Pluralismus ist ein Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Gleichzeitig scheint es uns – vor allem in den rasanten Veränderungen des öffentlichen und persönlichen Diskurses durch Social Media –zunehmend schwerer zu fallen, Positionen, die von der eigenen abweichen, als gleichberechtigt anzunehmen.
Das Werk Hannah Arendts bietet fünfzig Jahre nach ihrem Tod erstaunlich aktuelle Leitgedanken zum politischen Denken in Zeiten der Polarisierung. Der Oldenburger Ideenhistoriker Prof. Matthias Bormuth, korrespondierendes Mitglied der Akademie, und die Münchener Philosophin Linda Sauer zeichnen am 25. November im Forum des Niedersächsischen Landtags ab 16 Uhr diese nach und möchten mögliche Implikationen für unsere Gegenwart gemeinsam mit Abgeordneten und der Öffentlichkeit diskutieren.