Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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GELDERN C.7.

I.

Lat. wird die Burg G. ab 1237 castrum gen. (Oorkondenboek der graafschappen Gelre en Zutfen, 1, 1872, Nr. 596); in der Landessprache wird der Begriff ab 1321 üblicherweise mit huis (Nijhoff 1, 1830, Nr. 191) übersetzt. Die Quellen, die für G. - so 1357- von einer borch (Nijhoff 1, 1833, Nr. 82) oder - 1382 - von einem slot (Nijhoff 3, 1839, Nr. 92) sprechen, beziehen sich in der Regelauf die Funktion der Burg als Landesburg und verdeutl. damit den Gegensatz zum festen Haus oder Lehnshaus des Adels (zur Begrifflichkeit in den niederrhein. Quellen siehe Frankewitz 1996). Wenn von dem oversten hues und der vorborchte (So 1372: Kleve-Mark Urkunden, 1983, Nr. 48) gesprochen wird, sind die Baulichkeiten selbst gemeint. - D, Nordrhein-Westfalen, Kr. Kleve.

Die für die Gf.en und (ab 1339) Hzg.e von G. namengebende Burg lag an der Niers bei der heutigen Stadt G. im Kr. Kleve im W des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Urkundl. wird die Burg erst relativ spät 1237 als castrum Gelren gen. (Oorkondenboek der graafschappen Gelre en Zutfen, 1, 1872, Nr. 596). Die Gründung erfolgte vermutl. in der Nähe eines Übergangs einer röm. Straße über die Niers, worauf der 1355 überlieferte Name »Steinstraße« hindeutet, für die sich ab 1428 der noch heute gebräuchl. Name »Hartstraße« durchsetzte. Die Burg entstand auf demallodialem Gebiet des Gf.en im späteren Gerichtsbezirk Pont in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem ausgedehnten Vogteibezirk des Ebf.s von → Köln auf der östl. Niersseite; über diesen Bezirk erlangte der Gf. noch im 13. Jh. die Landesherrschaft. Die im Schatten der Burg - wohl auf allodialem Gebiet - entstandene Siedlung wird in der zweiten Hälfte des 13. Jh.s auf die andere Seite der Niers verlegt worden sein, die ursprgl. Burgsiedlung taucht seit 1376 als alde stat auf (Frankewitz 1986, S. 65).

Nur wenige archäolog. Funde stützen diese aus den Schrift- und Bildquellen hergeleitete Entwicklungsgeschichte für Burg und Stadt, denn durch den neuzeitl. Ausbau zur bastionierten Festung ab dem Ende des 16. Jh.s wurden die ma. Befestigungsanlagen aufgegeben und überbaut und die Burg 1637 gänzl. abgebrochen (Nettesheim 1963, S. 210).

Die bislang - und wahrscheinl. auch zukünftig einzige - Ausgrabung im Bereich der Hauptburg erbrachte 1964/66 die backsteinernen Fundamente einer Randbebauung, die aufgrund der dendrochronolog. Untersuchungen von zwei Holzpfosten »um 1353« dat. wurden (Binding 1967, S. 353). Dem hieraus gezogenen Schluß, die Burg sei an dieser Stelle erst im 14. Jh. gegr. worden (Binding 1970, S. 14), stehen sowohl weitere archäolog. Beobachtungen aus den Jahren 1982, 1985 (Burg und Stadt Geldern, 1990), 1988, 1995 und 1997 (unpublizierteAufzeichnungen bei der Unteren Denkmalbehörde bei der Stadt Geldern), als auch einschlägige histor. Nachrichten zur Lage der Burg aus dem späten 13. und frühen 14. Jh. entgegen (Frankewitz 1982, S. 68f.), die belegen, daß die Burg »jedenfalls seit dem Ausgang des 13. Jh.s immer dort gestanden hat, wo sie die Kupferstecher und Zeichner des 16. und 17. Jh.s auf ihren Karten und Plänen eingezeichnet haben« (Frankewitz 1986, S. 60).

