Folk Narrative Studies Today

Symposium der Enzyklopädie des Märchens am 25 und 26. Juni

Digitales Wissen: Wie verändert sich die Wissenschaft?

10. Göttinger Akademiewoche vom 1. bis 4. September

Das digitale Zeitalter ist angebrochen - auch für die Wissenschaft. Doch was bedeutet das im Einzelnen? Welche Chancen, aber auch Gefahren ergeben sich aus den neuen technischen Möglichkeiten? Wie werden sich Forschung, Lehre und Studium verändern? Welche Kosten kommen auf uns zu, und wer kommt für sie auf? Wie sicher sind die Daten? Werden Bibliotheken bald nur noch virtuell bestehen? Und überhaupt: Steuern wir auf ein gänzlich neues Wissenschaftssystem zu?

Für den Wissenschaftsstandort Göttingen sind diese Fragen von besonderer Relevanz. Während in den Naturwissenschaften digitale Methoden schon seit etwa fünfzig Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen, stecken die Geisteswissenschaften noch mitten im Umbruch. Die wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt haben hier aber die Weichen früh gestellt, so dass Göttingen bei der Digitalisierung in den Geisteswissenschaften eine Vorreiterrolle innehat. 1997 wurden in Deutschland zwei Zentren zur Digitalisierung von Bibliotheksbeständen eingerichtet, eines davon an der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Das Göttingen Centre for Digital Humanities koordiniert auf dem Gebiet der Digital Humanities die Forschungs-, Lehr- und Infrastrukturaktivitäten am Forschungsstandort Göttingen, und die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen betreut Forschungsprojekte, die international als wegweisend für die Entwicklung von Online-Datenbanken in den Geisteswissenschaften gelten. Und wie geht es weiter?

In der 10. Göttinger Akademiewoche "Digitales Wissen: Wie verändert sich die Wissenschaft?" werden Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und namhafte geladene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in vier Vorträgen Stellung nehmen und gern mit Ihnen diskutieren. Die Göttinger Akademiewoche findet in Kooperation mit der Stadt Göttingen statt und wird im Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Kontakt

Pressereferentin
Adrienne Lochte
Tel.: +49 551 39-5338
E-Mail: alochte1@gwdg.de


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