40 Jahre Akademien-programm

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Unter dem Bodhi-Baum
Festschrift für Klaus Röhrborn anlässlich des 80. Geburtstags überreicht von Kollegen, Freunden und Schülern

Hrsg. v. Özertural, Zekine / Şilfeler, Gökhan

Beschreibung:
Die uigurische Zivilisation, zwischen der iranischen und der fernöstlichen chinesischen Welt, erreichte ihren Höhepunkt zu Beginn des 2. Jahrtausends nach Christi. Träger dieser Hochkultur war der Mahāyāna-Buddhismus, dem sich dieser Band widmet. Neben der Erforschung verschiedener Aspekte der buddhistischen Zivilisation Zentralasiens wird vor allem der uigurische Buddhismus von der vorklassischen bis zur spätklassischen Zeit (10. bis Mitte 15. Jahrhundert) untersucht. Darüber hinaus edieren oder interpretieren die Autorinnen und Autoren buddhistische Texte in den Kontakt- Sprachen des Uigurischen, in Sanskrit, Chinesisch, Sogdisch und Tocharisch, und behandeln die vielfaltigen Beziehungen zwischen dem indischen, chinesischen, sogdischen, tocharischen und dem uigurischen Buddhismus.

Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht. Jahr: 18. Februar 2019. ISBN: 978-3-8471-0932-7.


Der östliche Manichäismus im Spiegel seiner Buch- und Schriftkultur
Vorträge des Göttinger Symposiums vom 11./12. März 2015

Hrsg. v. Özertural, Zekine / Şilfeler, Gökhan

Beschreibung:
Der Band befasst sich mit der gnostisch-synkretistischen Religion des östlichen Manichäismus in China, im Iran und im türkischen Zentralasien. Nach einer religionswissenschaftlichen Einführung erörtern die Beiträge Fragen der Überlieferung und der interkulturellen Wechselwirkungen mit dem lateinischen, koptischen und arabischen Manichäismus. Verlag: De Gruyter Akademie Forschung. Jahr: 11. Juni 2018.

 

 

Verlag:  De Gruyter Akademie Forschung. Reihe: Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge 47. Jahr: 11. Juni 2018. ISBN: 978-3-11-059393-8.


Uigurisches Wörterbuch
Sprachmaterial der vorislamischen türkischen Texte aus Zentralasien. II: Nomina - Pronomina - Partikeln. Band 2: aš - äžük. Neubearbeitung

Klaus Röhrborn

Beschreibung:
Die uigurischen Königreiche in Zentralasien blühten von der Mitte des 8. Jahrhunderts bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts, beeinflusst vom Westen durch den Manichäismus und vom Süden und Osten durch den Buddhismus. Die preußischen Expeditionen vom Anfang des 20. Jahrhunderts brachten die umfangreichen Reste dieser Kultur ans Tageslicht, in den vergangenen 100 Jahren wurde durch die Bemühungen von zahlreichen Forschern die uigurische Literatur ediert, übersetzt und kommentiert. Seit 1977 erscheint auch das Wörterbuch dieser Texte; als Voraussetzung für eine Fortführung dieses Werkes in der Form eines Akademie-Projektes wurde das Material seit 2008 retrodigitalisiert, korrigiert und aktualisiert. Von der Neubearbeitung sind bisher im Druck erschienen: Band I, 1 (Verben von ab - bis äzüglä -) und Band II, 1 (Nomina - Pronomina - Partikeln von a bis asvık ). Der vorliegende Band II, 2 enthält die Nomina, Pronomina und Partikeln von aš bis äzük.

Verlag: Franz Steiner Verlag. Jahr: 2015. ISBN: 978-3-515-11006-8.


