
Prof. Dr. Gerhard Wörner
geb. 21. September 1952 in Kassel
Ordentliches Mitglied der Mathematisch-Physikalischen Klasse seit 2003
Gerhard Wörner ist Professor für Geochemie. Er studierte Mineralogie an der Universität Bochum. Noch während der Promotion verbrachte er ein Jahr in den USA, wo er am 18.Mai 1980 bei vulkanologischen Arbeiten aus nächster Nähe die Eruption des Mt. St. Helens miterlebte. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ruhr Universität Bochum hat er 1986 seine Forschungsarbeiten in den Anden begonnen. Im Jahre 1988 habilitierte er sich für die Fächer Geologie und Mineralogie. In den Jahren 1988 bis 1993 arbeitete er zunächst alsVertreter einer Professur, dann als C-2 Dozent und Heisenbergstipendiat an der Universität Mainz. 1993 nahm er einen Ruf auf die C-4 Professur für Geochemie an der Universität Göttingen an.
Seine Arbeitsgebiete umfassen die petrologische Untersuchung von Fremdgesteinen in Vulkaniten,die Genese von Magmen in der Eifel, vulkanologische und vor allem geochemische Studien an Vulkaniten der zentralen Anden, Costa Ricas, der Antarktis und Kamchatkas. Darüberhinaus betreibt er interdisziplinäre Studien zur geodynamischen Entwicklung (Hebung, Erosion, Klima- und Landschaftsentwicklung) der zentralen Anden und interessiert sich für die Petrologie von Graniten in Mitteleuropa sowie für die Genese von Flutbasalten und die Ursachen des jungen kontinentalen Vulkanismus in der Antarktis.
Fakultät für Geowissenschaften und Geographie
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