I.
C. wird erstmals 1121 erwähnt. (Krichinga; Cruanges 1120/1163; Creanges 1369; Kriechingen 1450). Die übliche dt. Schreibweise im SpätMA ist Crichingen. Die…
C. wird erstmals 1121 erwähnt. (Krichinga; Cruanges 1120/1163; Creanges 1369; Kriechingen 1450). Die übliche dt. Schreibweise im SpätMA ist Crichingen. Die…
Humburg (1137); Humburc, Honburc, Hoburg (1147); Ombour (1360). Burg und Schloß dienten von 1490-1633 den Herren von → Criechingen als Res.
H. liegt 15 km…
Namengebend ist der Ort → D. im südlichen Niedersachsen, im Suilbergau, belegt erstmals 1126 bei Reinold I., der seit 1097 in Urk.n gen. wird. Die älteste Urk.,…
Die Gf.en von D. besaßen ihr herrschaftliches Zentrum im Solling an der Weser. Dabei war der nördliche Teil in der Gft. → D., dem späteren hildesheimischen Amt…
Dassila (um 832), Daschala/Daschalon/Daschalen (1022), Dassele (1126), Dassela (1157), Dasle (1181), Dasla (1190), Dassle (1148), Dassel (um 1471), Daßsel (1527),…
Nienůverre (1144/vor 1199), Nienovere (1210), Nihenovere (1215), Nienowere (1247), Nienoverer (1250), Nyennovere (1270), Nygenovere (1273), Nyenouere (1274), Nyge…
Für das niederbayerische Geschlecht der Herren von D. gilt als namengebender Sitz und Ausgangspunkt ihrer territorialen und herrschaftlichen Entwicklung die auf…
Das Herrschaftsgebiet der Herren von D. erstreckte sich in ihrem Kernbereich auf den niederbayerischen Raum nördlich der Donau. Die Herkunft ihres »Urbesitzes« am…
S., seit frühestens 1469 (Zerstörung ihres bisherigen Sitzes, der Burg Degenberg oberhalb S.) Res. der Herren von → Degenberg; dreiseitige Schloßanlage in dem…
Die Gf.en nannten sich nach dem gleichnamigen Ort, wo sich im späteren 13. Jh. eine Nebenlinie der Gf.en von → Oldenburg gründete. Die Gf.en von Oldenburg selbst…
Das Herrschaftsgebiet der Linie → D. umfaßte im MA neben D. die Kirchspiele Ganderkesee, Schönemoor, Hasbergen, Hude, Stuhr und die Brokseite Stedingens mit den…
D. erscheint erstmals 1254 als Delmen[e]horst; dann in den Gf.enUrk.n von 1259. Die Namensschreibweise variiert nur unwesentlich: 1294 Delmendehorst; 1300 Delmenh…
Die Abstammung der ersten D.er von Gisela, der edelfreien Erbin von Drebber, ihrem Bruder Gottschalk (1080/88) und dessen gleichnamigem Sohn, Bf. zu Osnabrück…
Der 1177 unter den ministerialischen Zeugen gen. Rutscher de Thifholt wird der erste nachweisbare Dienstmann der Edelherren gewesen sein, und es ist bezeichnend,…
Die Errichtung der Burg D. dürfte mit dem Landesausbau in den nördlichen Bezirken des Bm.s Osnabrück zusammenhängen, der unter Bf. Benno II. (1068-1088)…
Gf.en, die sich nach D. nennen, sind erstmals um die Mitte des 11. Jh.s belegt; in einer Freisinger Traditionsnotiz, die in die Jahre 1039-1053 zu datieren ist,…
Von einer Hofhaltung der Gf.en in D. ist nichts bekannt und wg. des frühen Zeitpunktes auch kaum etwas zu vermuten; eine solche ist bei den Gf.en von Andechs erst…
Der in Süddtl. öfter vorkommende Ortsname D. leitet sich von ahd. diezun, diezen, i.e. »rauschendes Wasser«, ab und könnte mit dem Weinbach, der durch D. fließt, im…
Namengebend ist die Burg → D. an der Müglitz kurz vor deren Einmündung in die Elbe, 15 km südöstlich von Dresden. Die ursprüngl. Namensform Donin (slaw.: Ort des…
Die Bgft. D. kann nicht einfach territorial definiert werden. So bezeichnet der Quellen-Begriff castrum D. cum suis pertinentiis die der Burg anhängenden vom…