Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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BRANDIS

A. Brandis

I.

Das hochfreie Adelsgeschlecht der Frh.en von B., erstmals erwähnt 1239, wohl verwandt mit den erstm. 1120 und zuletzt 1161 erw. Herren von → Lützelflüh, leitet den Namen B. (Brandes, Brandeis) von der Koseform Brandizo des Personennamens Brando her, mhd. brant (= Feuerbrand), wie auch das redende Wappen eine Brandfackel zeigt. Die Stammburg B. liegt bei → Lützelflüh im Emmental (Kanton Bern). Möglich, aber ungewiß ist die Annahme, daß der Freie Thüring von → Lützelflüh Stammvater der B. ist. Ein fiktiver Johann von B. soll sich 935 unter Ks. Heinrich I. gegen den slaw.en Stamm der Abodriten hervorgetan und 938 an einem Turnier in Magdeburg teilgenommen haben, ein Philipp von B. 942 in Rothenburg ob der Tauber, ein Erenfrid von B. 1165 in Zürich, ein Wolfgang von B. 1209 in Worms. Zu Beginn des 11. Jh.s soll ein B. von Ks. Heinrich II. in den Gf.enstand erhoben und mit der Gft. Decian in der Lombardei belehnt worden sein, wo er eine decianische Linie der Gf.en von B. begründet haben soll.

Die B. haben sich aus kleinen Verhältnissen emporgearbeitet. Mit der vierten Generation gelang den B. die Ausweitung ihrer Macht in östliche Richtung in den Bodenseeraum und nach Churrätien. Vier Brüder errangen hohe geistliche Ämter: Eberhard war 1357-1379 Abt des Benediktinerkl. Reichenau, Heinrich II. 1348-1357 Abt des Benediktinerkl. Einsiedeln und 1357-1383 Bf. von Konstanz, Mangold II. und Werner II. waren Deutschordens-Komture, ihre Schwester Agnes Äbt. des Stiftes Säckingen, ihnen folgte Mangold III., der Sohn Thürings II. (gest. 1369), als Abt der Reichenau und als Bf. von Konstanz, und dessen Schwester Anna (gest. 1398) als Äbt. von Masmünster/Massevaux (Dep. Haut-Rhin). Wolfhart I. (gest. 1371), ein Bruder Thürings II., bereitete durch seine Heirat mit der Gf.in Agnes von → Montfort-Feldkirch, der Wwe. des Gf.en Hartmann III. von → Werdenberg-Sargans-Vaduz, den Weg zu einer bleibenden Machtstellung im Gebiete des Alpenrheins. Der durch seine Fehden in finanzielle Bedrängnis geratene Churer Bf. Hartmann IV. von → Werdenberg-Sargans-Vaduz überließ ab 1391 seine Blumenegger und ab 1396 seine Vaduzer Besitzungen seinen Stiefbrüdern Ulrich Thüring und Wolfhart IV. von B.; Wolfhart IV. übernahm mit dem Erlöschen des Geschlechtes von → Werdenberg-Sargans-Vaduz 1416 die Herrschaft → Vaduz.

Sein Enkel Wolfhart V. (gest. 1456) konnte durch seine Ehe mit Verena von → Werdenberg-Heiligenberg-Bludenz am reichen Erbe Friedrichs von → Toggenburg teilhaben. Kg. Sigmund belehnte 1430 Wolfhart V. mit dem Blutbann im Walgau (Blumenegg), zu → Vaduz und am Eschnerberg (Schellenberg). 1455 verkaufte Wolfhart V. die Besitzungen in den Stammlanden im Emmental und wurde mit seinen Söhnen und Enkeln in → Vaduz, Schellenberg, Blumenegg und → Maienfeld heimisch; seit ca. 1460 bauten sie auch die 1437 erworbene Burg → Marschlins aus. Ihre Res.en hatten die B. seit 1416 in → Vaduz und seit 1437 in → Maienfeld mit Erbbegräbnissen in beiden Orten.

