Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich

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WITTELSBACH

I.

Der erste urkundl. sicher bezeugte Name ist Gf. Otto (II.) von Scheyern († 1078), der sowohl in den Freisinger Traditionen (comes Otto de Skyrun) wie in der frühen Historiographie (comes de Schyren, nach Abt Konrads Chronik) mit Scheyern als Hauptsitz des Geschlechtes verbunden ist. Wenig später erschienen auch andere Sitze der Familie, nämlich Dachau (Arnold), Valley (Otto, Sohn Arnolds) und Wartenberg (Stammtafeln und Namenszählung in der Lit. z. T. unterschiedl.). Pfgf. Otto V. († 1156), Enkel Ottos (II.),nannte sich erstmals 1115/16 Gf. von W. (Witilinesbac); die Bezeichnung steht offensichtl. im Zusammenhang mit der bayer. Pfalzgrafenwürde, die Otto ins Haus gebracht hat. Als um 1120 die Stammburg Scheyern dem stammnahen Benediktinerkl. (gegr. in Bayrischzell, verlegt nach Fischbachau, Petersberg, zuletzt Scheyern) übergeben war, wurde die neu erbaute Burg W. bei Aichach namengebend; auch noch Pfgf. Otto (VIII., † 1183), der 1180 zum bayer. Hzg. aufstieg, ist danach benannt (Annales Pegavienses et Bosovienses, S. 246: ducatumBaioariae übertragen Ottoni, ante palatino de Witilingenbach). Als nach dem Königsmord von 1208 der Täter, des Hzg.s Neffe Pfgf. Otto (XII., 1209 hingerichtet), die Burg zerstört und das Pfalzgrafenamt an ein anderes Geschlecht vergeben war, trat der Name W. sowohl als Eigen- wie Fremdbezeichnung völlig zurück. Wichtiger als der Bezug zum Sitz W. war für das Selbstverständnis der Dynastie der Aufstieg in ksl. Gunst (z. B. Einsatz für den Ks. bei der Veroneser Klause); Konrad von Scheyern: quia tum temporis armis et consilio magnus fuit, ducatumBawarie laudabiliter meruit (zu 1180). Dadurch trat auch die Scheyrer Hauptlinie immer stärker hervor, die Linien Dachau und Valley starben zudem 1184 bzw. 1238 aus.

Der frühe Herrschaftsraum konzentrierte sich auf die Gebiete um die Stammburg Scheyern zw. Lech, Donau und Isar, dann auf Besitz um Fischbachau im Alpenvorland, den Ottos (II.) Gemahlin Haziga, und um Burglengenfeld, den Ottos (V.) Frau Heilika in die Ehe gebracht hatten; unmittelbar an den Stammbesitz schlossen Güter aus dem Erbe der Gf.en von Ebersberg an. Mit der Übernahme des Herzogsamtes 1180, dann 1214 der Pfgft. bei Rhein, werden ausschließl. diese Titel (unter Voranstellung der Pfalz) für alle Angehörigen des Hauses verwendet - die Wiederaufnahme der Bezeichnung »Wittelsbach«ist wie bei anderen Dynastien ein Ergebnis der Historiographie des 18. Jh.s.

