EU-Agrarpolitik: Chance oder Risiko für die Artenvielfalt?

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Kollage: Sauer-Marketing

Gemeinsam mit der Stadt Göttingen laden wir ein zur nächsten Veranstaltung unserer Reihe „Akademie im Gespräch“

am Mittwoch, 22. April 2026, 18:15 Uhr
im Alten Rathaus am Markt 9 in 37073 Göttingen,
zum Thema „EU-Agrarpolitik: Chance oder Risiko für die Artenvielfalt?“

Die Europäische Union (EU) gestaltet seit Jahrzehnten die Landwirtschaft in Europa. Etwa ein Drittel ihrer Haushaltsmittel steht dafür zur Verfügung. Der Einfluss, den die Förderpolitik auf das Landschaftsbild unserer Regionen hat, ist immens, denn zur Agrarpolitik gehören auch Naturschutz- und Biodiversitätsmaßnahmen. Sichtbar wird das durch Blüh- und Brachflächen, Feldvogelinseln und Hecken.

Doch die sogenannte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Die EU-Kommission hat Vorschläge zur Neugestaltung der Agrarpolitik für die Zeit nach 2028 vorgelegt, die eine stärkere Flexibilisierung und vereinfachte nationale Gestaltung vorsehen. Viele befürchten, dass dadurch verbindliche Umwelt- und Naturschutzziele an Gewicht verlieren. Was genau beinhalten die Reformen? Lassen sich ökologische und ökonomische Ziele in der Landwirtschaft vereinen, und wenn ja, wie?

Wir freuen uns, einen Agrarökonomen, eine Agrarökologin und einen Landwirt gewonnen zu haben, so dass Wissenschaft und Praxis aufeinandertreffen. Nach Kurzvorträgen möchten die Beteiligten vor allem mit dem Publikum diskutieren. Moderiert wird die Diskussion von der Agrarökologin Dr. Annika Hass und dem Agrarökonomen Dr. Stefan Schüler. Der Eintritt ist frei.

Flyer zum Downlaod hier

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