Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800)

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Vianden (Veianen)

Vianden (Veianen)

(1) V. liegt an der Mündung des Schankertbachs in die Our, zu Füßen der Burg, von der die Stadt den Namen erhielt (Vienna 1096, 1124; Vianna 1129, 1134; Vianden 1220). Die Burg befindet sich auf halber Höhe auf einem Felsvorsprung zwischen dem Hochplateau und der Siedlung im Tal. Die südliche Felsspitze überragt Talsiedlung und Flussübergang, die nördliche Seite ist durch einen breiten Abschnittsgraben geschützt. Die Burg war vom Ende des 11. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts (Erlöschen des Gf.enhauses) Residenz der Grafen von V.

Nach der Schlichtung des V.er Erbfolgestreits durch die Grafen von Luxemburg wurde Graf Philipp I. von V. 1269 gezwungen, seine Grafschaft dem Grafen Heinrich V. von Luxemburg zu Lehen aufzutragen. Unter Graf Gottfried (1273-1306), der sich im Herzogtum Brabant niederließ, um sich dem Luxemburger Einflussbereich zu entziehen, diente sie zwischenzeitlich nur als Nebensitz. Nach der Übernahme V.s durch die Grafen von Sponheim 1348, gefolgt von den Grafen von Nassau 1417, wurde die Burg gfl.en Verwaltern unter der Leitung eines Amtmanns als Wohn- und Wirtschaftssitz überlassen. Unter den Sponheimern gehörte die Grafschaft V. zu einem beträchtlich ausgebauten Herrschaftsbereich bis hin zum Mittelrhein und in das nördliche Grenzgebiet von Ardennen und Eifel. Die Grafen von Nassau-V. spielten ihrerseits im Umfeld der Herzöge von Burgund im Herzogtum Luxemburg eine übergeordnete Rolle, so dass von einem Niedergang der Bedeutung der Inhaber der Grafschaft V. im Spätmittelalter keine Rede sein kann; die Abwesenheit der Grafen bedeutet keinesfalls ein Desinteresse gegenüber Burg und Stadt. Mit dem Beginn des niederländischen Abwehrkampfes gegen das habsburgische Spanien um die Mitte des 16. Jahrhunderts geriet die Grafschaft V. unter Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seinen Nachfolgern in eine Art »Widerstandsrolle« gegen die Habsburger, Ende des 17. Jahrhunderts dann auch gegen die französische Besetzung Luxemburgs durch Ludwig XIV. Doch darf diese der Grafschaft V. von der älteren luxemburgischen Historiographie zugeschriebene Rolle nicht verallgemeinert werden, da nicht alle Amtmänner von V. durchgehend oranientreu und demnach gegen die spanischen und französischen »Fremdherren« im Herzogtum Luxemburger waren. Somit bleibt das Verhältnis V.s zu Luxemburg seit dem Wiener Kongress von 1814/15, als das neu gegründete Ghzm. in Personalunion der Nassauischen Dynastie unterstellt wurde, scheinbar widersprüchlich: Dem von der Geschichtsschreibung bis heute zugesprochenen Bild einer gewissen Eigenständigkeit der kleinen Siedlung mit ihrer gewaltigen Burg steht die enge Verbindung V.s und Luxemburgs seit der Zeit der Nassau-Weilburgischen Dynastie gegenüber.

