Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Kollegiatstift St. Mauritius, Hildesheim

Empfohlene Zitierweise: „Kollegiatstift St. Mauritius, Hildesheim“ (GSN: 95), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/95 (Abgerufen: 25.04.2019).

Patrozinium

Mauritius

Lage

  1. um 1025 – 1810 Hildesheim, Niedersachsen, Bistum Hildesheim

Orden

  1. um 1025 – kurz nach 1058 unbekannt
  2. kurz nach 1058 – 1810 Kanoniker

Bemerkung

Um 1025 errichtete Bischof Godehard ein 1028 dem hl. Mauritius geweihtes castellum mit einem monasterium. Das Vorhandensein einer monastischen Gemeinschaft für die Frühphase ist unsicher. Für wenige Jahre zu Beginn der Regierung Bischof Hezilos (1054-1079) lebten in St. Mauritius Kanonissen, die bald nach 1058 durch Kanoniker abgelöst wurden.

Literatur

  • Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810. Teil 2: Gartow bis Mariental. Dolle, Josef and Knochenhauer, Dennis (Hg.), 1. Aufl., Bielefeld 2012, S. 698-705.
  • Wendehorst, Alfred; Benz, Stefan: Verzeichnis der Säkularkanonikerstifte der Reichskirche. Neustadt an der Aisch 1997, S. 88.

Personen

Erfassung aus den Registern der Germania-Sacra-Bände (in Bearbeitung):

7 Pröpste

  1. 1068-1072 Kuno Chuono, Cono, Conono
  2. 1190-1203 Poppo
  3. 1312-1353 Bodo Edler von Homburg Honborg
  4. 1354-1357 Heinrich von Chüden Züden, Tzuden, Zuden, Jüterbog
  5. 1395-1413 Lippold von Steinberg
  6. 1419-1421 Albrecht von Sachsen-Lauenburg Albert
  7. 1425-1460 Eckehard II. von Hahnensee Eghard II.; Ekkard; Hanensee

1 Dekan

  1. 1496 Dietrich Sartoris Theodericus

1 Kanoniker

  1. 1401 Heinrich Richwin

1 Stiftsherr

  1. Berthold von Campe