Schon im 13. Jh. lag die namengebende Burg nicht im Zentrum, sondern an der Peripherie der Gft., die geograph. kein geschlossenes Gebilde darstellte, sondern durch Streubesitz gekennzeichnet war (vgl. die Karte bei Hantsche 2001, S. 441). Bis 1247 ist die Burg G. die einzige nachweisbare Landesburg des Gf.en gewesen, was ihre Bedeutung für die Gft. unterstreicht und ihren Stellenwert im Bewußtsein der Zeitgenossen verdeutl. mag. Immerhin war noch 1520 für Hzg. Karl klar, daß nicht nur er, sondern auch das ganze Hzm. seinen Namen der Stadt - undsomit der Burg - verdankten (Nijhoff 6,2, 1862, Nr. 1033: Gelre eyn onse alde stat is ind wy ind vnse lantschap onsen naem dairvan fueren). Als weitere Landesburg könnte um die Mitte des 13. Jh.s auch die Burg Krickenbeck existiert haben, zu der sich erst im letzten Viertel des Jh.s, ebenfalls im südl. Bereich der Gft., 1277 bzw. 1279 die Burgen Montfort und Kessel gesellten. Im weiter nördl. gelegenen Quartier von Nimwegen gelangte nur die Reichsburg Nijmegen 1247 als - nie wieder eingelöstes - Pfand an den Gf.envon G. (siehe dazu insg.: Frankewitz 2001, S. 195-197).

II.

Schriftquellen, die etwas über das Leben am Hof in G. berichten, fehlen fast völlig. Das hängt auch damit zusammen, daß der Gf. von G. bis in das 15. Jh. hinein eine ausgesprochene Reiseherrschaft unterhielt und sich immer nur für einige Wochen auf einer seiner Burgen aufhielt. Seit dem frühen 14. Jh. entwickelte sich dabei die Burg Rosendael bei Arnheim zu einem ideellen Mittelpunkt der 1339 zum Hzm. erhobenen Gft. G. Gemessen an den zahlr. Aufenthalten in G. bleibt die hier gelegene Burg aber weiterhin eine der wichtigsten geldr. Landesburgen. Im Verlauf desRechnungsjahres 1387/88 ist der Hzg. mind. 18 mal auf die Burg G. gekommen (RA in Gelderland, Arnhem, Hertogelijk archief 215, Bl. 10-12). 1386 und 1394 sind längere Besuche des Hzg.s und der Hzg.in bezeugt; während der Hzg. meist nur etwa eine Woche in G. weilte, verbrachte die Hzg.in »im Schnitt zehnmal jährlich [...] mit durchschnittl. 15 Übernachtungen« auf der Burg (Flink 1981, S. 91 und S. 87). Zu Beginn des 15. Jh.s rückte G. an den Rand der landesherrl. Interessen. Noch 1392/93 war der Hzg. achtmal in G. (Nijsten 1993,S. 288f.), 1415 sind die Stadt und die Burg nur noch viermal zw. dem 12. und 26. Sept. vom Hzg. besucht worden; daß er bei dieser Gelegenheit in G. die Rechnungslegung der Ämter abhörte (Gorissen 1971, S. 117), spricht für den zumindest noch temporären Residenzcharakter der Burg in dieser Zeit.

In engem Zusammenhang mit dieser Beobachtung ist die Funktion der Burg G. als Versorgungsunternehmen für das herrschaftl. Haus zu sehen. Bereits 1282 diente die Burg - zusammen mit der Stadt und dem dazugehörigen Land - als Hochzeitsgeschenk für die Braut des Gf.en (Oorkondenboek der graafschappen Gelre en Zutfen, 1, 1872, Nr. 1116). 1423 werden in der Eheberedung Hzg. Arnolds von G. mit der Tochter des Hzg.s von → Kleve Burg, Stadt und Amt G. mit allem Zubehör als lebenslängl. Leibzucht verschrieben; sogar die zukünftigen Amtleute sollten zuerst der Hzg.in huldigen; dieBestimmung, daß auch im Falle des Ablebens des Hzg.s noch vor der Eheschließung die Leibzucht der Braut unberührt aufrecht erhalten bleiben sollte (Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, 4, 1858, Nr. 151), demonstriert die vornehme und außerordentl. Stellung der Burg, ohne daß sie der ihr gestellten Aufgabe tatsächl. nachkommen mußte.

Ab 1479 wurde die Burg von Katharina von G., der unverheirateten Tochter Hzg. Arnolds und der Katharina von Kleve bis zu ihrem Tod 1497 bewohnt; da sie keine polit. Rolle spielte (Nettesheim 1963, S. 94) dürfte sich ihre Hofhaltung in Grenzen gehalten haben.

