Digital und weg?

Workshop über den nachhaltigen Umgang mit Daten in den Geisteswissenschaft. Mehr

Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote

Bereich "Digitalisierung und IT"

Auf dieser Seite finden Sie Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Götinger Akademie. Für den Bereich der Digitalisierung konnte das Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) als Partner für die Organisation und Durchführung von Fortbildungsangeboten gewonnen werden. Informationen über aktuelle Veranstaltungen werden auf der Webseite des GCDH angekündigt und können dort angesehen werden. Für die Anmeldung zur Teilnahme gelten die bei den einzelnen Veranstaltungen aufgeführten Modalitäten. Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Digitalisierung der Forschungsvorhaben finden Sie auch auf der Seite https://digitale-akademie.adw-goe.de. Für Fragen oder Beratung hinsichtlich der Fort- und Weiterbildungen aus dem Bereich Digitalisierung und IT wenden Sie sich bitte an den Koordinator für die Digitalisierung, Dr. Joerg Wettlaufer.

Aktuelle Fortbildungsangebote:

Es finden kontinuierlich Kurse der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (gwdg) statt. Informationen hierzu finden sich auf https://www.gwdg.de/academy und dieser Seite.

Eine Einführung in die Verwendung des Standards TEI-5P der Text Encoding Initiative bietet die eResearch Alliance am 08.12.2020 im Rahmen des eRA-Lab  an. Die Fortbildung eigent sich für alle, die semantische Auszeichnungen in Texten vornehmen möchten. Diese Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Nähere Informationen und eine ausführlichere Beschreibung finden Sie hier: https://www.eresearch.uni-goettingen.de/de/news/08-12-2020-eresearch-lab-on-tei/

NEUE KOMMUNIKATIONSPLATTFORM FÜR DIE POSTDOCS DES GÖTTINGEN CAMPUS 

Das neue Göttingen Campus Postdoc Netzwerk unterstützt die Vernetzung und Informationsaustausch der
Göttinger Postdocs (im Sinne von hauptberuflich forschenden Doktorandinnen und Doktoranden, mit einem
zeitlich begrenzten Vertrag oder Stipendium). Mit Hilfe des Netzwerks können künftig relevante Themen
identifiziert, weiterentwickelt und gegebenenfalls direkt an die Campusleitung kommuniziert werden. Die
Vorhaben und Aktivitäten werden von Postdocs organisiert und vom Campus Office unterstützt. mehr 


Tagung: Digital History 2021:Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften”, 1.3.2021-3.3.2021, Göttingen (Verschoben von März 2020!)

Die historische Forschung und Lehre haben sich in den letzten Jahren durch die Digitalisierung von Quellen, Methoden und Forschungsumgebungen, innerhalb derer Geschichtswissenschaft durchgeführt, produziert, diskutiert und verbreitet wird, tiefgreifend verändert. Massendigitalisierungsprojekte ermöglichen einen zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu Quellen und Literatur. Kommerzielle und OpenSource-Programme stehen bereit, um mittels qualitativer und/oder quantitativer Datenanalyse verschiedene methodische Verfahren zur Analyse und Interpretation dieser Quellen anzuwenden. Die Fachinformation hat sich überwiegend ins Netz verlagert und schließt partizipative Medien ein. Die Bandbreite an digitalen Lehrmethoden hat stark zugenommen, während die Online-Präsentation von Forschungsergebnissen und Citizen-Science-Projekten den Dialog und das aktive Einbinden der breiten Öffentlichkeit in den Forschungsprozess ermöglichen. Lehrstühle zur Digital History werden eingerichtet, die Historikertage haben selbstverständlich digitale Sektionen und fast jedes neue Forschungsprojekt hat einen (wenn auch manchmal kleinen) digitalen Anteil.

Doch auch wenn sich die Digital History einen zunehmend respektablen Platz im Fach erworben hat, bleibt sie in den Augen vieler ein “ewiges Versprechen” (Cameron Blevins 2016). Hier möchte die Tagung “Digital History: Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften” ansetzen und eine Bilanz ziehen, indem sie  Veränderungen in der Art und Weise, wie die Geschichtsforschung durchgeführt und kommuniziert wird, auf der einen Seite und neue Objekte, Methoden und Werkzeuge der Analyse und ihre Auswirkungen auf der anderen Seite thematisiert. Die Tagung ist themen- und epochenübergreifend. Drei große Themenbereiche werden dabei diskutiert:

  • Zum ersten soll anhand von Forschungsprojekten das Potential digitaler Methoden ausgelotet und kritisch beleuchtet werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Beitrag, den digitale Methoden für die Entwicklung von historischen Argumenten und Interpretationen leisten können.
  • Zum zweiten wird danach gefragt, wie sich geschichtswissenschaftliche Forschung, ihre Themen, Praktiken sowie Kommunikations- und Publikationskulturen im digitalen Zeitalter verändern und wie das Verhältnis von digitalen und klassisch hermeneutischen Methoden neu zu bestimmen ist.
  • Und zum dritten werden Auswirkungen des digitalen Wandels für den wissenschaftlichen Nachwuchs, für die Lehre und für die Forschungsförderung in den Geschichtswissenschaften thematisiert.

Das Programm der Veranstaltung besteht aus drei Teilen:

Pre-Conference Workshops

Tagungsprogramm (Hauptprogramm)

BarCamp

Weitere Informationen unter: https://digitalhist.hypotheses.org/

Veranstalter: AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD
Organisiert von: Karoline Döring, (München); Stefan Haas (Göttingen); Mareike König (Paris), Jörg Wettlaufer (Göttingen)
Wissenschaftlicher Beirat: Andreas Fickers, Gudrun Gersmann, Simone Lässig,  Malte Rehbein, Patrick Sahle, Charlotte Schubert, Georg Vogeler

Mailadresse digihist@digihum.de
Termin der Tagung: 1.-3. März 2021
Ort: Göttingen, Historisches Gebäude der SUB, Papendiek 14 und GCDH, Heyne Haus, Papendiek 16, 37073 Göttingen. 

Die Anmeldung ist bis zum 1. Februar 2021 möglich. Die Akademie erstattet MitarbeiterInnen die Tagungspauschale für Verpflegung/Kaffeepausen in Höhe von 25,- Euro ggf. zurück. Bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Hanisch.

 

 

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