Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Kapuzinerkloster St. Maria in der Gilgenvorstadt und St. Peter, Speyer

Empfohlene Zitierweise: „Kapuzinerkloster St. Maria in der Gilgenvorstadt und St. Peter, Speyer“ (GSN: 4718), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/4718 (Abgerufen: 19.10.2019).

Patrozinium

Maria, Peter

Lage

  1. 1623 – 1650 Speyer (St. Maria in der Gilgenvorstadt, Speyer), Rheinland-Pfalz, Bistum Speyer
  2. 1650 – 1688/1689 Speyer (St. Peter, Speyer), Rheinland-Pfalz, Bistum Speyer
  3. 1688/1689 – 1802 Speyer ( St. Maria in der Gilgenvorstadt, Speyer), Rheinland-Pfalz, Bistum Speyer

Orden

  1. 1623 – 1802 Kapuziner

Bemerkung

1633 Vertreibung der Mönche durch kurpfälzische Truppen, Rückkehr 1635. 1650 wurden die Kapuziner erneut aus ihrem Kloster St. Maria in der Gilgenvorstadt vertrieben und kamen nach einiger Zeit an der Pfarrkirche St. Peter unter, wo sie ein neues Kloster einrichteten. 1688 erhielten die Kapuziner ihr Kloster St. Maria zurück und kehrten, nach Zerstörung des Konvents St. Peter durch französische Truppen, 1689 dorthin zurück. 1690 erneute Vertreibung, diesmal durch die Franzosen, und Auflösung des Konvents durch die Ordensprovinzleitung. Ab 1692 vorsichtige Rückkehr und Wiedereinrichtung eines Konvents im Jahr 1696. 1793 vierte Ausweisung durch die Franzosen, 1796 Rückkehr. 1802 wurde das Kloster endgültig aufgehoben.

Literatur

  • Keddigkeit, Jürgen; Untermann, Matthias; Ammerich, Hans; Lagemann, Charlotte; Möller, Lenelotte (Hg.): Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden. Kaiserslautern 2017, S. 701-731.