(2-3) Burg und Stadt V. entstanden an einer Stelle, wo eine bereits in spätrömischer Zeit belegte Wegverbindung von den Ardennen nach Bitburg und in die Südeifel auf den kleinen Fluss Our trifft. Den Übergang über den Fluss gewährte ursprünglich eine Furt, die bei niedrigem Wasserstand durchquert werden konnte; eine Brücke ist erst sicher 1451 belegt. Mit der Erbauung der ersten Wohnburg im Laufe des 11. Jahrhunderts entwickelte sich auch eine Siedlung im Tal unterhalb der südöstlichen Seite von Burg und Vorburg. Eine erste Ortsbefestigung wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet, vermutlich zeitgleich oder kurz nach der letzten romanischen Ausbauphase der Burg. Innerhalb des ummauerten Areals von ca. vier Hektar verlief die zentrale Straße entlang des Schankertbachs. Von Westen nach Osten bachabwärts lässt sich ein Markt vor der Siedlungsumwehrung, das »Obere Tor«, das 1248 zuerst erwähnte Spital, ein steinerner Wohnturm, die 1248 von den Grafen gestiftete Trinitarierkirche, die 1266 zur ersten Stadtpfarrkirche erhoben wurde, und das »Untere Tor« an der Our ausmachen. Die Ausweitung der Siedlung verlief nach Westen talaufwärts um den Markt wie auch nach Osten jenseits der Our. Hiervon zeugen die Erweiterung der Stadtumwehrung im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts, die Loslösung V.s von der Urpfarrei Roth zur gleichen Zeit und die 1311 erstmals erwähnte, aber wohl ein halbes Jahrhundert ältere Nikolauskirche auf der linken Seite der Our. Die neue Stadtmauer, die in großen Teilen noch heute zu sehen ist, wies sechzehn zumeist offene Türme auf und umfasste eine Fläche von ca. siebeneinhalb Hektar. Über sie wuchs die Stadt bis ins 19. Jahrhundert nicht hinaus.

Dass V. ab dem 13. Jahrhundert zur Kleinstadt (villa 1261, oppidum 1266, les bours et la ville 1269, la ville 1306) avancierte, lässt sich nicht nur anhand der baulichen und kirchenrechtlichen Entwicklung, sondern auch aus der Ausformung administrativer und wirtschaftlicher Grundstrukturen herauslesen. 1284 werden der Schultheiß und vier Schöffen (1309 fünf) erstmals erwähnt. Nahmen die Schöffen 1296 noch ihre eigenen, persönlichen Siegel zur Beglaubigung von Rechtsakten, so ist aus dem Jahr 1309 der Abdruck eines gemeinsamen Schöffensiegels erhalten. Es wird als Siegel der Stadt V. (sigillum oppidi) bezeichnet. Im Urkundentext ist von der Gemeinde (communitas) als Rechtsperson die Rede. Im »Freiheitsbrief«, den Graf Philipp II. 1308 den Bürgern ausstellte, verlieh er den Bewohnern V.s sämtliche Rechte und Pflichten, die auch die Stadt Trier besaß. Das Vorbild Triers lag nahe, da die Grafen ab dem 13. Jahrhundert in ihrem Machtkampf gegen die Luxemburger stets die Nähe der Trierer Erzbischöfe suchten. Sich nach Trierer Recht zu richten, bedeutete, sich der Ausweitung des Luxemburger Machtbereichs zu entziehen. Außerdem wies Philipp II. darauf hin, dass die nun garantierten Rechte schon zu Zeiten seiner Vorfahren gegolten hätten. Der »Freiheitsbrief« von 1308 steht demnach nicht am Anfang, sondern am Schlusspunkt der Stadtwerdung, die zugleich von einem wirtschaftlichen Aufschwung gekennzeichnet war. Von den nachfolgenden Sponheimer Grafen (1348-1417) wurden die Privilegien dreimal bestätigt, auch die nassauischen und oranischen Grafen bestätigten bei ihrem jeweiligen Amtsantritt oder ihrem ersten Besuch in V. regelmäßig die Privilegien.

1296 wird ein eigenes V.er Maß erwähnt, was auf ein reges Marktgeschehen hinweist. Zu dieser Zeit erscheint auch ein zweiter Markt. 1355 sind lombardische Geldhändler belegt. Bis in die frühe Neuzeit ist eine rege Markttätigkeit fassbar, wobei der Weinhandel eine bedeutende Rolle spielte (Weinzoll ab 1453, Marktzoll ab 1633); insbesondere der Weinzoll stellte eine Einkommensquelle für die Stadt dar. Das Handwerk ist ab dem 14. Jahrhundert belegt, Zünfte entstanden später (Leinenweber 1457/58, Schmiede vor 1545, Gerber und Schuhmacher 1580-1604). Zu regionaler Bedeutung kamen im 17. und 18. Jahrhundert vor allem die Goldschmiede.