Die Scheyerner traten von Anfang an als Gf.en auf, doch ist der Komitat nicht klar zu benennen. Die Gft. Scheyern (W.), die von allen drei Linien verwaltet wurde, kann das Ergebnis der zeitgenöss. Umwandlung der alten Gft. in neue Adelsherrschaften sein; nahe liegt für den Ursprung eine Übertragung der Befugnisse der Ebersberger Gf.en, die etwa zur selben Zeit ausstarben (1045), als die ersten Scheyrer faßbar sind. In der Folgezeit kamen weitere Grafenrechte hinzu, v. a. aber dann das Amt des bayer. Pfgf.en nach ca. 1116. Es war vorher einige Zeit unbesetzt geblieben und offenbar imZusammenhang mit der Synode von Sutri 1111, wo sich Otto (V.) bei Ks. Heinrich V. auszeichnete, neu geordnet und an die Scheyrer gegeben worden, jetzt speziell als Aufsicht für Königsgut; als erbl. Amt zeigte es auch hier die Königsnähe des Geschlechtes an. Der entscheidende Aufstieg erfolgte, nach der Absetzung des bayer. und sächs. Hzg.s Heinrichs des Löwen 1180 mit der Erhebung zum Hzg. (nur von Bayern, verkleinert zudem 1156 um → Österreich, 1180 um die Steiermark). Dieses einzige noch bestehende große Stammeshzm. befand sich damals schon auf dem Weg zum Territorialhzm., ohne denCharakter des alten Dukats ganz zu verlieren (bis 1244 Landtage älterer Ordnung im Stammes-Vorort → Regensburg). Von entscheidender Bedeutung wurde dann der Erbanfall der Pfgft. bei Rhein (über den → Welfen Heinrich) 1214, durch die die Dynastie nicht nur an die große Königspolitik gebunden wurde, sondern seit dem Interregnum auch eine Kurstimme führte (die bayer. Kurstimme ging, endgültig 1290 durch Spruch Kg. → Rudolfs I., an → Böhmen verloren); die Kurstimme ging 1356 allein auf die Pfalz über, so daß Bayern seit dieser Zeit ohne Kurwürde blieb (bis 1623).

Die Dynastie stellte im MA Persönlichkeiten von überregionaler Bedeutung: Ludwig I. († 1231) als Statthalter Ks. → Friedrichs II., Ludwig den Strengen von Pfalz-Oberbayern († 1294) als einen der Beförderer der Königswahl → Rudolfs von Habsburg, Otto III. von Niederbayern († 1313) als kurzzeitigen Kg. von Ungarn, v. a. aber dann Ks. Ludwig den Bayern (1294 mitregierender Hzg. von Pfalz-Oberbayern, 1314 Kg., 1328 Ks.), der zum Angelpunkt des spätma. Ansehens der Dynastie wurde, weit mehr als Kg. Ruprecht von der Pfalz (1400-10). Die Ranggleichheit mit Kg.en zeigen später Ludwig derBärtige von Bayern-Ingolstadt († 1447), der »Bruder der Königin von Frankreich« (Isabeau), Albrecht III. von Bayern-München († 1460), der 1440 zum Kg. von → Böhmen gewählt wurde, aber die Wahl ablehnte, oder Kg. Christoph von Dänemark, Schweden und Norwegen aus der Linie Pfalz-Neumarkt († 1448).

II.

Von Anfang an amtierten die Scheyrervielfach als Vögte, v. a. über → Freisinger Kirchenbesitz (Domvogtei ab 1047), dann über zahlr. Kl., zuerst über die Hauskl. Scheyern, Indersdorf und Ensdorf, dann weit ins Land hinein. Durch die Vogteiherrschaft, der dann im 13. Jh. umfangr. Besitz der Bm.er → Freising, → Passau und → Regensburg unterworfen wurde, gelang es, die Ausbildung von Hochstiften bei diesen beiden bis auf kleinere Gebietsstreifen zu verhindern (nicht bei → Salzburg). Neben den Vogteien waren in jener Umbruchsphase, vom 1180 erworbenenStammeshzm. bis zu dem um 1300 weitgehend ausgebildeten Territorium, die Hzg.e v. a. erfolgreich durch Einzug von heimgefallenen Gütern (z. B. 1242 Erbe der Gf.en von Bogen, 1259 von Wasserburg), soweit man sich gegen den Kg. durchsetzen konnte. Die bedeutendsten Gewinne waren das Erbe der Hzg.e von Andechs-Meranien 1248 (in Südbayern) und das konradinische Erbe 1268 (Besitz Konradins im Nordgau und am Lech). Zusammen mit den Herzogsgut selbst (v. a. → Regensburg bis 1245, Reichenhall, Burghausen), war damit weitgehend das Kernland des Stammeshzm.s in der Hand der Hzg.e, freilich außer→ Österreich, Steiermark und Tirol (endgültig entfremdet 1210). Dabei ist beachtenswert, dass - außer der Pfalz 1214 - die W.er nirgends auf Dauer außerhalb des alten Kerns des Stammeshzm.s Fuß fassen konnten, weder in → Österreich 1246 noch bei den Erwerbungen Ks. Ludwigs (Brandenburg 1323-73; Tirol 1342-63; Holland-Hennegau 1346-1433), noch später etwa in der Landvogtei Oberschwaben (1374 mit Unterbrechungen bis 1401, 1489-91) oder den Gewinnen des 15. Jh.s (z. B. Mgft. Burgau 1466-92); dagegen gelang noch im 15. und 16. Jh. im Inneren die Übernahme von Enklaven (z. B. dieReichsgft.en Abensberg 1485, Haag 1566), allerdings nicht die Wiedergewinnung der 1245 zur freien Stadt aufgestiegenen alten Metropole → Regensburg (nur 1486-92 bayer.), die vielmehr nun als Reichsstadt in bes. nahe Beziehung zum Ks. kam. Am Ende des MA stellte sich das Hzm. Bayern so als kompaktes, dem Traditionsboden verhaftetes Territorium dar.