Die Verbindung der B. mit dem schwäbischen Hochadel hat in der Ahnenprobe des Epitaphs von Wolfhart I. im Kl. Königsfelden ihren Ausdruck gefunden, in der die Wappen von → Montfort-Feldkirch, B., Nellenburg und Schelklingen aufscheinen. Die B. gingen eheliche Verbindungen ein mit den benachbarten schweizer. bzw. schwäbischen Geschlechtern von → Werdenberg-Sargans-Vaduz, → Werdenberg-Heiligenberg-Bludenz, von Weissenburg (Kanton Bern), von Torberg, von Stoffeln, von Krenkingen, von Grünenberg, von → Zimmern, von → Helfenstein, von → Hewen und von → Sulz. Entspr. fanden die B. starken Rückhalt im schwäbischen Ritterbündnis vom St. Jörgenschild, seit 1488 im Schwäbischen Bund, blieben aber auch bis zuletzt, von wenigen Unterbrechungen abgesehen, im Bürgerrecht mit Bern, zeitw. auch mit → Freiburg i. Ue., Zürich, Glarus und Schwyz. Politisch schlugen sie sich auf die Seite der Habsburger, denen sie sich durch Dienstverträge verpflichteten. Wolfhart V. und seine Söhne Wolfhart VI. und Ulrich wirkten über Jahrzehnte als österr. Vögte in Bludenz und in → Feldkirch. Zugl. übernahmen ihre Brüder und Neffen hohe geistliche Ämter im Bsm. Chur: Rudolf (gest. 1483) als Domdekan, Ortlieb 1458-1491 als Bf., Johannes (gest. 1512) als Dompropst, dessen Bruder Wolfhart VII. als Deutschordens-Komtur und dessen Halbbruder Albert 1472-1499 als Abt des Benediktinerkl. Marienberg im Vintschgau. Früh haben die von B., namentlich die Geistlichen, die Bedeutung von Universitätsstudien erkannt.

Die B. wurden infolge der Frontlage ihrer neuen Besitzungen in Churrätien in die Auseinandersetzungen zwischen den Eidgenossen und Österreich hineingezogen und mußten wiederholt schmerzhafte Niederlagen hinnehmen. Im Alten Zürichkrieg führte ein eidg. Rachefeldzug 1445 zu Verwüstungen in den Gft.en → Vaduz und → Sargans, 1446 in → Vaduz und → Maienfeld. In der Schlacht bei Ragaz am 6. März 1446 verlor Wolfhart V. das Banner und viele Leute. Im Schwabenkrieg kam es am 12. Febr. 1499 bei Triesen und am 21. April 1499 bei Frastanz zu verlustreichen Kämpfen, die Frh.en wurden in ihren Schlössern → Vaduz und → Maienfeld zu Gefangenen der Eidgenossen gemacht, ihre Untertanen huldigten den Siegern. Die B. erhielten aber im Dez. 1499 ihre Herrschaften zurück. Am 2. Mai 1505 schloß Ludwig von B. mit Kg. Maximilian I. einen ewigen Öffnungs- und Schirmvertrag, durch den er mitsamt seinen »Landen und Leuten der Herrschaften → Vaduz und Schellenberg« unter den Schutz des Hauses Österreich gestellt wurde. Im Gegenzug verpflichtete sich Ludwig, gegen eine jährl. Zahlung von 200 Gulden dem Kg. und seinen Truppen sein Schloß → Vaduz offen zu halten. Ein ähnlicher Vertrag über → Maienfeld konnte trotz hoher österr. Anzahlung nicht umgesetzt werden, da die Erben Sigmunds II. von B. die Herrschaft → Maienfeld 1509 an Graubünden verkauften. Ludwig und Sigmund II. starben 1507 und hinterließen keine erbfähigen Nachkommen. Mit ihrem Bruder Johannes von B., der in Chur und Straßburg hohe geistl. Würden errungen hatte, erlosch das Haus 1512, dessen Erbe an einen Nachkommen ihrer Schwester Verena von B., den Gf.en Rudolf V. von → Sulz fiel. Es war das Verdienst der B., den territorialen Rahmen für das heutige Fsm. Liechtenstein geschaffen zu haben.

II.