Seit dem 15. Jahrhundert liegen aufgrund von Herdstellenzählungen ungefähre Einwohnerzahlen vor: 1461 gab es 186 Feuerstellen, was ungefähr 930 Einwohnern entspricht. Zu Ende des 15. Jahrhunderts brach die Bevölkerung auf die Hälfte ein (1501 113 Feuerstellen, 1525 und 1537 nur noch 100). 1616 ist in einem gfl.en Abgabenverzeichnis von 287 Häusern mit Feuerstelle die Rede, 1621 von 300 (ca. 1500 Einwohner). Der Anstieg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts lässt sich wohl durch den Zuzug aus den umliegenden Dörfern erklären, deren Bewohner wegen der Kriege dieser Zeit in der Stadt Schutz suchten. Die Kriege und Pestzüge der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts führten zu einem erneuten Niedergang (1656 110 Herdstellen, etwa 550 Einwohner). Symptom der Krise war auch die Existenz einer Armenbruderschaft 1669. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts setzte eine neue wirtschaftliche Prosperität ein, die von Kaiserin Maria Theresia beauftragte Volkszählung 1766 ergab 224 Häuser mit 1042 Einwohnern.

(4) Prägend für die Gesamtanlage war die im ausgebauten Zustand des 17. Jahrhunderts außerordentlich mächtige Burg. In der Stadt stellte die Trinitarierkirche, eine zweischiffige Hallenkirche, einen markanten Punkt dar, auch wenn sie als Bettelordenskirche keinen Turm hat. Erbaut wurde sie nach der um 1248 erfolgten Übertragung des von Graf Heinrich I. von V. gegründeten Hospitals an den Trinitarierorden. Pfarrkirche für die entstehende Stadtgemeinde war zunächst die am linken Ufer liegende Kirche in Roth, 1266 wurde die Klosterkirche zur Pfarrkirche erhoben. Die Glocken wurden 1603 in den »Hockelsturm«, der Teil der Stadtbefestigung war, überführt. 1644 wurde ein neuer Chor angebaut, 1783 wurde das Kloster aufgehoben. Die Kirche diente als gräfliche Grablege für Heinrich I. (†1252); als letzte aus dem Hause der Grafen von V. wurde Maria von Vianden (†1400) hier begraben.

Als weitere Kirche ist die St. Nikolauskapelle zu nennen, die direkt an der Brücke über die Our steht. Sie war zuständig für die Stadt links der Our und unterstand als Filiale der Pfarre zu Roth. 1770 wurde noch die Rochuskapelle gebaut, die eine ältere, anlässlich des Pestzuges von 1632 errichtete Kapelle ersetzte.

Hervorzuheben sind daneben die sogenannten »Burghäuser« der adligen Burgmannen, von denen sich fünfzehn anhand des Lehnsbuchs aus dem 15. und 16. Jahrhundert identifizieren lassen. Sie bestanden in der Regel aus Gebäuden und Grundstücken innerhalb oder nahe der Stadt.

Einen Eindruck vom Zustand des 18. Jahrhunderts vermittelt die Darstellung in dem von Joseph Johann von Ferraris 1771-1778 angefertigten Kartenwerk der Österreichischen Niederlande.

(5) Über V.s Umlandbeziehungen, Mitgliedschaften in Städtebünden oder eine Teilnahme an Landständen ist nichts bekannt. Die Funktion der Stadt Trier als Oberhof für die vom V.er Rat nicht zu klärenden Rechtsstreitigkeiten ist auf die engen Beziehungen der Grafen von V. zu Trier zurückzuführen.