III.

Die Wappen zeigen den Aufstieg des Geschlechtes. Nach dem Stammwappen von Scheyern (Zickzackbalken) erschien schon 1166, offenbar als Symbol des Reiches für den Pfgf.en, der Adler, 1229 dann erstmals der pfälz. goldene Löwe mit roter Krone, der bei Ks. Ludwig 1338 als arma nostri ducatus Bavariae gen. wird. Am bekanntesten wurde jedoch das weißblaue Rautenwappen, das aus dem Erbe der Gf.en von Bogen 1242 übernommen wurde, für Niederbayern als insignia armorum et vexilli terre Bawarie bezeichnet (1337). Dieletzten beiden blieben für dauernd die Wappen Bayerns.

Von großer Bedeutung waren dann die Grablegen. Erste (bis 1253) war das Hauskl. Scheyern; eine eigene Ende des 12. Jh.s erbaute Fürstenkapelle sowie eine Ewig-Licht-Stiftung 1184 unterstrichen deren Rang ebenso wie die Ausmalung der Kapelle mit Fresken Ende des 14. Jh.s und 1623 unternommene Grabungen zur Sicherung der dynast. Tradition. Es folgte für Oberbayern das Zisterzienserkl. Fürstenfeld (1271-1304) und dann seit 1322 die Frauenkirche in München; in Niederbayern war Hauptgrablege das Zisterzienserinnenkl. Seligenthal bei Landshut (1240-1545). Diese Grablegen waren mit bedeutendenKunstwerken ausgestattet, von denen heute noch die Afra-Kapelle in Seligenthal (14. Jh.) und die Grab-Tumba Ludwig des Bayern in München erhalten sind. Dieses Kaisergrab spielte im Selbstverständnis der Dynastie eine überragende Rolle, der Rotmarmor-Grabstein (um 1500) zeigt das Brustbild des Kaisers und eine Szene dynast. Einheit (Versöhnung Albrechts III. mit dem Vater Ernst nach dem Zwist um Agnes Bernauer). Für die Pfalz (seit 1329) waren Grablegen das Zisterzienserkl. Schönau, noch in die welf. Zeit zurückreichend, die Stiftskirche in Neustadt und die Heilig-Geist-Kirche in Heidelberg mitder Tumba Kg. Ruprechts (Text ohne Bezug zur Dynastie).

