Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Benediktinerkloster St. Peter am Madron (Petersberg), Flintsbach

Empfohlene Zitierweise: „Benediktinerkloster St. Peter am Madron (Petersberg), Flintsbach“ (GSN: 60207), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/60207 (Abgerufen: 01.12.2020).

Patrozinium

Peter

Lage

  1. um 1100 erneuert, päpstliche Konfirmation 1132 – vermutlich um 1300 Flintsbach a. Inn (Flintsbach), Bayern, Bistum Freising

Orden

  1. um 1100 erneuert, päpstliche Konfirmation 1132 – vermutlich um 1300 Benediktiner

Bemerkung

Die Gründungsgeschichte des Klosters ist umstritten. Eine früher angenommene Stifftung durch den Grafen Siboto von Falkenstein gilt heute als unwahrscheinlich. Zwar ist auch die spätmittelalterliche Überlieferung im Andechser Missale kritisch zu hinterfragen, aber eine Gründung durch die Andechser kann nicht ausgeschlossen werden. Möglich ist hier, dass die Andechser das Kloster um 1100 erneuerten.

Auch die Annahme das St. Peter am Madron 1296 bei den Kämpfen zwischen Adolf von Nassau und Albrecht von Habsburg zerstört wurde, ist wiederlegt worden. Wenngleich es archäologische Hinweise gibt, dass, das Klosterleben um die Jahrhundertwende im Untergang begriffen war.

Detailinformationen

Literatur

  • Kaufmann, Michael; Flachenecker, Helmut; Wüst, Wolfgang; Heim, Manfred: Germania Benedictina 2,1-3: Die Männer- und Frauenklöster der Benediktiner in Bayern. München 2014, S. 2025–2029.