(6) Mit dem Bau ihrer Residenzburg schufen die Grafen zu Ende des 11. Jahrhunderts zwar die Voraussetzung für die Entstehung der Talsiedlung, doch ist eine über ein grundherrschaftliches Zentrum hinausgehende Residenzfunktion allenfalls im 13. und frühen 14. Jahrhundert auszumachen, da die Grafen sowohl im Hochmittelalter als auch in der frühen Neuzeit nur selten in V. anwesend waren. In höfischer Hinsicht lässt sich das 13. und frühe 14. Jahrhundert für V. als Blütezeit bezeichnen, die sich zum einen in der ausgebauten Burg mit Palas, monumentaler Galerie und zehneckiger Burgkapelle als Zentralbau in einer Achse, und zum anderen in der Gründung der Trinitarierkirche 1248 in der Burgsiedlung niederschlägt. Ebenfalls lassen sich hierzu die gfl.en Initiativen zur Förderung des städtischen Charakters im wirtschaftlichen, baulichen und kirchlichen Bereich zählen, die aber wegen der periodischen und schließlich ab dem frühen 15. Jahrhundert dauerhaften Abwesenheit der Grafen zu keinem nennenswerten wirtschaftlichen oder kulturellen Aufschwung führten. Da darüber hinaus das soziale Umfeld der Grafen (Dienstleute, Burgmannen, Amtleute und adliges Gefolge) kaum bezeugt ist, lässt sich der Residenzcharakter V.s lediglich in den Beziehungen zwischen Stadt und Grafen festmachen. Bezeichnend ist, dass das älteste Schöffen- und Stadtsiegel das Wappen der Grafen zeigt, hingegen keine städtischen Symbole, was wohl darauf hindeutet, dass die Stadtgemeinde dem gfl.en Einfluss unterworfen blieb. Die nassauischen und oranischen Grafen residierten ab 1417 nicht mehr in V., sondern ließen sich durch Amtleute vertreten, weswegen man V. für diese Zeit zu den Amtsstädten rechnen kann. Dies ist aber kein Indiz für eine Vernachlässigung der Stadt, im Gegenteil gibt es Hinweise zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage unter Fürst Philipp-Wilhelm von Oranien-Nassau. Die gewährten Privilegien sind nicht als einseitige Gunsterweise zu werten, sondern gingen aus Verhandlungsprozessen hervor, bei denen sich Stadtgemeinde und Amtleute auf Augenhöhe gegenüberstanden. Die von den Grafen ausgestellten Privilegien sanktionierten diese Verhandlungen.

(7) Ungedruckte Quellen liegen ganz überwiegend im Nationalarchiv in Luxemburg, im Landeshauptarchiv in Koblenz und im Nationalarchiv sowie im Königlichen Hausarchiv in Den Haag. Im Nationalarchiv in Luxemburg handelt es sich um die Bestände A-LV (Comté de Vianden) und zur Geschichte der Trinitarier in Vianden im Bestand A-XLVII (Couvent des Trinitaires de Vianden, 1248-1791). Im Landeshauptarchiv Koblenz befinden sich die Urkunden der Grafen von Sponheim (Bestand 33 Reichsgrafschaft Sponheim). Vervollständigt wird die Überlieferung durch Ergänzungen z.B. im Bayerischen Hauptstaatsarchiv. In Den Haag beherbergt das »Koninklijk Huisarchief - Koninklijke Verzamelingen« Dokumente zur Grafschaft Vianden und insbesondere zu ihren Herrschaften im Ardennen-Eifelraum (C02 Graafschap Vianden en heerlijkheden Dasburg, St. Vith en Bütenbach). Für die nassauische Zeit ist auch das Nationaal Archief in Den Haag mit dem Bestand 1.08.11 Inventaris van het archief van de Nassause Domeinraad, (1218) 1581-1811 (1842) (Deel 9, XIII: Vianden) einschlägig.

Charles, Marie-Cécile, Platt, Michèle: Inventaire du Couvent des Trinitaires de Vianden, 1248-1791 (Archives Nationales de Luxembourg 2016), im Internet unter https://query.an.etat.lu/Query/detail.aspx?ID=1161. - Drossaers, Sophie Wilhelmina Alebertina: Algemeen Rijksarchief. Het archief van den Nassauschen Domeinraad, Erste Deel: Het Archief van den Raad en Rekenkamer te Breda tot 1581. Bd. 1: Inventaris, ’s-Gravenhage 1948. - Koninklijke Verzamelingen, Den Haag, Archief: Graafschap Vianden en heerlijkheden Dasburg, St. Vith en Bütenbach, inventarisnummer C02, Den Haag 2000, im Internet unter https://www.koninklijkeverzamelingen.nl/images/archives/pdf/C02.ead.pdf. - Mötsch, Johannes: Regesten des Archivs der Grafen von Sponheim 1065-1437, 5 Tl.e, Koblenz 1987-1991 (Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, 43).

