Akademientag 2017

Umburch, Aufbruch, Vielfalt: Die Reformation und ihre Wirkungen. Mehr

Um diese Frage korrekt zu beantworten, müsste es einen altphilologischen Citation Index geben. Den gibt es nach meiner Kenntnis noch nicht, aber es gibt Google books und Google scholar. Bei Eingabe der Buchstabenfolge LfgrE (am 3.11.2011) bietet Google books über 19 000 und Google scholar 590 nicht damit identische Einträge (zum Vergleich: bei Eingabe von ThLL gibt es bei Google books über 290 000, bei Google scholar 8 400). Diese Einträge sind fast zufällig, sie spiegeln die Bücher wider, die bei Google im Moment erfasst sind. Verbunden mit den eigenen Erfahrungen und Recherchen ergibt sich etwa folgendes Bild:

John Chadwick rechnete noch 1996 das LfgrE zu den Lexika, von denen es heisst: they never got beyond alpha. Nachdem sich langsam herumgesprochen hat, dass das nicht stimmt, nimmt die Benutzung des LfgrE stetig zu und zwar über den engeren Kreis  der Homeriker hinaus. Auch Archäologen  und Sprachwissenschaftler holen sich da Auskunft. Aber es gibt nationale und fachliche Schranken. Althistoriker benützen das Lexikon sehr selten, und in den USA ist es offenbar, weil überwiegend deutsch geschrieben, nicht benutzbar.

Der wichtigste und bedeutendste Nutzer ist zweifellos der in Arbeit befindliche Basler Kommentar zur Ilias.

Der Verlag will nach Abschluss des Werkes auch eine digitale Ausgabe vorlegen. Das wird die Benutzbarkeit verbessern.

 

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