Bes. wichtig sind die schriftl. Zeugnisse. Aus Scheyern stammt v. a. die Chronik des Abtes Konrad (1206-25), die die Frühgeschichte des Kl.s und der Dynastie nicht fehlerfrei, aber doch verlässl. darstellt, eine Art »frühe Historia Wittelsbacensis« (Die Chronik des Abtes Konrad von Scheyern, S. 9), freilich nicht aus genealog. Interesse, sondern zur Behauptung von Besitztiteln (Kramer 1994); doch wird bereits hier nach Verbindungen zu früheren großen Geschlechtern gesucht. Scheyern bleibt von Bedeutung, im 14. Jh. durch die sog. »Tabulaperantiqua« (Fürstentafel), die die Dynastie mit Karl dem Großen und anderen europ. Kg.en verbindet (Die Zeit der frühen Herzöge I/1, 1980, S. 151-163), durch die zwanzig Bildtafeln der Fürstenkapelle (Reproduktionen der spätma. Fresken von 1624/25 mit Ergänzungen), im 17. und 18. Jh. durch weitere Bemühungen um die Haustradition. Ebenfalls dem 13. Jh. gehören an die Genealogie Hzg. Ottos II. († 1253) von Abt Hermann von Niederalteich (1242-73) sowie der älteste Versuch einer schemat. Darstellung des W.er Stammbaums (Zeit der frühen Herzöge 1/1, 1980, S. 110). Genealog. Beschreibungen undÜbersichten in Schrift und Bild werden dann im 15. Jh. ein konstitutiver Bestandteil der bayer. Landeshistoriographie (Andreas von Regensburg, † um 1430, Hans Ebran von Wildenberg, † 1501/03, Ulrich Füetrer, † 1500, Veit Arnpeck, † 1495), wobei jeweils nun die gesamte Geschichte Bayerns seit der Frühzeit einbezogen, die W.er als legitime Erben mit der Gesamtexistenz des Landes identifiziert werden. Wichtige bildl. Darstellungen sind die Fürstenreihe im Alten Hof zu München und die »Bayerische Regententafel«, beide Ende des 15. Jh.s, wobei die letztere Federzeichnung ein deutl. Ringen umdie sachgerechte Verbindung der W.er zu den Vorgängergeschlechtern deutl. macht (Zeit der frühen Herzöge 1/2, 1980, S. 26f.). Für die Pfalz ist die Regentenreihe im Amberger Schloß (Kopie des 18. Jh.s) aus derselben Zeit als offizielle Darstellung zu nennen. Während die bayer. Geschichtsschreibung erst bei Veit Arnpeck vom Humanismus beeinflußt wird, war auf diesem Feld der Pfälzer Hof erhebl. weiter, wie die Chronik des Matthias von Kemnat († 1476) zeigt. Es ist versucht worden, die in der Historiographie sichtbaren Aspekte des Selbstverständnisses als ein geschlossenes Programm polit.Propaganda mit dem Ziel bayer.-nationalen Bewusstseins zu deuten (Moeglin 1985), dem jedoch wg. der Individualität und der geringen Kontakte der Autoren zum Hof widersprochen wurde (Rezension von Alois Schmid, in: ZBLG 50, 1987, S. 221-223). Bedeutungsvoller dürfte die Formel »Haus Bayern« sein (Stauber 1997), eine Selbstbezeichnung der Dynastie seit Ende des 14. Jh.s, wodurch sie allmähl. mit dem Land Bayern und seiner Gesamtgeschichte identifiziert wird und schließl. durch konkrete Bündnisse allerLinien die allg. Politik bestimmt; durch die Bezogenheit auf die alte terra Bavariae unterscheidet sich der Ausdruck vom berühmteren »Haus Österreich«.

IV.