Bassing, Theodor: Quelques documents relatifs à la prise de possession de la Ville, du Château, de la terre et du Comté de Vianden, ainsi que des Seigneuries en dépendantes de St. Vith, Dasbourg et Butgenbach, par la maison d’Isenghien, Luxemburg 1913. - Milmeister, Jean: Inventaire de documents concernant la ville et le comté de Vianden, in: Ous der Veiner Geschicht 9-13 (1991-1995) S. 33-49, S. 73-88, S. 91-101, S. 63-72, S. 87-88. - Vannérus, Jules: Le comté de Vianden au commencement du XVIIe siècle. Enquête de 1617 sur ses limites, in: Ons Hémecht 16 (1910) S. 321-338, S. 361-370, S. 401-414. - Ders.: Le premier livre de fiefs du comté de Vianden, in: Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal de Luxemburg 59 (1919) S. 219-338. - Ders.: Travaux exécutés au château de Vianden aux XVe, XVIe et XVIIe siècles. Extraits des comptes de l’époque, in: Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal de Luxemburg 60 (1923) S. 209-362. - Ders.: Les biens et les revenus domaniaux du comté de Vianden au XVIIe siècle, in: Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal de Luxemburg 62 (1928) S. 33-158. - Müller, Ulrich, Roth, Gunhild: Fünfzehn Urkunden für Vianden. Edition und Erläuterungen, in: Ons Hémecht 71 (2019) S. 21-69. - Verkooren, Alphonse: Inventaire des actes et cartulaires des Duchés de Brabant et de Limbourg et des Pays d’Outremeuse, 2 Tl.e, Brüssel 1910-1962. - Ders.: Inventaire des chartes et cartulaires du Luxembourg (Comté puis Duché), 5 Bd.e, Brüssel 1914-1922. - Wampach, Camille: Urkunden- und Quellenbuch zur Geschichte der altluxemburgischen Territorien bis zur burgundischen Zeit, 7 Bd.e, Luxemburg 1935-1949.

(8)Vannérus, Jules: Les biens et les revenus domaniaux du comté de Vianden au XVIIe siècle, in: Publications de la Section Historique de l’Institut Grand-Ducal de Luxembourg 62 (1928) S. 33-158. - Fays, Dominique du: La maison de Vianden. Des origines à 1337 (unveröffentlichte Masterarbeit, Université de Liège), Lüttich 1987. - Mötsch, Johannes: Genealogie der Grafen von Sponheim, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 15 (1987) S. 63-179. - Schuppener, Ulrich: Die Grafschaft Vianden und ihre Zugehörigkeit zu Nassau, in: Nassauische Annalen 107 (1996) S. 7-46. - Schmitt, Michel: Vianden. Kirchen und Kapellen, Regensburg 1997 (Kleine Kunstführer, 2309). - Theis, Ernest: Die Trinitarier in der Grafschaft Vianden, Diekirch 1999. - Milmeister, Jean: Geschichte der Grafen von Vianden (1090-1795), Vianden 2003. - Fey, Carola: Die Begräbnisse der Grafen von Sponheim. Untersuchungen zur Sepulkralkultur des mittelalterlichen Adels, Mainz 2003 (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte, 107). - 700 Joor Veinen, Vianden 2009. - Zimmer, John: Die Burgen des Luxemburger Landes, Bd. 3: Brandenburg, Dudelange, Koerich, Larochette, Septfontaines, Stolzembourg, Vianden, Luxemburg 2010, S. 96-241. - Platt, Michèle: Das Trinitarierkloster in Vianden während des Mittelalters, Masterabeit Universität Trier, Trier 2011. - Margue, Michel: Art. »Vianden«, in: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Grafen und Herren, hg. von Werner Paravicini, Ostfildern 2012 (Residenzenforschung, 15, IV), S. 1560-1574. - Zimmer, John: Die Burg Vianden. Geschichte - Architektur - Rundgang, Vianden 2016.

Michel Margue, Bernhard Kreutz