Das Verhältnis der B. zu Ks. und Reich war nicht bes. ausgeprägt. Schon sehr früh wurden Thüring I. (gest. 1324) als angeblichem »Königsmörder« die österr. Lehen abgesprochen, da man ihm eine Beteiligung an der Ermordung Kg. Albrechts I. unterstellte. Auch dessen Neffe, Bf. Heinrich von Konstanz (gest. 1383), sehen wir nur höchst selten in der Nähe des Ks.s, etwa 1360 auf Schloß Achalm bei Reutlingen; er übernahm auch keinerlei diplomatische Aufgaben für die Kg.e Karl IV. und Wenzel. Ein Jh. später wirkte hingegen Bf. Ortlieb von Chur häufiger in ksl. Gesandtschaften und Kommissionen mit, er war 1481 ksl. Gesandter nach Burgund; wir treffen ihn auch auf Reichstagen, etwa 1481 und 1484 in Regensburg, 1489 wurde er in Frankfurt/Main durch seinen Neffen Johann Nicklaus B.ser vertreten. 1499 nahmen die B. an dem vom Kg. Maximilian zum »Reichskrieg« erklärten Feldzug gegen die Eidgenossen teil. Sigmund II. besuchte 1507 als Landesherr den Reichstag zu Konstanz. Ihre Rechtsnachfolger als Landesherrn von → Vaduz und Schellenberg, die Gf.en von → Sulz und die Gf.en von Hohenems, blieben der politischen Linie der B., d. h. der engen Bindung an Österreich treu. In allen diesen Fällen gilt die Nähe der B. und ihrer Nachfolger zu Ks. und Reich in erster Linie dem Haus Österreich.

III.

Die chronikalischen Berichte über fiktive Ahnen, insbes. die angebliche Erhebung in den Gf.enstand, zeugen von dem Repräsentationsbedürfnis der B., das umso stärker war, als sie mehrfach ihre Ehepartner aus Gf.engeschlechtern wählten und hohe Ämter in der Reichskirche bekleideten. Das Wappen der B., drei wagrechte Feuerbrände, erscheint zuerst in Siegeln, später in farbigen Darstellungen: drei schräg von links unten nach rechts oben gestellte schwarze Feuerbrände mit roten Flammenbüscheln in silbernem Schild, so in dem Kästchen von Attinghausen (vor 1263, Landesmus. Zürich), später nur mehr ein schräg von links unten nach rechts oben gestellter schwarzer Feuerbrand (bisweilen auch senkrecht im Schild stehend), überliefert auf dem Grabmal Wolfharts I. (gest. 1371) in Königsfelden (schräger schwarzer Brand in gelb), in der Chronik des Ulrich Richental vom Konstanzer Konzil (um 1420), auf dem Goldenen Kreuz von Glarus (15. Jh.), in der Wappenscheibe des Bf.s Ortlieb 1461 in Fideris, im Epitaph Ortliebs 1485/91, auf dem Titelblatt des Churer Missales von 1490, auf der Glocke auf Schloß → Vaduz 1506, auf dem Totenbild Sigmunds II. 1507 (Brunner, S. 238). An Verena von → Werdenberg-Heiligenberg-Bludenz, die Mutter des Bf. Ortlieb von B., erinnert ein Wappen der B. und → Werdenberg im Maßwerk der Südwand in der gotischen Stube im 2. Stock des in dem 1480 von Johannes von B. erbauten Hauses in Chur, Reichsgasse 65. Nachdem 1510 die brandisischen Besitzungen zu → Vaduz, Schellenberg und Blumenegg an die verwandten Gf.en von → Sulz übergegangen waren, kam es zu einer Verbindung der Wappen beider Familien in vier Feldern: 1 und 4 gezähnt von Silber und Rot (→ Sulz), 2 und 3 schwarzer Brand in Silber (B.).

Der Repräsentation dienten auch die Bauten der B. Zwei ihrer Burgen, die Stammburg im Emmental und später das Schloß in → Maienfeld führten den Namen »B.«. Auch in das Schloß → Vaduz, wiewohl es 1445/46 und 1499 von den Eidgenossen zerstört wurde, haben die B. umfangr. Mittel investiert und zuletzt nach dem Öffnungsvertrag von 1505 mit österr. Hilfe zu einer Festung ausgebaut.

Der Name B. fällt in zahlr. Chroniken, wenn auch im wesentlichen erst nach dem Erlöschen des Geschlechtes, etwa bei Hieronymus Gebwyler, Johannes Stumpf oder in der Zimmer'schen Chronik. Die älteren Schweizer Chroniken werfen den B. wg. ihrer Verbindung zu Österreich Verrat vor, wie dieser auch in dem von Lilienkron überlieferten Volkslied über die Schlacht von Ragaz anklingt.