Die Anknüpfung der Scheyrer Gf.en an hervorragende Geschlechter begann schon zeitgenöss. Bf. Otto von Freising († 1158), der unter der Vogtei des dynam. Geschlechtes zu leiden hatte, führte in seiner berühmten Schmähung der Scheyerer (Gewaltmenschen von Anfang an) die dynast. Verbindung auf einen Verräter Bertold aus dem Hause der Luitpoldinger in der Ungarn-Schlacht 955 zurück (Chronik cap. VI, 20, ed. Otto Bischof von Freising: Chronik, S. 462-464); unabh. davon ist bei Konrad von Scheyern derselbe (hier namens Werner) der Ahnherr der Scheyrer, konkret derVater Ottos (II.), des Gemahls der Haziga (Chronicon cap. 17; cap. 16 ist ein späterer sagenhafter Einschub, Chronik des Abtes Konrad von Scheyern, S. 621). Schon im SpätMA war die Überzeugung von dem Zusammenhang der Scheyrer mit dem Herzogsgeschlecht der Luitpoldinger (jüngeres bayer. Stammeshzm. bis 989) weithin anerkannt; die Behauptung karoling. Abkunft, die die Dynastie sich wünschte, wurde aber bereits in Zweifel gezogen (z. B. Veit Arnpeck, Chroniken V, S. 204). Die moderne Forschung (dazu die Chronik des Abtes Konrad von Scheyern, S. 9) hat dies bestätigt. Sie sieht dasBindeglied zw. Luitpoldingern und Scheyrern in einem Gf. Babo von Scheyern, der zw. dem Verräter Berthold von Reisensburg († 976) und Otto (II., † 1078) steht (anders Flohrschütz 1991, S. 60). Die weitere Rückverfolgung sieht heute keinen Weg zu den Karolingern (Ausnahme Faussner 1990: über die Babenberger, deren Großfamilie die Scheyrer angehören sollen), wohl aber besitzgeschichtl. zu einem um → Freising begüterten Zweig der Aribonen, Pfgf.en vor den W.ern, von wo aus der Zusammenhang mit den agilolfing.genealogiae (hier die Huosi) immerhin im Bereich der Möglichkeit liegt. Jedenfalls darf die Abstammung der W.er von den Luitpoldingern als gesichert gelten (Handbuch der bayerischen Geschichte II, 1988, S. 12).

Pfgf. Otto (VIII., als Hzg. I.) wurde am 16.Sept. 1180 in der Pfalz → Altenburg/Thüringen mit dem Hzm. Bayern belehnt (Annales Ratisbonenses, S. 589: 16. Kal octobris; früher abweichende Datierung, 17. Okt., neu zur Diskussion gestellt von Michael Gockel, siehe: Die deutschen Königspfalzen, 2, S. 51, was aber nicht überzeugt). Bayern umfasste noch das gesamte Stammeshzm. außer → Österreich, der Steiermark und (bald) Tirol; die Grenzen waren im W der Lech, im S die Voralpen von → Füssen bis einschließl. → Salzburg, im O Oberösterreichbis zur Enns, im N die böhm. Grenze am Nordgau einschließl. Eger und die zu Franken einschließl. → Nürnberg. Die Territorialbildung verdichtete das Hzm., verlor aber im Lauf des 13. Jh.s die Hochstifte (→ Salzburg, → Passau, → Regensburg, → Freising; → Augsburg lag außerhalb des Hzm.s, Chiemsee bildete kein Hochstift) und die alte Hauptstadt → Regensburg (Freistadt endgültig 1245); Hauptorte wurden nun Landshut und München. Verloren ging auch an den Rändern ein Teil Oberösterreichs und → Nürnberg, 1322 auch Eger; dafür brachte das konradin. Erbe einigeGebiete links des Lechs. Entscheidend war aber für Ansehen und Bedeutung der Dynastie die Gewinnung der Rheinpfalz 1214, die freilich ebenfalls erst territorial aufgebaut werden musste.

Die erste der vielen dynast. Teilungen (Nutzteilungen nach fiskal. Prinzip unter Aufrechterhaltung der Gesamtbelehnung und der ideellen Einheit) erfolgte 1255: Die Münchener Linie (Ludwig II., † 1294) erhielt Oberbayern und die Pfalz, die Landshuter mit Niederbayern die Hauptmasse des Landes (Karte in: Zeit der frühen Herzöge 1/2, 1980, S. 116). Damit war gleichzeitig ein Grundprinzip künftiger Teilungen festgelegt, das auch den unterschiedl. Zielrichtungen in der Politik (Reichs- und Westpolitik; Landes- und Ostpolitik) entsprach. Ludwig dem Bayern, der als oberbayer.-pfälz. Teilhzg.(zusammen mit seinem Bruder Rudolf) 1314 zum Kg. aufstieg, gelang neben der Territorialerweiterung (Brandenburg, Holland, Tirol) nach dem Aussterben der niederbayer. Linie 1340 die Vereinigung Ober- und Niederbayerns. Der Ks. hatte aber, um den Streit innerhalb der oberbayer.-pfälz. Linie zu beenden, bereits 1329 (Hausvertrag von Pavia) die säkulare Entscheidung getroffen, die Pfalz als eigene Linie zu etablieren (Rheinpfalz und ein großer Teil des bayer. Nordgaus, später »Oberpfalz« gen.). Die damit entstandenen zwei wittelsb. Hauptlinien (Häuser Bayern und Pfalz) blieben zwar bis1777 getrennt und standen polit. oft gegeneinander, sie waren aber, z. B. durch die von Heidelberg aus regierte Oberpfalz oder durch Hausverträge, vielfach verbunden.

