Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Kollegiatstift St. Marien, Naumburg

Empfohlene Zitierweise: „Kollegiatstift St. Marien, Naumburg“ (GSN: 3299), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/3299 (Abgerufen: 21.10.2020).

Patrozinium

Maria

Lage

  1. 1343 – 1879 Naumburg (Saale), Sachsen-Anhalt, Bistum Naumburg

Orden

  1. 1343 – 1564 Kanoniker
  2. 1564 – 1879 evangelisches Kloster/Stift

Bemerkung

1532 wurde die Marienkirche in einem Stadtbrand zerstört, womit das Kollegiatstift dauerhaft sein liturgisches Zentrum einbüßte. Nach der endgültigen Reformation in Naumburg 1564 bestand das Stift als evangelisches Stift weiter, wobei das Personal immer weiter schrumpfte (1680 zwei Dignitäten und ein Kapitular). Zur formalen Auflösung kam es 1879.

GS-Band

NF 35: Die Diözese Naumburg 1, S. 144–145

Literatur

  • Wendehorst, Alfred; Benz, Stefan: Verzeichnis der Säkularkanonikerstifte der Reichskirche. Neustadt an der Aisch 1997, S. 140.

Personen

Erfassung aus den Registern der Germania-Sacra-Bände (in Bearbeitung):

1 Dekan

  1. 1496 Dr. iur. Lukas Henel Heunel

12 Kanoniker

  1. 1354-1363 Nikolaus Kiliani Auch Pfarrer in Lucke
  2. 1423 Augustin Gunther
  3. 1434 Peter Spirt Petrus
  4. 1434 Günther von Mutzschau Mutzau
  5. 1441-1446 Martin von Mutschau Mutzschau
  6. 1458, 1468 Michael Krautheim
  7. 1469 Johann Koch Coci
  8. 1530 Johannes Schölle
  9. 1537 Thomas Meusekoch
  10. 1541-1546 Reinhard Weidemann
  11. um 1550 Joachim Heinze Hayntz
  12. Rudolf Losse von Eisenach

1 Priester

  1. 1258 Conrad Conradus

1 Vikar

  1. 1315 Heinrich von Dobiche

1 Altarist

  1. 1426 Andreas Schermeister St. Leonardi