Bildnisse der B. sind in Verbindung mit deren Grabmonumenten überliefert. In der Schloßkapelle St. Florin zu → Vaduz ist ein (im 19. Jh. zerstörtes) Stuckrelief entstanden, das Wolfhart V. (gest. 1456) und seine Söhne dargestellt hat (Hermann, S. 228). Der Sarkophag in der Churer Kathedrale stellt Bf. Ortlieb (gest. 1485) im Halbrelief dar.

Eine Grablege der Familie ist erst spät entstanden. Die meisten Angehörigen der Familie B. fanden ihre Gräber auswärts, wie das durch die von ihnen ausgeübten Ämter bedingt war. Wolfhart I. (gest. 1371) wurde ein Grabstein im Kl. Königsfelden (Kanton Aargau) gesetzt, wo vier seiner Töchter Kl.frauen waren. Der Deutschordens-Komtur Mangold II. (gest. 1372) wurde in Hitzkirch beigesetzt, der Abt Eberhard (gest. 1379) im südlichen Seitenschiff von Mittelzell auf der Reichenau, der Abt Mangold III,. (gest. 1385) in der Münsterkirche der Reichenau, Bf. Heinrich III. (gest. 1383) im Konstanzer Münster, iuxta pulpitum cantoris, Bf. Ortlieb (gest. 1491) in der Churer Kathedale, der Straßburger Domherr Johannes (gest. 1512) in der Andreaskapelle der dortigen Kathedrale.

An eine Familiengruft der B. mochte schon Wolfhart I. (gest. 1371) gedacht haben, als er Vergabungen an den Katharinenaltar in → Lützelflüh machte, die dann sein Bruder Werner in eine Jahrzeitstiftung für Wolfhart I., seine Eltern, seine Brüder und Vorfahren umwandelte. Auch als 1411 Wolfhart IV. (gest. 1418) eine große Familienjahrtagstiftung in Rüegsau errichtete, mochte er noch an die Gründung einer Familiengruft in den Stammlanden der B. gedacht haben. Doch hatte um diese Zeit sein Sohn Wolfhart V. (gest. 1456) den Schwerpunkt der B. längst nach Churrätien verlegt, wo er für sich und seine Nachkommen die Grablege der Gf.en von → Vaduz in der Schloßkapelle St. Florin zu einer Familiengruft bestimmte.

IV.

In den ersten drei Generationen blieben die B. auf ihre Stammlande fixiert, wo sie als Vögte des von den Herren von → Lützelflüh gegr. Benediktinerkl. Trub und des Frauenkl. Rüegsau tätig waren. Von der vierten Generation blieb nur der älteste Sohn Thüring II. (gest. 1368) den Stammlanden verhaftet, die gesamte Familie jedoch bis ins 16. Jh. durch das Burgrecht mit Bern der ursprgl. Heimat verbunden. Mangold I. (gest. unbek.), dem Vater Thürings II., hatte sich durch seine Ehe mit Margaretha von Nellenburg die Chance eröffnet, seinen Kindern in mehreren Richtungen den Weg nach O zu ebnen: Heinrich II. (gest. 1383) wurde Abt von Einsiedeln und später Bf. von Konstanz, Eberhart Abt zu Reichenau, Agnes (gest. 1349) Äbt. des adligen Damenstifts Säckingen, zwei weitere Söhne wurden Deutschordens-Komture, während Wolfhart I. (gest. 1371) durch seine Ehe mit der Gf.in Agnes von → Montfort-Feldkirch, der Wwe. Hartmanns III. von → Werdenberg-Sargans zu → Vaduz, für die folgenden vier Generationen die Möglichkeit zu einer Hft's-Bildung in Rätien schuf und sich Einfluß im Churer Bsm. verschaffte, wo die drei Brüder Rudolf (gest. 1469/72) zum Domdekan, Johannes (gest. 1512) zum Dompropst und Ortlieb (gest. 1491) zum Bf. aufstiegen.

Durch den Vaduzer Öffnungsvertrag von 1505 brachte Österreich die reichsfreie Zone zwischen dem habsburgischen Gebiet und der Eidgenossenschaft unter seine Kontrolle. Hintergrund war der Schwabenkrieg von 1499, in dem sich die Burg Gutenberg und die Stadt → Feldkirch behaupten konnten, → Maienfeld und → Vaduz aber überrannt wurden.

Es gibt im Haus B. eine geogr. Trennung, aber keine eigenen Linien. Das seit 1179 bezeugte Tiroler Adelsgeschlecht von B. steht in keinem genealogischen Zusammenhang mit den B. (Hohenbühel, S. 52-54). Ebenso wenig besteht eine Verwandtschaft zu den zahlr. bürgerlichen Familien B.