Bis Ende des MA bedeutender war die Pfälzer Linie, die sich 1356 endgültig die (vorher alternierend gedachte) Kurwürde sichern konnte; für diese wurde ein unteilbares Kurpräzipuum (1368) ausgeschieden. Durch vielfache Reichspfandschaften, dann durch weitgehende Einbeziehung der Stifte → Worms und → Speyer, die fast mediatisiert wurden, v. a. durch langdauernde Auseinandersetzungen mit dem Erzstift → Mainz gelang es den Kfs.en, zwar kein wie Bayern geschlossenes, aber ansehnl. Territorium zu erringen. Einen Höhepunkt stellt dynast. und territorial Ruprecht III. dar, dt. Kg.1400-10; ihm gelang auch die vollständige Zurückgewinnung der 1353 an → Böhmen verlorenen »neuböhmischen« Gebiete in der Oberpfalz. Nach dem Tod des Kg.s folgte die pfälz. Hauptteilung von 1410: neben dem Kurpräzipuum (Ludwig III.; alte Kurlinie mit Heidelberg und Amberg/Oberpfalz bis 1559) entstanden die Linien Neumarkt/Neunburg in der Oberpfalz (Johann; Linie bis 1448), Mosbach, das 1448 auch Neumarkt anzog (Otto; Linie bis 1499) und Simmern-Zweibrücken, das Veldenz und Teile von Sponheim gewann und schließlich, nach dem Ende der alten Kurlinie 1559, das Erbe auch in Heidelbergantrat (bis 1685). Die alte Kurlinie, die sich schon 1386 in der Universität Heidelberg einen geistigen Mittelpunkt geschaffen hatte, konnte unter Friedrich dem Siegreichen (1451-76 durch vom Ks. nicht anerkannte Arrogation Inhaber des Kurfürstenamtes anstelle des Neffen Philipp) hohe polit. und geistige Bedeutung erringen, wurde aber durch den Bayerischen Erbfolgekrieg 1503/05 stark geschädigt und geschwächt. Erst unter ihrem letzten Vertreter Ottheinrich (eigtl. Pfalz-Neuburg, Kfs. 1555-59), der sich zum Luthertum bekannte, begann der Neuaufstieg der Pfalz.