Alttürkische Handschriften: Teil 3

Jens Peter Laut und Jens Wilkens

Beschreibung:
Die Handschriftenfragmente der Maitrisimit aus Sängim und Murtuk in der Berliner Turfansammlung. Beschrieben von Jens Peter Laut und Jens Wilkens Beschreibung

Der vorliegende Katalogband ist das Ergebnis langjähriger Arbeiten zum Maitrisimit nom bitig, einem der bedeutendsten und umfangreichsten Texte des alttürkischen Buddhismus. Aufgenommen sind die Manuskriptfragmente der beiden Handschriften aus Sängim und Murtuk, die im Verlauf der Zweiten Deutschen Turfanexpedition gefunden und nach Berlin verbracht worden waren. Bereits zu Beginn der Katalogisierung durch J. P. Laut im Jahr 1992 waren Teile eines weiteren Manuskripts, der sog. Hami-Handschrift, die 1956 in der Nähe von Hami (= uig. Qomul, VR China) gefunden worden war, durch größere Editionen bekannt, die äußerst hilfreich für die Identifizierung und Lokalisierung diverser Berliner Fragmente waren. Die durch berufliche Gründe bedingte Unterbrechung der Katalogisierung (1996) hat sich im Nachhinein als sehr positiv herausgestellt, da in den Jahren danach und bis in die jüngste Vergangenheit weitere und häufig größere Teile der Hami-Handschrift bekannt und ediert wurden. Waren bereits durch diese neuen Editionen viele neue Identifizierungen von Berliner Fragmenten möglich, so kam als weiterer Glücksfall hinzu, dass im Oktober 2012 ein aufsehenerregender Fund von ca. 400 weiteren, zur Hami-Handschrift gehörigen Manuskriptresten (?Närnasi-Handschrift?) bekannt wurde. Zwar handelt es sich bei diesem Zufallsfund dreier uigurischer Kinder zumeist um kleine oder Kleinstfragmente, doch auch diese halfen bei der Lokalisierung und Identifizierung diverser Berliner Fragmente weiter, ebenso wie die seit Beginn der 2000er Jahre erfolgten tocharisch-alttürkischen (Neu)-Editionen des Maitreya-Textes. Die Katalogisierung der beiden Berliner Handschriften beruht also nunmehr auf einer Grundlage, die zu Beginn der 90er Jahre gar nicht möglich war. Günstige Umstände haben es zudem ermöglicht, dass die bereits vorliegenden Katalogeinträge von J. P. Laut und editorische Vorarbeiten von A. Semet durch J. Wilkens im Jahr 2015 mit Hilfe der erwähnten Parallel-Handschriften aus China überarbeitet, erweitert und für den Druck fertig gemacht werden konnten. Der Katalog umfasst 430 Einträge: Die identifizierten Fragmente (Kat.-Nr. 1-238) sind nach den Kapiteln des Maitrisimit nom bitig angeordnet, getrennt nach den Manuskripten aus Sängim und Murtuk. Nicht lokalisierbare Höllenfragmente der Kapitel 20-25 (Kat.-Nr. 183-225, 238) werden dabei zu den identifizierten Bruchstücken gestellt, da eine eindeutige inhaltliche Zuordnung erfolgen konnte. Großer Wert wurde auf die Angabe von Zitationen der jeweiligen Fragmente gelegt. Die nichtidentifizierten Fragmente (Kat.-Nr. 239-430), deren relativ hohe Zahl sich daraus erklären lässt, dass sich unter ihnen sehr viele Kleinstfragmente befinden, haben wir aus praktischen Gründen und als Hilfe für zukünftige Identifizierungen nach ihrer Lage im Blatt geordnet (Blattanfang, Schnürlochkreis etc.). Eine umfassende Bibliographie und mehrere Konkordanzen, die dem Benutzerkreis eine rasche Orientierung ermöglichen, schließen den Katalog ab.

Verlag: Franz Steiner Verlag. Jahr: 2017. Reihe/Serie: Alttürkische Handschriften Teil 3. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland, Band XIII, 11 Gebundene Ausgabe: 496 Seiten. ISBN: 978-3-515-05031-9.

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