Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Benediktinerkloster Visbek

Empfohlene Zitierweise: „Benediktinerkloster Visbek“ (GSN: 815), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/815 (Abgerufen: 20.10.2019).

Patrozinium

Stephanus, Vitus

Lage

  1. vor 855 – 855 Visbek, Niedersachsen, Bistum Osnabrück

Orden

  1. vor 855 – 855 Kanoniker/Benediktiner

Bemerkung

Der von der älteren Forschung angeführte Beleg aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts für die Existenz eines Klosters und Missionszentrums in Visbek beruht auf einer Urkunde Ludwigs des Frommen, die laut Theo Kölzer (2016) eine Ganzfälschung ist. 855 wurde die Cellula Visbek von Ludwig dem Deutschen an Corvey übertragen.

Literatur

  • Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810. Teil 3: Marienthal bis Zeven. Dolle, Josef and Knochenhauer, Dennis (Hg.), 1. Aufl., Bielefeld 2012, S. 1467-1470.
  • Kölzer, Theo: Ludwigs des Frommen Urkunde für Visbek (819?) und die Etablierung kirchlicher Strukturen im Sächsischen. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 65, 2016, S. 24-40.

Person

Erfassung aus den Registern der Germania-Sacra-Bände (in Bearbeitung):

1 Abt

  1. 821 Gerbert genannt Castus