Dies sollte sich einige Jahrzehnte ändern, als Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg nach dem Tod ihres Mannes Hzg. Karl 1538 ihren ständigen Wohnsitz auf der Burg G. nahm. Obwohl die Burg selbst nicht Gegenstand der ursprgl. Eheberedung war (Nijhoff, 6,2, 1862, Nr. 928 spricht allein von der Leibzucht an den Einkünften aus »Stadt, Vogtei und Niederamt Geldern«), wurde sie erst ab dieser Zeit zur permanenten Res. einer Herrscherin ohne Territorium (Böhmer 1974, S. 766).

Die Verwaltung der Burg G. unterlag dem Amtmann, der in G. den vornehmen Titel Drost (lat. dapifer, Truchseß) trug, sowie dem Schlüter (Schließer), dem landesherrl. Rentmeister, der die im Amtsbezirk eingenommen Abgaben auf der Burg unter Verschluß hielt (zu den beiden Ämtern siehe: Frankewitz 1986, S. 173-177).

Der erste auf der Burg G. bis 1357 namentl. nachgewiesene Drost war der Inhaber einer eigenen Herrschaft. Bis in das 15. Jh. hinein sind als Drosten fast nur bekannte Persönlichkeiten des geldr. Adels nachzuweisen, die ihr eigenes festes Haus besaßen (zu den einzelnen Amtleuten bis 1518 siehe Frankewitz 1986, S. 178-218). Offensichtl. wollte der Hzg. mit dieser Gepflogenheit eine schleichende Entfremdung seiner Landesburg G. vermeiden; tatsächl. ist das freie Verfügungsrecht über die anderen Landesburgen durch die permanenten Verschuldungen undBürgschaften oft stark eingeschränkt gewesen (vgl. die diesbezügl. Daten bei Frankewitz 2001, S. 191-200). Ob dies der Grund dafür ist, daß die Bestallungsbriefe ab 1382 allein auf das Amt ausgestellt werden, die Burg selbst aber mit den entspr. Regelungen für ihre Verwahrung und den baul. Unterhalt nicht mehr Gegenstand der Verträge sind, ist zu vermuten; ab der Mitte des 15. Jh.s wird in den Amtsbriefen wieder bestimmt, wie die Burg zu verwahren sei (Frankewitz 1986, S. 206), hierdurch wird der milit. Charakter der Burg betont;tatsächl. etablierte sich zu dieser Zeit die geldr. Hofhaltung immer stärker im hzgl. Hof in Arnheim (Frankewitz 2001, S. 188).

Um 1350 sind sieben, 1398 27 (Flink, 1981, S. 86) und 1497 26 Personen auf der Burg bezeugt (Nijhoff 6,1, 1859, Nr. 219; Frankewitz 1986, S. 212). Diese Zahlen dürften aber nicht die Realität widerspiegeln, denn es steht zu vermuten, daß Angehörige, die sehr wohl auf der Burg wohnten, nicht zur eigentl. Besatzung gezählt wurden. Die Angabe für 1487, zur Burg gehörten »um 58 Personen« (RA in Gelderland, Arnhem, Hertogelijk archief 171: omtrent LVIII Personen), erscheint nicht zuhoch gegriffen. Kamen der Hzg. oder die Hzg.in oder gar beide zusammen mit ihrem Gefolge nach G., konnte die Zahl der Bewohner schnell auf das doppelte oder dreifache anwachsen (Nijsten 1993, S. 50-56).

Neben dem Drost und dem Schlüter - soweit sie anwesend waren - sowie den Reisigen, Knechten und Wächtern gehörten auch die Müller, Küchenhilfen, Fischer, Jäger und Wagenknechte zur übl. Burgbesatzung; auf die spezielle Funktion der Burg als herrschaftl. Res. weisen der für 1387 bezeugte Falkner (RA in Gelderland, Arnhem, Hertogelijk archief 215, Bl. 16v) sowie die für 1487 bezeugten zwei Boten und der Narr hin (RA in Gelderland, Arnhem, Hertogelijk archief 171). Notwendige Schreibarbeiten konnten von den Karmelitern aus dem der Burg in der Stadt gegenüberliegenden Kl. übernommenwerden; schon 1315 wurden sie vom Gf.en zur Lesung von Messen in der Burgkapelle herangezogen (Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, 3, 1853, Nr. 146).

