Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Germania Sacra

Digitales Personenregister: 1.500 neue Datensätze zum Geistlichen Personal der Abtei St. Maximin vor Trier

11.04.2017

Die Personendatenbank wurde um mehr als 1.500 Datensätze ergänzt, die den Inhalt der Personenlisten des 2106 erschienenen Bandes zur Benediktinerabtei St. Maximin vor Trier erschließen. Darüber sind Daten zu zahlreichen weiteren geistlichen und weltlichen Personen, die in dem Band erwähnt werden, in die Datenbank aufgenommen.

Alle Personendatensätze zu St. Maximin vor Trier aufrufen

Bertram Resmini,  Das Erzbistum Trier 13: Die Benediktinerabtei St. Maximin vor Trier (Germania Sacra. Dritte Folge 11), Berlin/Boston September 2016.

Zum Inhalt des Bandes:

Die wohl um 700 aus einer Priestersozietät an der Grabeskirche des Trierer Bischofs Maximin (329-vor 347) herausgebildete Mönchsgemeinschaft im Trierer Stadtgebiet gehörte im Mittelalter zu den fünf begütertsten Reichsabteien. Dies erlaubte der Abtei trotz ihrer Anfänge als Bischofskloster schon bald eine weitgehend selbständige Stellung zwischen den regionalen Mächten Trier und Luxemburg, die sie bis zu ihrer Aufhebung im Jahre 1802 behaupten konnte. Einen religiösen und kulturellen Höhepunkt bewirkte im 10. Jahrhundert die Nähe der Abtei zum ottonischen Herrscherhaus. Durch die Nutzung der Maximiner Reformordnung als Mittel der Intensivierung der Kirchenpolitik seitens der Ottonen erlangte das Kloster den Status einer Reichsabtei, führte zahlreiche Reformen in den Gliedern der Reichskirche durch und wurde zur Ausbildungsstätte des höheren Klerus, so dass in dieser Ära aus dem Maximiner Konvent 42 Äbte anderer Klöster hervorgingen. Bemerkenswert an dieser Abtei war nicht nur ihre spezifische Ausformung der Benedictusregel und ihr materieller Reichtum, sondern auch ihr zeitweilig sehr produktives, um 1000 mit der Egbert-Schule verbundenes Skriptorium.

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