Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Domstift Hamburg

Empfohlene Zitierweise: „Domstift Hamburg“ (GSN: 675), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/675 (Abgerufen: 21.01.2020).

Patrozinium

Maria

Lage

  1. um 830 – 1803 Hamburg, Hamburg, Erzbistum Bremen (-Hamburg)

Orden

  1. um 830 – 1561 Kanoniker
  2. 1561 – 1803 evangelisches Kloster/Stift

Bemerkung

Der Zeitpunkt der Gründung ist in der Forschung umstritten, seit 831, der Weihe Bischof Ansgars, dürfte eine Kirche existiert haben, an der Geistliche gewirkt haben. Der katholische Klerus verließ in der Reformationszeit bis Ende 1528 die Stadt. Eine Einigung kam erst im Bremer Vergleich von 1561 zustande. Zu diesem Zeitpunkt war das Kapitel bereits mehrheitlich protestantisch.

Literatur

  • Ehlers, Caspar: Die Integration Sachsens in das fränkische Reich (751-1024): Univ., Habil.-Schr.--Würzburg, 2005. Göttingen 2007, S. 427.
  • Auge, Oliver; Hillebrand, Katja (Hg.): Klosterbuch Schleswig-Holstein und Hamburg. Klöster, Stifte und Konvente von den Anfängen bis zur Reformation 1. Regensburg 2019, S. 475-532.

Personen

Erfassung aus den Registern der Germania-Sacra-Bände (in Bearbeitung):

6 Dompröpste

  1. 1236 Bruno von Schaumburg
  2. 1283 Albrecht Graf von Schaumburg und Holstein Adelbertus, Albertus; de Holtsacia
  3. 1316-1328 Leo von Ertenboch
  4. 1478 Albrecht von Klitzing Albert
  5. 1507 Joachim von Klitzing der Ältere
  6. Erich von Schaumburg Schauenburg, Holstein-Schaumburg

1 Domdechant

  1. vor 1517 Albert Krantz

3 Domdekane

  1. 1373-1380 Werner
  2. 1470-1475 Heinrich Pomert
  3. Heinrich Pomert

1 Domkantor

  1. 1373 Ludolf von Wittingen

2 Domherren

  1. 1. Hälfte 14. Jahrhundert Johannes Bule
  2. 1372-1373 Heinrich Westendorf

1 Kanonikatsanwärter

  1. 1431 Johann Mentz