapelle verbundene Klause, die 1497 angeführt wurde und möglicherweise auf eine Kirche zurückgeht, die dort bis zur erwähnten Umsiedlung des ursprünglichen Dorfes stand. Noch 1774 wird ein Eremit genannt.

Anfang des 14. Jahrhunderts, um 1638 und ab 1649 lebten zwei bis fünf jüdische Familien in K.

(4) Der Flecken entstand direkt südwestlich der vergleichsweise großen Burg (Grundfläche 30 x 40 m) und wurde zum Kern der späteren Vorburg, die in die Siedlung hineinreichte. Burg und Siedlung bildeten zusammen einen Wehrkomplex. Im 15. und 16. Jahrhundert war der Herrschaftssitz eines der stattlichsten Schlösser des Jülicher Landes. 1404 wird die Ummauerung des Orts genannt, die es sicher schon 1391 gegeben hat, das Agathentor wird 1382 erwähnt. 1542 wurden Ort und allem Anschein nach auch die Burg im Geldrischen Erbfolgekrieg stark beschädigt. 1624 und 1648 gab es wieder Brandschäden, die Burg wurde 1648 durch kaiserliche Truppen gesprengt, nahm bis 1704 nur eine kleine Mannschaft auf. Auf der verbreiterten Marktstelle in der Mitte des Ortes soll das Rathaus gestanden haben (in den 1820er Jahren abgebrochen).

Die hzl.en Wiederaufbaupläne verfolgten ab 1626 die Ziele des bonum publicum vnd [der] Zier unter Rücksetzung des privat respect, wobei unter Beibehaltung der älteren Straßenführung die Anlage eines (vermutlich schon im 16. Jahrhundert bestehenden) Marktplatzes, die Verbreiterung der Gassen und die Setzung von Brandmauern angeordnet und die Nutzung der Stadtmauer für Gebäude untersagt wurde. Herzog Wolfgang Wilhelm (reg. 1614-1657) bestimmte, dass das hzl.e Wappen am Schlosstor angebracht wurde; ob es auch an den Stadttoren (nach den Zerstörungen von 1624/1648 als vierkantige zweigeschossige Türme wieder aufgebaut) hing, ist nicht bekannt. Heiligenfiguren sind hingegen belegt.

Eine Darstellung findet sich in der historisch-topographischen Beschreibung von Johann Franz von Welser (1723). Als ältere Bilder sind zu nennen 1. die die Raumverhältnisse zutreffend darstellende Stadtansicht von Nicolaes van Geelkercken 1614 (wiedergegeben bei Löhr, Kaster, Tafel 5), 2. eine Tuschezeichnung im Skizzenbuch von Renier Roidkin (1684-1741) (ebd., Tafel 8), 3. eine Karte vom Ende des 18. Jahrhunderts (ebd., Karte Nr. 1), und 4. eine Darstellung der Brückenanlage von 1755 (Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Jülich-Berg III R, Kaster Nr. 135, Bl. 144). Das Aussehen der Burg ist unbekannt, ein Gemälde von F.A. Reuter 1794 ist verloren (aber Abdruck eines Kupferstichs desselben bei Hinz 1964 [unter (8)], S. 32) zeigt die Schlossruine von Westen.

Ein Stadtsiegel ist nicht bekannt, das Schöffensiegel zeigte die Burg mit dem Jülicher Löwen (Abb. bei Ewald 1931 [unter 7], Tafel 57, Nr. 2 und 3).

(5) Zentrale Bedeutung bezog K. aus seiner Funktion als Sitz des Herrschers sowie von herrschaftlichen Amtsträgern, die Kellerei war Hebestelle der Abgaben der landesherrlichen Güter in der Umgebung. Der Markt hatte trotz der Einbindung in den Fernverkehr keine überörtliche Bedeutung (Privilegierungen sind nicht bekannt), diente auch nicht der Versorgung des Hofs, wie aus der Zeit des Witwenhofs der Sibylle von Brandenburg (1511-1524) belegt ist; ihr ca. 24 Personen umfassender Hof bezog Waren aus Deventer, Venlo, Maastricht, Köln, Aachen sowie aus dem Moselraum. Eventuell fungierte K. im 15. Jahrhundert als Rastort für die Händlerzüge vom Rheingebiet zu den Brabanter Messen.

Der in der Gegend ansässige Adel wurde ansonsten bei Besuchen des Hzg.s und seines Gefolges geladen, weshalb z.B. um 1400 unter Herzog Wilhelm über 8000 Teile Geschirr angeliefert wurden.

K. war als Landstadt auf der Städtekurie der Jülicher Landtagen vertreten. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts und in den 1540er Jahren fanden hier Landtagsverhandlungen, 1551 landständische Ausschussberatungen statt. 1597 ist noch ein Unterherrentag belegt.