Erst als die Wwe. Hzg. Karls, Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg, 1538 auf der Burg G. ihren Wohnsitz nahm, entwickelte sich hier unabh. von der neuerl. Landesherrschadft ein ausgesprochen höf. Leben mit entspr. Personal. »Dienerschaft und Beamte in Geldern waren weit zahlreicher als die Angestellten, welche zu Lebzeiten Karls im besonderen Dienst der Herzogin gestanden hatten«; um 1560 gehörten zum Burgpersonal jeweils ein Drost, Rentmeister, Bgf., Marschall, Vogt, Pastor, Prediger, Sekretär, Vorsprecher und Arzt, weiterhin Mühlenmeister, Küchenmeister, Mundkoch, Unterkoch, einKüchenmeister, ein Flaschenmeister, Kämmerlinge, jeweils ein Saalknecht, Feuermeister, Zimmermann, Fischer, Schlachter, Bäkker, Brauer Goldschmied, Müller, Wildschütz, Jäger, Forsthüter, Fuhrmann Rosshüter, Schäfer, Hüter der Schwäne, reitender Bote, laufender Bote, Schreiber des Drosten, Stallknecht des Drosten, mehrere Knechte des Rentmeisters, zwei Pförtner, drei Wächter, der Richter (Schultheiß) der Stadt und ein Steuereinnehmer; hinzu kamen eine Hofmeisterin, vier Hofdamen, drei Kammermägde und zwei Waschmägde (Böhmer 1974, S. 767f.).

III.

Die geldr. Burg bestand aus einer Vor- und einer Hauptburg, die jeweils mit Mauern umgeben (1374: binnen der mueren van den huese [Hauptburg] ende van den vorbrucht [Vorburg], in: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, 3, 1853, Nr. 755) und durch drei Zugbrücken erschlossen waren (Flink 1981, S. 82). Ob die für 1394 bezeugten Weinstöcke anden bergh ompt hues auf einem künstl. aufgeworfenen Hügel, eine Motte, schließen lassen(Flink 1981, S. 81) ist angesichts der archäolog. Funde zweifelhaft. In den Quellen werden ab 1294/95 verschiedene Bauteile gen., die nur wenig über das Aussehen der Burg insgesamt, mehr aber über die einzelnen Funktionen aussagen. Für 1294/95 ist ein »großes Haus neben dem kleinen Turm« bezeugt, der einen großen Turm voraussetzt (Meihuizen 1953, S. 27). Dieser war rund und bestand ebenso aus Tuffstein (Henrichs 1971, S. 21; Frankewitz 1982, S. 69), wie die seit1294/95 bezeugte Kapelle (1294/95 werden für capella castri Steine dictis dufstein besorgt: Meihuizen 1953, S. 45). Auf der Vorburg gab es zudem einen viereckigen Turm (1497: vierkanten thaern ain den vurgebrucht, Nijhoff 6,1, 1859, Nr. 219). Zahlr. für die Mitte des 14. Jh.s genannte Wirtschaftsgebäude lassen den Schluß zu, daß die Burg der Gf.en von G. größer war, als die sonst übl. Anlagen des Adels. So gab es neben den Wohngebäuden jeweils ein Falkenhaus,Fleischhaus, Holzhaus, Brauhaus, Wasserhaus, einen Stall für Federvieh, eine Rüstkammer, einen Küchenbau, eine Schneiderei und eine Kellerei (Flink 1981, S. 81). Die Existenz von verschiedenn - ungenannten - Ställen ergibt sich aus den Nachrichten, daß für den Hzg. und seinen Hof zahlr. Schlachtvieh vorgehalten wurde (Flink 1981, S. 84 und 90).

