2012
Krysztof Matyjaszewski, University of Pitsburgh, erhält den Preis für seine bahnbrechenden Arbeiten zu kontrollierten Polymerisationen, speziell für die Entwicklung der vielseitig zur Synthese strukturtreuer makromolekularer Verbindungen mit genau definierter Größe und Funktionalität einsetzbaren ATRP-(Atom-Transfer Radical Polymerization)-Methodik.
2009
Prof. Gerald F. Joyce, Ph. D., Kalifornien. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit „Self-Sustained Replication of an RNA Enzyme“, publiziert 2009 gemeinsam mit Tracey A. Lincoln, in Science 323, 1229-1232.
2007
Prof. Dr. Bertrand I. Halperin, Harvard University, Cambridge, USA; for his numerous outstanding contributions to statistical physics and condensed matter theory, especially dynamical critical phenomena and low dimensional electronic propertie.
2005
Prof. Dr. Richard Taylor, Department of Mathematics
Harvard University, Cambridge, USA; für seine Arbeit “On the Modularity of elliptic curves over Q”
2003
Dr. Michael Neuberger, MRC Medical Research Council
Laboratory of Molecular Biology, Division of Protein & Nucleic Acid Chemistry, Cambridge, England; für seine Arbeit “Erzeugung molekularer Diversität im Immunsystem durch somatische Hypermutation”
2001
Prof. Dr. Christopher C. Cummins, Massachusetts Institute of Technology, Department of Chemistry, Cambridge, USA; für seine grundlegenden Arbeiten zur Aktivierung kleiner Moleküle durch Metallkomplexe, zur Isolierung reaktiver Zwischenstufen bei diesen Reaktionen und zur Charakterisierung der entscheidenden Reaktionsschritte bei Metallkomplex-vermittelten Atom-Transfer-Reaktionen
1999
Dr. Wolfgang Ketterle, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA; für seine überzeugende Demonstration der Kohärenz in einem Bose-Einstein-Kondensat aus ultrakalten Natriumatomen
1997
Regine Kahmann, Institut für Genetik und Mikrobiologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München; für ihre experimentell schwierigen und richtungweisenden molekular-genetischen Untersuchungen in Verbindung mit dem Pilz Ustilago Maydis
1995
Dr. Donald M. Eigler, IBM Fellow, IBM Almaden Research Center,
650 Harry Road, San Jose, USA; für seine wegweisenden Untersuchungen zum quantenmechanischen Verhalten von Bauelementen mit atomaren Dimensionen
1993
Richard N. Zare, Standford University, Department of Chemistry,
Standford, USA; für seine grundlegenden Arbeiten über die Wirkung der Anregung spezifischer innerer Freiheitsgrade auf den Ablauf bimolekularer chemischer Reaktionen
1991
Jean-Pierre Demailly, Grenoble, Mathematik; für seine Arbeit „Champs magnétiques et inégalités de Morse pour la d – cohomologie“
1989
Dieter Oesterhelt, Martiensried, Biochemie; für seine grundlegenden Beiträge zur Membranbiochemie, zum Verständnis der Photosynthese und für die Kristallisation des photosynthetischen Reaktionszentrums
1987
Alexander Müller und Georg Bednorz, Zürich, Physik
1986
Rudolf Thauer, Marburg, Mikrobiologie
1983
Gerd Faltings, Wuppertal, Mathematik
1981
Jacques Friedel, Paris, Physik
1979
Phillip A. Griffiths, Cambridge, USA, Mathematik
1977
Albert Eschenmoser, Zürich, Organische Chemie
1975
Philip W. Anderson, Murray Hill N. J., Theoretische Physik; für seine wichtigen theoretischen Beiträge zur Physik der kondensierten Materie, insbesondere für seine bahnbrechende Arbeit über lokalisierte Zustände in ungeordneten Systemen
1973
Igor R. Schafarevitsch, Moskau, Mathematik; für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Algebra und Zahlentheorie
1971
Neil Bartlett, Berkeley USA, Anorganische Chemie; für seine hervorragenden experimentellen Untersuchungen auf dem von ihm erschlossenen Gebiet der Edelgasverbindungen
1969
Alfred B. Pippard, Cambridge, Physik; für seine Arbeiten zur Dynamik der Leitungselektronen in Metallen, insbesondere die Vermessung der Fermifläche von Kupfer und nicht-lokale Erweiterung der Londonschen Elektrodynamik des Supraleiters
1967
Gobind Khorana, Madison, USA, Biochemie; für seine Arbeiten über die Synthese von Polynucleotiden, die zu wesentlichen Erkenntnissen über Struktur und Funktion von Nucleinsäuren und zur Entzifferung des genetischen Codes geführt haben
1967
Martin Schwarzschild, Princeton, USA, Astronomie; für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Sternenentwicklung
1965
Georg Wittig, Heidelberg, Chemie; für seine grundlegenden Arbeiten auf dem Gebiet der metallorganischen Chemie und der organischen Anionochemie
1963
Prof. Dr. Edmund Hlawka, Wien, Mathematik; für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Geometrie der Zahlen
1961
Prof. Dr. James Franck, Durham, USA, Physik; für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Photosynthese