Die bayer. Linie schien sich nach dem Tod Ludwigs des Bayern 1347 völlig zu zersplittern; es gab zw. den sechs Söhnen des Ks.s in Bezug auf Bayern und die neu erworbenen Gebiete mehrfache Teilungen (1349, 1353, 1376), wobei das Grundsystem Ober- und Niederbayern sich wieder durchsetzte. Entscheidend wurde die Teilung von 1392, in deren Gefolge vier Linien für längere Zeit etabliert wurden: Oberbayern-München, Oberbayern-Ingolstadt, Niederbayern-Landshut und Niederbayern-Straubing-Holland (»Straubinger Ländchen«, bereits seit 1353). Mit ihren zum Teil sehr bedeutenden Fs.en,deren Politik und Hofhaltung prägten sie tief und in die Neuzeit fortdauernd das Land. Im Hzm. Straubing brachte der Einfluss aus Holland markante Züge mit sich (Albrecht I., † 1404); die bayer. Teile wurden beim Tod des letzten männl. Erben 1425 aufgeteilt. Ingolstadt war durch seine Verbindung zu Frankreich, dann durch erbitterte Streitigkeiten mit den übrigen bayer. Linien bemerkenswert (Ludwig der Bärtige, † 1447); es ging im Kampf 1439-47 unter. Im 15. Jh. am bedeutendsten war Niederbayern-Landshut mit seinen »Reichen Herzögen« Heinrich, Ludwig und Georg (1393-1503); es umfasste seit1447 (Ingolstädter Erbe) fast zwei Drittel von Bayern. 1472 wurde von Ludwig dem Reichen († 1479) die Universität Ingolstadt gegr. Aus dem Versuch Hzg. Georgs († 1503), das Land über seine Tochter Elisabeth deren Pfälzer Gemahl Ruprecht zuzuwenden, was die Machtverhältnisse im dt. S völlig verändert hätte, entstand der Bayerische Erbfolgekrieg 1503/05: im Ergebnis (Kölner Spruch 1505) wurde für die Neffen Georgs (Philipp und Ottheinrich) aus niederbayer. Gebietsstücken ein neues Fsm. geschaffen (Junge Pfalz oder Pfalz-Neuburg); der größte Teil Niederbayerns fiel aber an das Hzm.Oberbayern-München, das mit Albrecht IV. († 1508) die bedeutendste Persönlichkeit der Zeit aufwies; 1506 legte er in einem Primogenitur-Vertrag die Grundlage für die Einheit Bayerns (endgültig rechtswirksam 1578). Damit war, trotz der erneuten Verkleinerung, die Einheit Bayerns wiederhergestellt.

Die pfälz. und die bayer. Linien traten damit im wesentl. geeint (Pfalz ab 1559 Linie Simmern, dazu Linie Zweibrücken; Bayern ab 1545 einheitl. wilhelmin. Linie) in die Neuzeit ein, wo sie bis um 1600 zum Führer der protestant. bzw. kathol. Aktionsparteien aufstiegen (Friedrich V. 1610-23; Maximilian I. 1598-1651); im Dreißigjährigen Krieg errang Bayern über die Pfalz für dauernd die Oberhand (Eroberung der Oberpfalz; 1623 pfälz. Kur für Bayern - 1648 neue achte Kur an die Pfalz). Als eine der wenigen Enklaven fiel 1647 die Lgft. → Leuchtenberg in der Oberpfalz nach dem Aussterbendes rfsl. Geschlechts an die bayer. W.er; sie wurde in der Titulatur weitergeführt.

Mittlerweile war jedoch die die Landesteile Neuburg an der Donau und Sulzbach im Nordgau umfassende Linie Pfalz-Neuburg (trotz der Einsetzung des Zweibrückener Wolfgang blieb der Name erhalten) hoch aufgestiegen: durch die Heirat von Philipp Ludwig mit Anna von Jülich-Kleve-Berg (1574) konnte deren Sohn Wilhelm 1614, trotz der Bestreitung durch Kur-Brandenburg, den Großteil des Landes (Jülich-Berg, Hauptstadt → Düsseldorf) als Erbe gewinnen, und, nach seiner kathol. Konversion 1614, den Katholizismus am Rhein sichern. An diese Linie fiel dann 1685 im Erbgang die Kurpfalz. Nach demAussterben der eigentl. Neuburger Linie 1742 trat die (seit 1656 selbständige) Linie Pfalz-Sulzbach in die Erbfolge ein; diese erhielt nach dem Ende der bayer. Linie 1777 (Max III.) auch Kurbayern, so daß nun Kfs. Karl Theodor († 1799) fast alle wittelsbach. Lande vereinte (»Kurpfalzbayern«). Nach seinem Tod 1779 (Ende der Linie Sulzbach) fiel das gesamte Erbe an die verbliebene Linie Zweibrücken (seit 1569); ihr letzter Zweig Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld stellte so 1799 Kfs. Max IV. Joseph (seit 1806 Kg.), den Begründer des Kgr.s Bayern.