Nur wenige Gebäude bzw. Zimmer weisen auf eine regelmäßig besuchte Res. hin. Das Falkenhaus gehört ebenso dazu, wie die 1348 genannte camera magistri curiae und eine Kammer des Rentmeisters (Flink, 1981, S. 82) sowie die beheizbare caemer des Hzg.s, die für 1413 bezeugt ist (Rechtsbronnen, 1965, S. 95). Von besonderer Bedeutung für die Res. wird die Kapelle in der Hauptburg gewesen sein, in der der Sohn des Gf.en 1321 auf dem Altar eine jährl. Seelenmesse stiftete (Nijhoff 1, 1830,Nr. 191) und in der am 6. März 1383 ein neuer Altar geweiht wurde; für 1388 ist zudem eine Schreibstube bezeugt (Flink 1981, S. 82; Nijsten1993, S. 203, 305 und Anm. 85). Mit dem Tod der Hzg.in am 2. April 1572 endete die Residenzfunktion der Burg G. endgültig.

Sources

RA in Gelderland, Arnhem, Hertogelijk archief. - Kleve-Mark Urkunden. Regesten des Bestandes Kleve-Mark Urkunden im Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf, Tl. 1223-1368, bearb. von Wolf-Rüdiger Schleidgen. Siegburg 1983 (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein- Westfalen. Reihe C: Quellen und Forschungen, 13). - Meihuizen, Lodewijk Samuel: De rekening betreffende het graafschap Gelre 1294/1295 Arnhem 1953 (Werken uitgegeven door Gelre, 26). -Nijhoff 1-3, 1830-39, 6,1-2, 1859-62. - Oorkondenboek der graafschappen Gelre en Zutfen, 1-2, 1872-76. - Rechtsbronnen van het Gelders overkwartier van Roermond, hg. von K. J. Th. Janssen de Limpens, Utrecht 1965 (Werken tot uitgaaf der bronnen van het oud-vaderlandsche recht. Derde reeks No. 20). - Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, 3, 1853, 4, 1858.

Binding, Günther: Zur Lage und Bauzeit der Burg in Geldern, in: Bonner Jahrbücher 167 (1967) S. 347-356. - Binding, Günther: Spätkarolingisch-ottonische Pfalzen und Burgen am Niederrhein. Vortrag, gehalten in Hindsgavl (Dänemark) auf dem internationalen Kongreß der mittelalterlichen Archäologen Château Gaillard V, in: Unser Niederrhein. Kleve 13 (1970) S. 11-14. - Böhmer, Wilhelm J. J.: Elisabeth von Braunschweig-Lüneburg die letzte Herzogin von Geldern (1494-1572), Geldern 1915(ND in: Die Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend. Gesamtausgabe in 3 Bde., hier Bd. 2, Geldern 1974). - Burg und Stadt Geldern (Ausstellungskatalog), Red. Wolfgang Dassel und Gerd Koppers, Geldern 1990. - Flink, Klaus: Formen der städtischen und territorialen Entwicklung am Niederrhein. Tl. 1: Rees, Xanten, Geldern, Kleve 1981 (Schriftenreihe des Kreises Kleve, 2). - Frankewitz, Stefan: Burg, Haus und Schloß im Spiegel niederrheinländischerUrkunden, in: Middeleeuwse kastelen in Limburg. Verschijningsvormen van het kasteel, zijn adellijke bewoners en hun personeel, Red. W. M. H. Hupperetz u. a., Venlo 1996 (Publicaties van het Limburgs Museum, 3), S. 77-81. - Frankewitz, Stefan: Burg oder Mühle? Eine topographische Untersuchung zur Lage und Bauzeit der Burg und Mühle in Geldern, in: Geldrischer Heimatkalender (1982) S. 63-73. - Frankewitz, Stefan: Die geldrischen Ämter Geldern, Goch und Straelen im späten Mittelalter, Geldern 1986(Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Geldern und Umgegend, 87). - Frankewitz, Stefan: Geldrische Landesburgen vom 13. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, in: Gelderland, 2001, S. 185-204. - Gorissen, Friedrich: Ein Reisesegen für Herzog Reinald von Geldern aus dem Jahre 1405, in: Geldrischer Heimatkalender (1971). - Hantsche, Irmgard: Die Geschichte des Herzogtums Geldern im modernen Kartenbild. in: Gelderland, 2001. - Henrichs, Leopold: Das alte Geldern. GesammelteSchriften zur Stadtgeschichte. Red. von Gregor Hövelmann, Geldern 1971. - Nettesheim, Friedrich: Geschichte der Stadt und des Amtes Geldern unter Berücksichtigung der Landesgeschichte nach authentischen Quellen. Von den Ursprüngen bis 1863, Kevelaer 1963. - Nijhoff 1993.