Germania Sacra - Klöster und Stifte des Alten Reiches

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Klarissenkloster Heilbronn

Empfohlene Zitierweise: „Klarissenkloster Heilbronn“ (GSN: 20063), in: Germania Sacra, http://klosterdatenbank.germania-sacra.de/gsn/20063 (Abgerufen: 15.09.2019).

Lage

  1. 1301/1302 – 1803 Heilbronn, Baden-Württemberg, Bistum Würzburg

Orden

  1. 1301/1802 – 1803/1811 Klarissen

Bemerkung

Das Klarissenkloster Heilbronn ging aus einem wenige Jahre zuvor in Flein gestiftetes Kloster zurück. 1301/1302 wurde das Kloster ins knapp vier Kilometer entfernte Heilbronn verlegt. Das den Heilbronner Konventualen angeschlossene Kloster wurde 1465/66 durch reformierte Nonnen aus dem Kloster Alsbach bei Kaisersberg im Elsass erneuert. Seit 1548 genossen die Nonnen Religionsfreiheit. Seit dem Beginenverbot 1565 widmeten sich die Klarissen der Kranken- und Armenfürsorge. Die Klostergebäude wurden 1803 säkularisiert. Bei der endgültigen Auflösung des Konvents am 17. Juli 1811 traten von den 13 Nonnen und sechs Laienschwestern unter einer Äbtissin 13 aus dem Orden aus, fünf gingen ins Kloster Söflingen.

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