Sources

Fontes rerum Bernensium, Bd. 1-10, Bern 1877-1956. – Liechtensteinisches Urkundenbuch, 1. Tl.: Von den Anfängen bis zum Tod Bischof Hartmanns von Werdenberg-Sargans-Vaduz 1416, Bd. 1-2, bearb. von Franz Perret, Bd. 3, bearb. von Benedikt Bilgeri, Bd. 4, bearb. von Georg Malin, Bd. 5, bearb. von Benedikt Bilgeri, Bd. 6, bearb. von Otto P. Clavadetscher, Vaduz 1948-1996. – Raitbücher der o.ö. Kammer, jüngere Reihe, 1460-1751, zit. nach Liechtensteinisches Landesarchiv, Regestensammlung aus dem Tiroler Landesarchiv, bearb. von Karin Auer. – Regesta Episcoporum Constantiensium, Bd. 1-4, bearb. von Paul Ladewig, Theodor Miller und Karl Rieder, Innsbruck 1895-1930. – Urkunden zur Schweizer Geschichte aus österreichischen Archiven, Bd. 1-5, bearb. von Rudolf Thommen, Basel 1899-1935. – Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen, Bd. 1 (700-840)-Bd. 6 (1442-1463), bearb. von Hermann Wartmann, Placidus Bütler, Traugott Schiess und Paul Staerkle, St. Gallen 1863-1955.

Adank, This: Die unheilvolle Herrschaft der Brandis von 1483 bis 1509, in: Terra plana. Vierteljahreszeitschrift für Kultur, Geschichte, Tourismus und Wirtschaft, Heft 1 (1980) S. 19-21. – Bütler, Placid: Die Freiherren von Brandis, in: Jahrbuch für schweizerische Geschichte 36 (1911) S. 1-151. – Buss, Ernst: Die Kunst im Glarnerland von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Glarus 1920, S. 17 f. – Brunner, Gregor Th.: Die heraldischen Denkmäler auf Schloß Vaduz, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 82 (1982) S. 203-252, hier besonders S. 207 f. – Dubler, Anne-Marie: Brandis (Burg), in: Historisches Lexikon der Schweiz, II, 2003, S. 651 f. – Hermann, Cornelia: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, Bd. 2: Das Oberland, Bern 2007. – Hohenbühel, Ludwig Frh. von: Beiträge zur Geschichte des Tiroler Adels, in: Jahrbuch der k.k. heraldischen Gesellschaft »Adler« NF 1 (1901) S. 43-170, bes. S. 52-54. – Jecklin, Fritz/Nüscheler, Richard A.: Die Glasgemälde aus der Kirche von Fideris, in: Jahrbücher der Historischen Gesellschaft von Graubünden 29 (1899 [Chur 1900]) S. 44-51; auch in: Archives Heraldiques Suisses (1900) S. 21-26 und Tafel II. – Kaiser, Peter: Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein 1847, neu hg. von Arthur Brunhart, Bd. 1-2, Vaduz 1989, bes. Bd. 1, S. 234-348. – Leonhard, Martin, et al.: Brandis von, in: Historisches Lexikon der Schweiz, II, 2003, S. 650 f. – Mayer, Johann Georg: Ortlieb von Brandis, Bischof von Chur, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 4 (1904) S. 113-144. – Merz, Walther: Führer durch die Klosterkirche zu Königsfelden, 5. Aufl., Aarau 1945, S. 14, Nr. 6. – Pöschel, Erwin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Bd. 7, Basel 1948, S. 318. – Schell, Rüdiger: Die Regierung des Konstanzer Bischofs Heinrich III. von Brandis (1357-1383), in: Freiburger Diözesanarchiv 88 (1968) S. 102-204. – Schubiger, P. Anselm: Heinrich III. von Brandis, Abt zu Ensiedeln und Bischof von Constanz und seine Zeit, Freiburg im Breisgau 1879. – Stievermann, Dieter: Brandis-Artikel, in: Historisches Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 1, Zürich (noch nicht erschienen). – Stievermann, Dieter, Geschichte der Herrschaft Vaduz und Schellenberg zwischen Mittelalter und Neuzeit, in: Fürstliches Haus (1987) S. 87-128.