Die Dynastie war von Anfang an auch in der Reichskirche präsent (Konrad von W., 1161 Ebf. von → Mainz, 1165 von → Salzburg, † 1200), freilich mit unterschiedl. Erfolg. Von 1463 bis 1551 besetzten insgesamt elf Sprossen des Hauses Pfalz, sowohl der Kur- wie der Nebenlinien, wichtige süddt. Bm.er, v. a. → Regensburg, → Freising, → Speyer, → Worms, aber auch → Straßburg und → Köln (siehe die entspr. Angaben bei Grote 1877). Die bayer. Linien hatten hier wenig aufzuweisen; allerdings hatten den Stuhl in → Freising oftPlatzhalter der Münchener Linie inne, darunter der unehel. Sohn Hzg.Johanns II. Johann Grünwalder († 1452). Seit dem 16. Jh. wechselt die Hochstiftsherrschaft auf die bayer. Linien, von 1517-1762 hatten neun bayer. W.er Stiftsgebiete inne, darunter von 1583-1763 die durch den Kölner Krieg gewonnene »Sekundogenitur« an Rhein (→ Köln und meist → Lüttich, → Hildesheim, → Paderborn, → Münster). Dagegen gelang die Einbeziehung → Passaus und → Salzburgs nur kurzzeitig (1517-40 bzw. 1540-54), die der fränk. und schwäb. Hochstifte gar nicht; bei den Reichskl.n war man in→ Berchtesgaden erfolgreich (1594-1723). Trotzdem waren seit dem 15. Jh. die wittelsb. Hochstifte für die Stellung im Reich von entscheidender Bedeutung (etwa Hausunion 1724).

Die andere Möglichkeit dynast. Einflusses waren Heiraten. Schon im 13. Jh. stiegen die W.er in königsgleichen Rang auf; epochemachend war 1212 die Verbindung Ottos II. mit der Welfin Agnes (→ Welfen), die die Pfalz einbrachte, bedeutsam auch die Ludwigs II. mit der Habsburgerin Mechthild (1273) und Heinrichs XIII. mit der ungar. Königstochter Elisabeth (1244). Bei den bayer. Heiraten des SpätMA fällt auf, dass das weite Ausgreifen des 14. Jh.s (mit den Visconti in Mailand und den Bourbonen in Frankreich) im 15. Jh. einer Konzentration auf rfsl. Familien Platz macht, etwa Pfalz,→ Sachsen, → Österreich. Für die große Politik waren die Verbindungen mit → Luxemburg wichtig (zwei bayer. Gemahlinnen Johanna 1370 und Sophie 1389 Gemahlinnen des Kg.s → Wenzel, † 1419). Im pfälz. Bereich waren die Heiraten damals ebenfalls eher kleinräumig, mit Ausnahme der Verbindung zu → Pommern, die 1440/42 die nord. Reiche an Christoph von Neumarkt brachten. Insgesamt hielten gegen Ende des MA die W.er mit den → Habsburgern nicht annähernd Schritt. In der Neuzeit werden die Verhältnisse wieder weiter, aber nun konfessionell aufgespalten. Die pfälz.Verbindungen zu England (Friedrich V., † 1632) waren im Dreißigjährigen Krieg wichtig, die Linie Zweibrükken stellte 1654-1718 die schwed. Kg.e von Karl Gustav bis Karl XII. Für Bayern wurden → Lothringen, → Savoyen, Frankreich und Polen Partner, v. a. aber immer → Österreich, wo die 1546 geschlossene Ehe Albrechts V. († 1579) mit Anna von deren Seite Anwartschaft auf die österr. Erblande gab (Erbfolgekrieg 1740), in gleicher Weise und gleich vergebl. die Ehe Max II. Emanuel († 1726) mit Marie Antonie 1685 für das span. Erbe. Berühmt für seine Heiraten war schließl. dasHaus Pfalz-Neuburg, das Ehen von Polen über Italien, Spanien und Portugal bis zum Kaiserhaus stiftete (Eleonore, Tochter Philipp Wilhelms, 1676 dritte Gemahlin Ks. Leopolds I.).

Sources

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Literature

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