Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Germania Sacra

Buchvorstellung, Bonn 6.9.2017 – Christian Hillen: Die Zisterzienserabtei Marienstatt

25.08.2017

3. Folge 14: Christian Hillen, Das Erzbistum Köln 7: Die Zisterzienserabtei Marienstatt (Germania Sacra. Dritte Folge 14), Berlin/Boston 2017.

Im Rahmen der Ausstellung "Die Zisterzienser - Das Europa der Klöster" wird am 6. September 2017, 18 Uhr, im LVR-LandesMuseum Bonn die Vorstellung des Germania-Sacra-Bandes von Christian Hillen zur Zisterzienserabtei Marienstatt stattfinden.

Das Programm:

Zisterzienserklöster in der Germania Sacra – Das Beispiel der Abtei Marienstatt

Mittwoch 6. September 2017, LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn

18-19 Uhr Ausstellungsbesuch (Cicerone in der Ausstellung)

19 Uhr Getränkeempfang

19.30 Uhr Begrüßung durch Abt Andreas vom Kloster Marienstatt mit anschließenden Vorträgen

Die Gäste haben die Möglichkeit vor den Vorträgen die Ausstellung „Die Zisterzienser“ zu besuchen und werden von fachkundigen Cicerone in der Ausstellung begleitet. Nach dem Getränkeempfang folgt ein Abendprogramm mit Vorträgen u.a. von Jasmin Hoven-Hacker und Dr. Nathalie Kruppa, Redaktion Germania Sacra, Göttingen. Außerdem Dr. Christian Hillen, Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln, Bearbeiter des Bandes Marienstatt (2017). Ebenfalls ist ein Kurzvortrag zu den „Marienstatter Tafeln“ mit Ulrike Bergmann und Katharina Liebetrau, LVR-LandesMuseum Bonn, geplant.

Moderation: Georg Mölich, LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn.

Kosten:

Ausstellungsbesuch, Getränkeempfang, Vorträge 15 €, ermäßigt 13 €

Getränkeempfang und Vortrag 7 €, ermäßigt 5 €

Eintrittskarten erhältlich bei BonnTicket und an der Museumskasse

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Zum Inhalt des Bandes Die Zisterzienserabtei Marienstatt:

Mit der Untersuchung zur Zisterzienserabtei Marienstatt im Westerwald legt Christian Hillen den siebten Band der Germania Sacra zum Erzbistum Köln vor. Marienstatt wurde 1212 vom Kloster Heisterbach aus gegründet. Durch die einflussreichen Grafen von Sayn großzügig mit Besitzungen ausgestattet, konnten die Mönche eine der frühesten gotischen Kirchen rechts des Rheins errichten. Die Geschichte des Klosters war durch das zeitweilig spannungsreiche Verhältnis zu den Grafen von Sayn, die sich als Schutzherren der Abtei verstanden, geprägt. Der Übertritt der Grafen zum Protestantismus zog in den folgenden Jahrhunderten heftige Auseinandersetzungen nach sich, die bis zur Aufhebung im Jahre 1803 fortwährten. Die Auswirkungen der Französischen Revolution machten sich in Marienstatt durch schwere Verwüstungen bemerkbar, von denen sich das Kloster nicht mehr erholte. Im Zuge der Abtretung der Gebiete am linken Rheinufer und der damit verbundenen Entschädigung der Territorialherren durch kirchliche Besitzungen rechts des Rheins fiel Marienstatt 1802 an die Fürsten von Nassau-Weilburg.

Nach dem bewährten Schema der Germania Sacra skizziert der Autor Christian Hillen kenntnisreich die Geschichte, die Verfassung, das geistige und religiöse Leben, die Besitzgeschichte und vor allem das Personal der Abtei von ihrer Gründung bis zur Aufhebung 1803. Mit diesem Werk werden die Bemühungen der Germania Sacra um die geistlichen Institutionen im Alten Reich um einen weiteren Band zu den Zisterziensern – nach dem Zisterzienserinnen-, später Benediktinerinnenkloster St. Aegidii zu Münster (3. Folge 1) und den Zisterzienserabteien Marienfeld (3. Folge 2) sowie Bredelar (3. Folge 6) – ergänzt.

(Informationen zur Ausgabe auf der Internetseite des de Gruyter Verlages: Hier klicken)

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Nähere Informationen zur Ausstellung "Die Zisterzienser - Das Europa der Klöster":

http://www.landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/die_zisterzienser/die_zisterzienser.html

 

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