(6) K. empfahl sich durch seine verkehrsgünstige Lage den Grafen bzw. Hzg.en von Jülich für die Ansiedlung herrschaftlicher Zentralfunktionen, blieb als Stadt jedoch klein. Eine Blüte als Residenzstadt erlebte K. während der jülich-geldrischen Vereinigung 1377-1423, insbesondere unter Herzog Wilhelm III. (reg. als Jülicher Herzog 1393-1402, in Geldern bereits ab 1379). Als besonderes höfisches Ereignis ist die Beherbergung König Maximilians I. 1505 zu nennen, der während einer Reise auf der Burg Rast machte. Sozial und ökonomisch war der Ort gänzlich auf den fsl.en Hof bzw. die hzl.en Amtsträger und ihre Haushalte ausgerichtet. Zur adligen Prägung K.s gehört, dass die niederadlige Familie Nolden-Harff hier ein Stadthaus besaß; ihre nördlich K.s gelegene Burg bzw. Schloss wurde im Rahmen des Braunkohlentagebaus 1976 abgerissen. Größere politische Selbständigkeit als Stadt konnte K. nicht erlangen.

(7)Die städtische Überlieferung ist nicht reich, es sind weder Ratsprotokolle noch Stadtrechnungen erhalten. Siehe zu den Beständen im Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland in Duisburg die Zusammenstellung von Drewes, Gisbert: Quellen zur Geschichte von Kaster aus dem Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, in: Kaster. Beiträge zur Geschichte […], hg. Hinz und Schläger, (wie unter [8]), 1964, S. 69-148. - Als weitere Bestände sind zu nennen: Stadtarchiv Mönchengladbach, Bestand 24: Ritz zu Etgendorf. - Hauptstaatsarchiv München, Bestand Pfalz-Neuburg, Jülich’sche Registratur.

Schöffensiegel: Wilhelm, Ewald: Die Siegel der Rheinischen Städte und Gerichte, Bd. 3, Bonn 1931 [Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichte, 27,3], Tafel 57, Nr. 2 und 3).

(8)Hinz, Hermann: Zur Frühgeschichte der Stadt Kaster, in: Kaster. Beiträge zur Geschichte von Burg, Stadt und Amt Kaster, hg. von Hermann Hinz und Heinrich Schläger, Bedburg/Erft 1964 (Bergheimer Beiträge zur Erforschung der mittleren Erftlandschaft, 5), S. 17-34. - Herborn, Wolfgang: Alltagsleben auf einer Burg. Kaster im ausgehenden 14. Jahrhundert, in: Dürener Geschichtsblätter 75 (1986) S. 5-20 (wieder abgedruckt: [Jülich] 1990 [Kleine Schriftenreihe 1, hg. von der Joseph-Kuhl-Gesellschaft für die Geschichte der Stadt Jülich und des Jülicher Landes]). - Corsten, Severin: Die Residenzen des Herzogtums Jülich, in: Territorium und Residenz am Niederrhein, hg. von Klaus Flink und Wilhelm Janssen, Kleve 1993 (Klever Archiv, 14), hier S. 97-117. - Herborn, Wolfgang: Das Jahr in Kaster. Der Alltag einer spätmittelalterlichen Burgbesatzung, in: Leben im Mittelalter, hg. von Günter Gehl und Mathilde Reichertz, Bd. 1, Weimar 1996 (Historie und Politik, 6), S. 9-27. - Bers, Günter: Kaster an der Erft. Geschichte und Bevölkerungsstruktur einer ehemaligen jülichschen Amtsstadt im Jahr 1799, Jülich 2001 (Forum Jülicher Geschichte, 30), hier S. 10-57. - Andermahr, Heinz, Depcik, Uwe: Geschichte der Stadt Kaster, Jülich 2007 (Forum Jülicher Geschichte, 46). - Richter, Olaf: Kaster im 16. Jahrhundert. Wirtschaft - Gesellschaft - Konfession, in: Neue Beiträge zur Jülicher Geschichte 21 (2009) S. 49-72. - Richter, Olaf: Niederrheinische Lebenswelten in der Frühen Neuzeit. Petrus Simonius Ritz (1562-1622) und seine Familie zwischen Bürgertum und Adel, Köln/Weimar/Wien 2015 (Veröffentlichungen des Historischen Vereins für den Niederrhein, N.F., 3), hier S. 101-152. - Kaster, bearb. von Wolfgang Löhr, Köln 2019 (Rheinischer Städteatlas, hg. vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Lieferung XXI, Nr. 103).

Olaf Richter