Göttingen Academy of Sciences and Humanities

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

Folk Narrative Studies Today

Symposium der Enzyklopädie des Märchens am 25 und 26. Juni

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Das umfangreichste Lexikon der deutschen Sprache

Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm ist die umfangreichste und inhaltsreichste lexikographische Darstellung der deutschen Sprache. Es enthält in alphabetischer Ordnung den in der neuhochdeutschen Schriftsprache von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart gebräuchlichen Wortschatz. Seinen Namen hat es von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm, die es in den späten 30er Jahren des 19. Jahrhunderts geplant und begonnen hatten. Nach dem Tod der Grimms setzten namhafte Germanisten wie Rudolf Hildebrand, Moriz Heyne und Matthias von Lexer das Werk fort. 1908 übernahm die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin das Projekt.

Schon vor Abschluss der ersten Ausgabe 1960 nach einer ununter­brochenen Bearbeitungszeit von 122 Jahren war klar, dass die Bände modernen Ansprüchen an ein Wörterbuch nicht mehr genügten. Um das Lexikon dennoch zu erhalten, begannen die Akademien in Berlin und Göttingen mit einer Neubearbeitung der am stärksten veralteten Teile mit den Anfangsbuchstaben A-F. Im Jahre 2012 soll das mächtige Werk abgeschlossen sein. Es richtet sich an alle Benutzer, die sich über den Gebrauch und die geschichtliche Entwicklung der Wörter des Deutschen informieren wollen.


Jacob und Wilhelm Grimm: Sie begannen 1838 mit dem Deutschen Wörterbuch, nachdem sie als Professoren der Universität Göttingen entlassen worden waren, weil sie gegen Verfassungsänderungen im Königreich Hannover protestiert hatten.

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